Rauschen im Kopf wegen Einsamkeit

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Die Stille die zum Rauschen wird. Das Rauschen das zum Druck im Kopf wird. Der Druck im Kopf der mich auf die Knie zwingt. Keine Chance gegen anzukämpfen.
Seit drei Tagen schlafe ich nicht, esse ich nicht weine nur. Mein Herz tut so schrecklich weh, es ist als würde es zerreißen. Einsamkeit, Verlustangst, das Gefühl nicht gebraucht zu werden. Verstecke mich seit drei Tagen unter meinem Schreibtisch um den Rauschen zu entkommen. Erfolglos. Brauche hilfe...

26.03.2017 16:36 • #1


evelinchen

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Hallo Guardian ,

kannst du dir den Auslöser deiner Symptome erklären , kamen die von heute auf morgen?
Vielleicht ist es besser ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ansonsten kann ich dir nur anbieten hier zu schreiben .

Liebe Grüße

26.03.2017 17:13 • #2


evelinchen

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Hallo Guardian ,

so richtig weiß ich nicht wie ich dir helfen kann. Vielleicht schreibst du ein bisschen mehr über dich , was zum Beispiel der Auslöser deiner Symptome ist.
Wenn es nicht besser wird , solltest du ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Bist du allein oder ist jemand bei dir?

Liebe Grüße

26.03.2017 17:17 • #3


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Hallo Evelinchen,
einen echten Auslöser gab es nicht, den letzten dieser „Anfälle“ hatte ich vor 6 Jahren
als ich mich von meiner Freundin trennen musst.

Was mich jetzt grade niederstreckt… ist vom Gefühl her ähnlich, nur nicht personenbezogen.
Es fühlt sich an wie Liebeskummer nur so heftig, das ich nicht aufhören kann zu weinen,
eine Angst die mich erdrückt, die ich nicht abschütteln kann. Mein Herz tut so weh,
es fühlt sich an als würde ich gleich einen Herzinfarkt bekommen…
Ich will das auch garnicht, ich versuche dagegen zu kämpfen aber es lähmt mich…

26.03.2017 17:29 • #4


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Ich möchte mir ein Loch in den Kopf bohren damit das Rauschen aufhört ... :(

26.03.2017 17:40 • #5


evelinchen

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Vielleicht solltest du die Gefühle zulassen und nicht dagegen ankämpfen.
Deine Schmerzen können auch durch die Anspannung kommen.
Hast du Familie oder Freunde in der Nähe?

26.03.2017 18:05 • #6


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Ja, die Schmerzen kommen weil mein Körper seit drei Tagen Dauer verkrampft ist.
Mit ankämpfen meine ich den Ausbruch und die Gefühle… ich will nicht mehr weinen…
Ich kann nicht mehr weinen…

Es fühlt sich an wie Liebesskummer, als hätte ich eine Person verloren die ich sehr geliebt habe,
und vor allem die mich geliebt hat. Es fühlt sich an als wäre plötzlich ein riesiges Loch entstanden.

Es fällt mir schwer dies zu deuten und zu beschreiben.

26.03.2017 18:26 • #7


evelinchen

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Aber weinen kann auch sehr befreiend sein , ich musste das erst in der Therapie lernen.
Kannst du denn im Moment garnicht rausgehen , verstehen könnte ich das.
Wenn ich in einer Depression stecke , verlasse ich auch kaum meine Wohnung.
Natürlich ist es schwierig , mich in deine Lage zu versetzen , aber ich versuche
es , damit ich dir wenigstens ein bisschen helfen kann.

26.03.2017 19:01 • #8


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Ja, das merke ich und bin dir auch sehr dankbar. Das texten mit Dir durchbricht die Stille…
Ja es fällt mir schwer die Wohnung zu verlassen. Alles fällt schwer dieses Gefühl lähmt mich.
Ich kann nur hoffen das der Schmerz nachlässt und ich wieder klar denken,
arbeiten, essen und schlafen kann. Lange halte ich diesen zusatnd nicht mehr aus…

Was passiert mit Dir wenn dich so etwas überkommt? Wie kommst Du dagegen an?

26.03.2017 19:10 • #9


evelinchen

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Wie schon geschrieben , kann ich dann auch die Wohnung nicht verlassen , im Notfall gerade mal einkaufen.
Ich hab ja einen Hund , mit dem muss ich zweimal am Tag raus , da versuche ich aber möglichst
keine Menschen zu treffen. In der Situation habe ich überhaupt keinen Bock auf Kommunikation.
In meinem Umfeld weiß auch nur meine Family Bescheid über meinen Zustand , keine Lust jedem
zu erzählen was mit mir los ist. Versteht eh keiner und rechtfertigen muss man sich auch nicht.
Klar ist es auch anstrengend sich Ausreden einfallen zu lassen , wenn es mir mal nicht gut geht.

Ich verabschiede mich bis morgen , wenn du Lust hast und wenn Bedarf besteht.... ich bin da.

26.03.2017 19:39 • #10


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Ja ich hab auch einen Hund mit dem ich zwei mal am tag raus muss.
Ja, würde mich freuen. Bis hoffentlich morgen, und vielen Dank für Deine Worte

26.03.2017 19:42 • #11


evelinchen

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Guten Morgen Guardian ,

wie geht es dir , hattest du eine einigermaßen gute Nacht?
Bis bald.... wir lesen uns.

27.03.2017 08:40 • #12


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Guten Morgen,
Nein wenn ich ehrlich bin, hatte ich eine weitere schlaflose Nacht.
Ich bekomme die Gedanken nicht aus meinem Kopf, den Schmerz nicht aus meinem Herzen.
Ich habe versucht die Traurigkeit zu verstehen, aber ich kann es nicht. Es fühlt sich an wie Liebeskummer,
nur auf alles und jeden bezogen, es fühlt sich an als hätte ich jemanden den ich sehr geliebt habe verloren,
als hätte mich jemand verlassen und ein riesiges Loch hinterlassen, in das ich grade reinfalle.
4 Tage und 4 Nächte schön, es ist dabei mir zu zerstören…

27.03.2017 10:54 • #13


evelinchen

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Meine Nacht war auch nicht berauschend , warum auch immer. Bin jetzt schon wieder müde.
Was mir bei dir auffällt , jedenfalls so wie du es beschreibst , ist eine große Traurigkeit. Du
musst ständig weinen und kannst dir den Auslöser nicht erklären. Meiner Meinung nach sind
das schon Symptome einer Depression und du wirst dir irgendwie Hilfe holen müssen.
Ich glaube nicht , dass du allein aus diesem Loch herauskommst.

Liebe Grüße

27.03.2017 11:44 • #14


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Das tut mir leid zu hören das Du auch keine gute Nacht hattest.
Ja müde bin ich auch, gar kein Ausdruck.

27.03.2017 12:19 • #15




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