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Partner hat wenig Lust wegen Medikamenten / Depression

Hoffnungsvoll

Hoffnungsvoll

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Mein Partner ist schwerst depressiv und leidet unter Panikattacken. Wir sind jetzt endlich seit fast einem Jahr zusammen in (die Gründe warum es jetzt erst geklappt hat, haben nichts mit seiner Erkrankung zu tun). Er nimmt täglich 150 mg Pregabalin, Valdoxan, Sertralin und in schlimmen Momenten 1 mg Tavor. Er hat mich von Anfang an sein Krankheitsbild herangeführt. Ich wusste also von Anfang an auf was ich mich einlasse. Und komme damit eigentlich ganz gut klar bis auf die wenigen Tagen an denen ist selber nicht so gut drauf bin. Ich fühle mich dann hilflos und oftmals auch viel am Platz weil ich nicht weiß wie ich meinen Mann helfen kann. Zeigen. Wir zeigen uns jeden Tag wie sehr und lieben. Lediglich beim Thema S. haben wir ja unsere Probleme!
Er sagt das die Medikamente ein Aufkommen der Lust verhindern, unterbinden. Er fühlt sich unter Druck gesetzt wenn ich mich ihm nähere. Er findet mich nach wie vor attraktiv und toll und gerade das macht ihn dann traurig dass sein Körper nicht auf mich reagiert. Mich auch.


Meine Frage nun an alle auch Betroffenen:
Wie geht ihr damit um?


LG
Hoffnungsvoll

27.01.2019 15:10 • #1


Ex-Mitglied

Hallo Hofnungsvoll,

willkommen hier.

Zitat von Hoffnungsvoll:
Er sagt das die Medikamente ein Aufkommen der Lust verhindern, unterbinden. Er fühlt sich unter Druck gesetzt wenn ich mich ihm nähere. Er findet mich nach wie vor attraktiv und toll und gerade das macht ihn dann traurig dass sein Körper nicht auf mich reagiert. Mich auch.


Es kann an den Medikamenten liegen und es ist auch oft genau das in den Nebenwirkungen aufgeführt.


Die Frage sollte auch nicht sein, wie damit umgegangen wird.

Geht es um Liebe oder um S.?

Wenn es um Liebe geht, erübrigt sich m.E. die Frage. Verständnis und Geduld ist wohl das Wichtigste, und das hat die Liebe.

Alles Gute für Dich.

LG

27.01.2019 15:19 • x 2 #2


Ex-Mitglied

Ja ich denke auch es liegt an den Medikamenten - da hilft nur Geduld.

27.01.2019 15:22 • x 2 #3


Hoffnungsvoll

Hoffnungsvoll


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Hallo Versunkenheyt,
Es geht um Liebe. Die körperliche Liebe, sich so nahe wie möglich zu sein. Nenne es S.. Aber der gehört nun mal zur Liebe dazu. Ich kann, will und werde warten. Mich macht nur diese Traurigkeit seinerseits fertig. Er denkt das er nun kein Mann mehr sei. Immer wieder diese Spirale die ihn in trübe Gedanken führt.

27.01.2019 15:26 • #4


Ex-Mitglied

Zitat von Hoffnungsvoll:
Es geht um Liebe. Die körperliche Liebe, sich so nahe wie möglich zu sein. Nenne es S. Aber der gehört nun mal zur Liebe dazu.


Verständlich. Aber er tut es ja nicht, um Dich zu ärgern. Er ist krank. Und wenn ihr Euch liebt, übersteht und überwindet ihr auch das. Alles ist wichtiger als S. - daß er wieder gesund wird oder daß es ihm zumindest besser geht und vor allem, daß er an Deiner Seite ist.
Glaub mir, es könnte schlimmer sein.

Alles Gute.

27.01.2019 15:30 • x 4 #5


Juju

Juju

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Zitat von Versunkenheyt:

Verständlich. Aber er tut es ja nicht, um Dich zu ärgern. Er ist krank. Und wenn ihr Euch liebt, übersteht und überwindet ihr auch das. Alles ist wichtiger als S. - daß er wieder gesund wird oder daß es ihm zumindest besser geht und vor allem, daß er an Deiner Seite ist.
Glaub mir, es könnte schlimmer sein.

Alles Gute.



Wie schön und treffend Du das geschrieben hast, meine Liebe.
Da ich Deine Geschichte gelesen habe, weiß ich was Du meinst.

UND zum eigentlichen Thema. . .

Mann denkt leider an das, was er momentan nicht haben oder ausführen kann. . .
Wie würde es ihm ohne die Medikamente gehen?
Wäre er dann überhaupt zu einer Beziehung in der Lage?
Nur eine Frage um das ganze einmal ganz deutlich darzustellen.

Ich wünsche Euch natürlich, dass auch das wieder klappt.

27.01.2019 16:29 • x 1 #6




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