Mutter hypochondrisch / psychosomatisch krank - Familie belastend

Torsten11

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Hallo Forengemeinde,

meine Mutter (Mitte 50er) ist seit einigen Jahren krank, bedingt durch nicht gefundene Ursachen der ständig wechselnden Symptome (Herzrasen, Atemnot, Knochenschmerzen, angebliche Darmprobleme). Es wurde so alles gescannt und untersucht was möglich ist. Doch es werden keine Ursachen für solche Symptome gefunden und es steht in den Berichten meistens psychosomatische Ursache, wo meine Mutter nur sagt das dies nicht wahr ist und sie die SUCHE weiterführt, bis das nächste Symptom gefunden ist oder man einfach den Arzt wechselt. (mehr als 70 Ärzte konsultiert) Privatvermögen in Untersuchungen investiert usw. usw. … Bislang kein positiver Trend!

Diese Schleife läuft nun seit ca. 4Jahren und die Ärzte nehmen meine Mutter gar nicht mehr voll.
Die Schleife ist sogar eine Spirale, weil meine Mutter sich mittlerweile selbst ins Krankenhaus einliefert und angefangen sich selbst runter zuhungern (angeblich Schmerzen beim Essen).

Diese Situation belastet die ganze Familie, besonders mein berufstätiger Vater strengt die ständige Pflege an und es belastet ihn seelisch sehr.

Nun habe ich mir den Zustand & Aktionismus meiner Mutter schon zu lange angeschaut und würde gern wissen ob man sie aus dieser Lage bringen kann, oder was ich dafür unternehmen kann, sie in ein besseres Leben zurückzuführen?

Ich bin für jeden Ratschlag offen und bin sehr dankbar über eure Kommentare :-)

Viele Grüße

P.S: Ich kann mehr Details euch mitteilen, falls notwendig.

08.07.2015 12:11 • #1


Knoten

Knoten

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Hallo Thorsten!

Alles was ich dir hier schreibe ist laienhaft, dass darfst du bitte nicht vergessen!

Das Ganze ist eine ziemlich verzwickte Situation, zumal deine Mutter scheinbar zum Hypochonder neigt. Natürlich bin ich kein Arzt und kann das nicht mit absoluter Sicherheit behaupten, doch mein erster Gedanke lief in diese Richtung.


Psychosomatische Beschwerden treten tatsächlich mit Schmerzen auf, die als Solche so wahrgenommen werden, als wäre tatsächlich physisch etwas nicht ok.
Es gibt so "Weisheiten" wie : Das schlägt mir auf den Magen, oder, das bereitet mir Kopfschmerzen. Auch wenn keine physischen Ursachen festgestellt werden, so empfindet der Betroffene diese durchaus.

Durch so etwas kann man in die Spirale landen, in der deine Mutter sich befindet. Und dass die Ärzte sie irgendwann nicht mehr für voll nehmen tut der Sache auch nicht gerade gut. Es wird schwer sein zu ihr durchzudringen, doch mein Rat wäre einen Neurologen mit psychiatrischer Weiterbildung zu konsultieren. So hätte deine Mutter vielleicht eher die Möglichkeit psychosomatische Beschwerden in Betracht zu ziehen.

Er wäre sicher auch sinnvoll vorher mit dem Arzt zu sprechen und ihn sozusagen auf diese Situation vorzubereiten.

09.07.2015 13:24 • #2


Torsten11


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Hallo Knoten,

vielen Dank für deine Nachricht. Ich sehe das auch so das meine Mutter zum Hypchonder neigt, bzw. einer davon ist.

Ich bin weiterhin auf der Suche nach einem Rat wie ich weiter vorgehen kann.

Nochmals Danke für deinen Tip mit dem Neurologen, ich werde dies in Betracht ziehen.

Viele Grüße,
Torsten

16.08.2015 11:27 • #3




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