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Motivation, Hoffnung, Kondtition

Sifu

Sifu
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Netzfund:

Platziert man eine Ratte in einem Glaszylinder mit Wasser, so schwimmt sie ca. fünfzehn Minuten lang, bis sie ertrinkt. Rettet man die Ratte zunächst, indem man ihr vorübergehend einen Holzsteg präsentiert, auf den sie klettern kann, so schwimmt sie beim zweiten Mal bis zu 60 Stunden lang. Die Hoffnung auf Rettung erhöht den Kampfgeist der Ratte also um das 240-fache. Hat das arme Tier die Hoffnungslosigkeit seiner ausweglosen Situation verinnerlicht, gibt es auf – obwohl es noch über erhebliche körperliche Ressourcen verfügt.

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4 Antworten ↓

Dys
Über den tatsächlichen Nutzen eines solchen Experiments kann man streiten, ich finds widerlich, aber Egal. Es gibt zahlreiche Berichte von Menschen die in einer scheinbar Ausweglosen Situation trotzdem überleben konnten, weil sie eben eine ungewöhnliche Lösung gefunden haben um sich aus der Situation zu befreien, oder sie wurden von anderen befreit als sie noch lebten.

Das eine Ratte, die ja sehr intelligent ist, bemerkt dass sie ohne rettende Elemente nicht überleben wird und ihre Kraft allmählich schwindet, was ihren Tod bedeutet, irgendwann dieses Schicksal annimmt ist daher nachvollziehbar. Du würdest mitten im Pazifik auch früher oder später absaufen, wenn kein Treibgut angeschwommen käme, auf das Du klettern könntest, wenn Du die Kraft dazu hättest um dann zu verdursten oder in der Sonne zu verdörren, ganz gleich ob Du darauf hoffst, das Rettung käme.

#2


A


Hallo Sifu,

Motivation, Hoffnung, Kondtition

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Dys
Aber was vielleicht interessant sein könnte, für den Einen oder Anderen der Deinen Netzfund liest wäre, was Du selbst damit eigentlich sagen willst. Das mit einer entsprechenden Konditionierung ein längeres Durchhalten möglich ist? Das wäre ja nix Neues und deswegen gibt es Sprintläufer und Marathonläufer, die auf Ihre sportliche Disziplin konditioniert sind und der jeweils gegenteilig konditionierte Läufer daher das nachsehen hätte.

Oder soll der Post eher in die Kategorie „Haupstsache mal was gepostet“ eingeordnet werden, was ja eine Diskussion nicht unbedingt erforderlich macht? Vielleicht wäre ja ein eigenes Thema „Netzfunde“ im Off Topic Bereich dann geeigneter angesiedelt als im Bereich Depression. Oder hatten die Ratten eine diagnostizierte Depression?

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Sifu
Zitat von Dys:
Aber was vielleicht interessant sein könnte, für den Einen oder Anderen der Deinen Netzfund liest wäre, was Du selbst damit eigentlich sagen willst. Das mit einer entsprechenden Konditionierung ein längeres Durchhalten möglich ist? Das wäre ja nix Neues und deswegen gibt es Sprintläufer und Marathonläufer, die ...

Ich habe den Beitrag nur offen zur Diskussion gestellt. Ich wollte damit nichts bezwecken.

#4


ZeroOne
Dafür braucht es keine Experimente mit armen Nagern, die um ihr Überleben kämpfen, um zum gleichen Ergebnis zu kommen.

@Dys hat schon das Beispiel mit (Ausdauer-)Sport gebracht.

Ein anderes wäre der Sozialismus:
Wenn man Menschen nicht Rahmenbedingungen bietet, unter denen Sie erkennen können, dass sich ihr Leistungswille eines Tages für sie höchstwahrscheinlich auszahlen wird (ihren Bedürfnissen und Wünschen entsprechend), dann sumpfen nicht nur die meisten potenziellen Leistungsträger früher oder später ab. Das ganze System kippt irgendwann.

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