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Mittagsschlaf wenn man müde ist oder Tag durchziehen

Rose0308

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Hallo ihr lieben ich bin neu und erst seid jetzt mit Depressionen konfrontiert worden. Ich habe eine Frage und zwar nehme ich seid Freitag 15mg Mirtapazin. Versuche einen geregelten tagesablauf mir auf zu bauen gerade merke ich aber das ich noch total müde bin. Soll ich mir das Bedürfnis nach Schlaf erfüllen oder soll ich einfach den Tag irgendwie durchhalten? Was meint ihr oder wie verhalten ihr euch?

Liebe Grüße

21.04.2020 07:32 • #1


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Mayke1

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Guten Morgen!
Mirtazapin 15 mg bekam ich vor Jahren und hatte tagsüber eine Überhang-Müdigkeit, wie sie mein Arzt nannte. Ich konnte gar nicht anders, als auch tagsüber der bleiernen Müdigkeit nachzugeben. Mit 7,5 mg kam ich viel besser zurecht. Damals war ich noch berufstätig und brauchte daher eine Dosierung, die meinen Tagesablauf nicht zu durcheinander brachte.
Musste Mirtazapin wegen einer Unverträglichkeit mit einem anderen Medikament ausschleichen. Von 7,5 mg auf null zu kommen dauerte bei mir fast ein ganzes Jahr.

21.04.2020 08:28 • #2


Rose0308

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Danke dir dann werde ich das nächste Woche mit meiner neurologie besprechen. Und werde bis dahin es erstmal so weiter nehmen da ich die Tablette auch nicht teilen kann. Darf ich fragen warum du das Medikament nehmen musstest? Ich soll es erstmal nehmen weil ich Angststörungen habe hauptsächlich habe ich Angst ernsthaft krank zu sein und dazu noch extreme Schlafprobleme. Nächste Woche habe ich endlich einen Termin beim Psychologen.

21.04.2020 09:06 • #3


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Ylva

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Zitat von Rose0308:
Hallo ihr lieben ich bin neu und erst seid jetzt mit Depressionen konfrontiert worden. Ich habe eine Frage und zwar nehme ich seid Freitag 15mg Mirtapazin. Versuche einen geregelten tagesablauf mir auf zu bauen gerade merke ich aber das ich noch total müde bin. Soll ich mir das Bedürfnis nach Schlaf erfüllen oder soll ich einfach den Tag irgendwie durchhalten? Was meint ihr oder wie verhalten ihr euch?


Liebe Rose!
Es reagiert natürlich jeder Mensch verschieden auf bestimmte Psychopharmaka, aber meine Erfahrung mit "Mirtazapin" war, dass es mir wirklich wunderbar beim Schlafen half, dass ich aber bei längerer Einnahme ziemlich viel an Gewicht zugelegt hatte.
Ich wechselte dann auf "Trittico", und das wirkte genauso gut - zur Beruhigung untertags und auch zum Schlafen - , aber ich konnte damit mein Gewicht halten.

Grüße von Ylva

21.04.2020 09:18 • #4


bones

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Wie sieht den dein Alltag aus? Bist du berufstätig? Hast du ausreichend Schlaf?
Grundsätzlich sollte man versuchen, den Alltag aktiv zu gestalten und erst Abend schlafen. Weil Zuviel Schlaf ist auch nicht gut. Wenn du morgens einen hangover von mirta hast, vielleicht etwas früher das medi einnehmen. Um wieviel Uhr nimmst du sie denn?

21.04.2020 09:52 • #5


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Mayke1

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@Rose0308 ,
ich bin wegen eines Eschöpfungszustandes zu meinem Hausarzt gegangen. Dort ist man auch heute noch ziemlich freigiebig, was Psychopharmaka betrifft. Auf die Frage, ob ich denn gut schlafen könne und ich dies verneinte, bekam ich Mirtazapin 15 mg.
Ich musste abends schon vor der Einnahme bettfertig sein, denn innerhalb einer Viertelstunde hat mich die Müdigkeit dahingerafft.
Nachts bin ich anstatt friedlich schlafen zu können, nach wenigen Stunden durch wirre Träume hochgeschreckt, konnte nicht mehr einschlafen, aber war tagsüber total neben der Spur.
Unerfahren mit Medikamenten wie ich war, erschien ich wenige Tage nach der Ersteinnahme bei der Hausärztin und klagte ihr mein Leid. Naja, dann halbieren Sie die Dosis halt, hieß es nur lapidar. Tatsächlich kam ich mit 7.5 mg besser klar.
Nebenher muss ich einen Blutgerinnungshemmer nehmen. Die Medikamente beeinflussen sich gegenseitig ungünstig.
LG von Mayke

21.04.2020 10:07 • x 1 #6


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laluna74

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Ich kann nur von mir sprechen.

Auch wenn ich mittags müde bin, gebe ich dem nicht nach. Wenn ich mich mittags hinlegen würde, dann käme ich den Tag über gar nicht mehr hoch. Mein Kreislauf würde extrem absacken. Ich würde mich miserabel fühlen. Es würde auch auf meine Stimmung drücken.

Mittags hinlegen, nie wieder!

21.04.2020 13:38 • x 1 #7


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Eis

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Ich muss meinem Schlafbedürfnus nachgeben, wenn ich müde werde schaffe ich es nicht, mich wachzuhalten. Ich habe mich damit arrangiert. Allerdings habe ich auch nachts keine Schlafprobleme mehr, bzw. nur noch sehr selten.
Wenn du unter Schlafproblemen leidest solltest du tagsüber NICHT schlafen.

VG Eis

21.04.2020 23:13 • x 1 #8


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Dani82a

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Ab und an überkommt mich ein dermaßen heftiges Mittagstief/Nachmittagstief, dass ich einfach nicht anders kann, als mich etwas aufs Ohr zu legen. In solchen Momenten hilft mir auch kein Kaffee mehr. Die Augen klappen praktisch zu - und gute Nacht.
Mein Rhythmus wird unwesentlich beeinflusst dadurch.
Wenn ich zb. von 14 bis 17 Uhr schlafe, dann bin ich spätestens 23Uhr wieder müde und gehe schlafen.

22.04.2020 07:47 • x 2 #9


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Ylva

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Mit dem "Mittagsrasti" ist es bei mir so, dass ich es nur an manchen Tagen brauche.
Ich hab' aber festgestellt, dass es mir nicht gut tut, wenn ich untertags zu lange schlafe. Da bin ich nachher noch mehr kaputt, als zuvor. Und es kann sogar sein, dass meine Stimmung danach depressiv ist.
Also stelle ich mir da immer den Handywecker, der mich nach 20 Minuten wieder aufweckt - manchmal werde ich auch von selber nach dieser Zeit wach.
Danach fühle ich mich dann erfrischt , und auch die Stimmung ist nicht schlechter geworden.

Ylva

22.04.2020 08:26 • x 1 #10


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Resi

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Ich liebe Mittagsschläfle und gönne mir eins, wann immer es geht und ich mir das erlaube.
Ich mach das jetzt, solange ich Urlaub habe so, daß ich irgendwann mittags einen langen Spaziergang mache, dann was esse und dann ein Schläfle halte- meistens eine Stunde, manchmal länger, manchmal kürzer.

Meinen Schlaf des nächtens stört das überhaupt nicht.

22.04.2020 08:38 • x 3 #11

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