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Mein Freund macht auf Grund seiner Depressionen Schluss

Nehlex

Nehlex

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Also erstmals : wir waren 1 1/2 Jahre zusammen , die Beziehung lief super wir haben uns gegenseitig geliebt wie sonst was. Er war meine 3. Beziehung und ich seine erste.
Bis letzten Winter lief es perfekt. Wir konnten über alles reden, waren ehrlich haben viel gelacht - wir waren vorher beste Freunde.
Im Winter kam dann die Depression. Nach vielen Gesprächen holte er sich dann Hilfe und war bereits 5 mal zur Sprechstunde. Plötzlich macht er Schluss. "Ich weiß nicht mehr was ich will" nach 6 Tagen wollte er mich aber wieder zurück. Versicherte mir er ist sich sicher dass er mich möchte und für uns kämpfen möchte. Achso die Depressionen hat er durch eine sch. Kindheit und dass er nicht weiß was seine Aufgabe im Leben bzw. Beruflich ist.
Dann ging es uns ein Monat wieder sehr gut - er weiterhin in Therapie
Wir unternahmen viel also so was coronamässig möglich ist
Mittwochs war dann ein Date geplant. An dem Tag hätte er eigentlich Therapie gehabt jedoch hat die Therapeutin kurzfristig abgesagt. Und er hat mir abgesagt er brauche Zeit für sich sagte er.
Am nächsten Tag die Trennung.
Wir weinten viel umarmten uns und diesmal waren die Gründe dass er keine Energie für irgendwas hat. Nicht für sich nicht für mich.
Ich bat ihm an zu warten. Wollte er nicht.
Am selben Abend Raf er noch an und sagte ihm ginge es schlecht , weil er die einzige Person die ihn wirklich liebt und unterstützt anstößt. Dennoch will er mich nicht zurück.
4 Tage nach der Trennung rufte er mich noch mal an "ich vermisse dich und deine Stimme , ich vermisse alles - ich werde dich immer lieben" etc.
Wir hatten immer so bisschen Kontakt "was hast du heute so gemacht" mehr nicht .
dann gestern 10 Tage nach der Trennung haben wir uns getroffen weil wir noch Sachen vom anderen hatten. Wir weinten wieder viel , lachten aber auch. Dann hatten wir . naja . S. im Auto . keine Ahnung es kam von beiden Seiten so krass und ja. danach redeten wir viel. Viel darüber was wir falsch gemacht haben. Er hatte scheinbar das Gefühl ich habe seine Traurigkeit nie ernst genommen , ich hätte ihn nicht unterstützt. - ich habe es versucht nur kenn ich mich leider nicht so gut aus weil ich halt nicht betroffen bin und hm.
er sagte ich soll pber ihn hinweg kommen und mich neu verlieben.
Vielleicht würden wir uns wieder treffen wenn er sein Leben im Griff hat. Aber erst in paar Jahren sagte er.
Ich hab das Gefühl ich habe nicht genug gekämpft. Oftmals war es auch so dass er Schluss gemacht hat und ich es eben einfach akzeptiert habe. Ich möchte niemandem hinterher rennen. Aber mittlerweile habe ich das Gefühl ich habe ihn alleine gelassen.
Es tut weh.
Ich weiß nicht wie ich pber ihn hinweg kommen soll.
Ich habe ihn überall blockiert - das haben wir so abgesprochen .

12.04.2021 17:36 • #1


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buddl1

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nein, du hast ihn nicht alleine gelassen,
er allein hat sich zum Gehen entschieden.
es mag sich hart jetzt lesen,
aber in seiner tiefen Phase,
brauch er dich nicht und sicher, es wird ihm auch schmerzen,
weil so viel Gelebtes auch ihm mit dir verbannt.
aber du kannst ihn nicht helfen, wirst ehr zur Last die er mittragen müsste
und dass genau will er nicht...
du kannst hier bei vielen lesen, von Begleitung in der Depression, der lange und unendlich viel
Liebe, Verantwortung und Leid bedeutet und am Ende,
seltern der Mensch der mal war,
wieder vor dir steht....
auch dich würde es mehr veränderen, schlimmstenfalls mit hinunter ziehen...
kein Lachen, kein Glück, immer dann wenn du in seinen traurigen Augen sehen würdest.
ja, viele tragen all dass dann mit, du genau wie er,
wenn er nicht zu sich finden kann,
er keinen Sinn in eurer Beziehung sehen kann....
du im Abstand geben musst,
du auch dein Glück, dein Leben wieder finden musst....
buddl1,

13.04.2021 13:02 • x 1 #2

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