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Medikamente umstellen Kann man gezwungen werden ?

Dotterfan

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Hallo an alle,
kann man gezwungen werden die Medikamente umzustellen wenn ein Arzt meint es sei nötig ?
Ich vertrage alles gut, und habe mich über die letzten Jahre gut damit Stabilisiert.
Ein Arzt hatte jetzt die Idee, wir stellen mal was um, vielleicht gehen Sie dann schneller wieder arbeiten.
Ich möchte das nicht, ich habe Jahre gebraucht um so weit zu kommen, ich weiß das mich das komplett aus der Bahn werfen würde. Wie ist denn hier die Lage ? Können die das verlangen ?

17.09.2021 10:42 • #1


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EmptyLife

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Du kannst zu nichts gezwungen werden, das du nicht willst. Ich wurde auch nie gezwungen, Medikamente zu nehmen, obwohl man mir das immer nahegelegt hat.

Zitat von Dotterfan:
Ein Arzt hatte jetzt die Idee, wir stellen mal was um, vielleicht gehen Sie dann schneller wieder arbeiten.

Klassiker! Es geht nur darum, dass du wieder funktionierst. Unter so einer Absicht würde ich erst Recht nicht tun, was ein Arzt empfiehlt.
Es zählt einzig und allein, dass du für dich im Leben klar kommst und nicht, wie gut du für andere funktionierst. Arbeit ist nicht alles.

17.09.2021 10:57 • #2



Hallo Dotterfan,

Medikamente umstellen Kann man gezwungen werden ?

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Dotterfan

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Vielen Dank für die schnelle Antwort. Genau das ist mein Eindruck, mit aller Gewalt noch ein paar andere Pillen rein drücken damit die Klinik sagen kann wir haben es versucht. Sch... egal ob der Patient dann wieder komplett abstürzt. Das letzte mal hab ich 1Jahr gebraucht um wieder aus dem Loch zu krabbeln. Ich hatte nur Angst das es dann als Therapieverweigerung gesehen werden könnte. Schönes WE !

17.09.2021 11:02 • #3


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bones

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Keiner kann dich zwingen medis zunehmen bzw. zu wechseln. Keine Klinik, Arzt oder sonst wer. Außer es liegt ein gerichtlicher Beschluss vor. Das ist wichtig zu wissen.

Es soll ja nicht das Ziel sein, dich schnell wieder arbeitsfähig zu machen!, sondern eher das Ziel sein, dich langfristig zu stabilisieren. Das ist mit nur medis weniger getan. vielleicht kurzfristig, aber langfristig gehört mehr dazu.

Gut, sicher könnte der Arzt dann sagen dass du dich weigerst , dass es therapieverweigerung ist oder du nicht mitarbeitet tust um gesund zu werden. Daher auch leider die Gefahr besteht, dass er dich nicht mehr therapieren kann. Aber ein guter Arzt kommt nicht auf solch Gedanke.

17.09.2021 12:32 • #4


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Mabaja

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Zitat von Dotterfan:
Genau das ist mein Eindruck, mit aller Gewalt noch ein paar andere Pillen rein drücken damit die Klinik sagen kann wir haben es versucht. Sch... egal ob der Patient dann wieder komplett abstürzt.

Es ist dein Eindruck. Genauso gut kann es der Eindruck des Arztes sein, dass du baldmöglichst wieder arbeiten willst. Was hast du ihm denn auf seine Idee geantwortet?

17.09.2021 12:53 • #5


Dotterfan

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Ich habe gesagt das ich einfach Zeit brauche und nicht noch mehr Chemie. Darauf ist der Herr aber nicht wirklich eingegangen, verständlich in einer Reha Maßnahme.

17.09.2021 13:41 • x 1 #6

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