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Massiver Schwindel bei Depressionen

Hallo, bei mir wurde im Mai 19 eine Depression diagnostiziert.
Ich leide unter extremen Schwindel. Ein Schädel MRT wurde schon gemacht um schlimmeres auszuschließen. Ich nehme auch Antidepressiva nur leider wird der Schwindel nicht besser.
Ich muss dazu schreiben das ich zuhause 2 Kinder (9 + 6) habe die ständig streiten das belastet mich sehr. Seit ein paar Tagen ist der Schwindel wieder so schlimm das ich kaum laufen kann. Da kommen immer wieder die Gedanken ob eventuell doch das MRT nicht aussagekräftig war.
Hat eventuell jemand einen Tipp wie ich mit dem Schwindel umgehen kann oder was ich tun kann damit er besser wird.

10.12.2019 09:06 • x 2 #1


Cleofee
Hast du schon mal in den Beipackzettel deines Medikamentes gesehen? Schwindel kann durchaus eine Nebenwirkung sein. Und dann sollte das Medikament gewechselt werden.

10.12.2019 10:26 • x 2 #2


Mandinka
Bei mir war das ein typisches Absetzsymptom der Antidepressiva. Ich hatte so einen Schwindel, als befände ich mich auf einem Schiff mit kräftigem Seegang. Manche haben das auch als Nebenwirkung der Medikamente, was natürlich auf Dauer nicht geht und dann wohl nicht das richtige Medikament ist. LG

10.12.2019 11:21 • x 2 #3


mutmacher
Warst Du schon beim HNO-Arzt bzgl. dem Schwindel ?
Es gibt eine Übung, die fast immer hilft:
Setz Dich aufrecht in die Mitte einer Couch, zähle auf 10, dann lass Dich mit einem Ruck auf die rechte Seite fallen, zähle auf 10 und setze Dich wieder in die Mitte, zähle auf 10 und lass Dich mit einem Ruck auf die linke Seite fallen, zähle auf 10 und geh wieder zurück zum Sitzen.
Mit dieser Übung werden kleine Gleichgewichtskristalle im Innenohr ins Gleichgewicht gebracht. In den meisten Fällen hilft das.
Ansonsten gibt es sehr gute Tropfen in der Apotheke, die Du ohne Rezept gegen Schwindelattacken bekommst (mir ist nur momentan der Name entfallen)
Wünsche Dir viel Erfolg.

10.12.2019 13:04 • x 2 #4


Hey! Wie lange hast du den Schwindel denn schon? & seit wann nimmst du die Medikamente? Weil das wirklich eine Nebenwirkung sein kann oder falls du sie schon länger nimmst, könnte es auch sein, dass du sie nicht verträgst. Oder nimmst du noch andere Medikamente?
Ich glaube eher, dass es wenn auch etwas mit der Psyche zutun hat. Es muss ja nicht unbedingt eine organische Ursache haben. Die Psyche hat so einen großen Einfluss auf den Körper & kann dort so einiges bewirken.
Wahrscheinlich spielt der Stress wegen den Kindern dort auch mit rein.
Hast du schonmal Achtsamkeits- oder Entspannungsübungen probiert, um dem Stress entgegenzuwirken?

10.12.2019 14:12 • x 1 #5


Hoiii tut mit leid ich kenne das nur zu gut.Bei mir fing es im April an mit Nackenschmerzen und Schwindel und vor einem Monat bin ich in eine Erschöpfungsdepression gefallen.ich nehme seit 3 Wochen Venlafaxin s geht schon viel besser.An manchen Tagen ist der Schwindel wieder stärker aber meist dann wenn ich mich wieder zu stark angespannt habe.Ich habe auch 2 Kinder 4 und 8.Evt müsste man das Medi neu anpassen? Gehst du in eine Gesprächstherapie?

11.12.2019 16:42 • x 2 #6


Ich machte auch ein MRI und das war relativ unauffällig.Ich denke wirklich dein Schwindel ist ein Zeichen der hohen Anspannung im Körper.und das nicht loslassen können

11.12.2019 16:44 • x 1 #7


Ich mache regelmässig Atemübungen und habe einen Igelball mit dem ich meinen Nacken massiere.

11.12.2019 16:45 • #8


Ich kenne das auch mit dem Schwindel. Bei mir kam das vor Jahren durch die ständige Anspannung. Meine Halswirbelsäule war so angespannt, dass dies den Schwindel auslöste. Bei mir war es ein starker Schwankschwindel. Musste mich an der Wand festhalten, da ich ständig auch das Gefühl hatte ins Leere zu treten. Der Boden ist mir quasi unter den Füßen verlorengegangen.

Damals war anhaltender Stress der Auslöser.

11.12.2019 16:58 • x 1 #9


1. Vertrauen darauf, dass alles ok ist.
2. Entspannungsübungen, ich habe damals mit dem Hatha-Yoga angefangen
3. viel Bewegung an der frischen Luft, das baut Stress ab und lockert ebenso die Muskulatur.

11.12.2019 17:00 • x 1 #10


Hallo Helsinki
Wie gehts Dir heute und deinem Schwindel?

13.12.2019 13:01 • x 1 #11


Ja, ich gehe in eine Gesprächstherapie. Ich habe nächste Woche wieder einen Termin beim Psychiater, da frage ich mal nach einem Wechsel vom Medikament. Ich habe auch das Gefühl das es nicht hilft.
Die Anspannung ist bei mir auch, mein Problem ist das ich nicht abschalten kann. Ich kann mich im Moment auch zu nichts motivieren am liebsten bin ich zuhause und mache nichts

13.12.2019 13:53 • x 1 #12


Hallo Alex, welche Atemübungen machst du?

13.12.2019 13:55 • x 1 #13


Einfach ganz einfache auf den Rücken legen bequem.

Hände auf den Bauch.

Durch die Nase einatmen durch den Mund ausatmen das mache ich wenn ich nervös bin mehrmals und das geht super

13.12.2019 13:59 • x 1 #14


Ja das kenne ich bin aber so gut eingestellt jetzt mit dem medi und absolut keine Nebenwirkungen.einfach zwischendurch mal eine halbe Stunde nach draussen habe ich immer gemacht.
Du schaffst das

13.12.2019 14:06 • x 1 #15





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