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Kann keine Liebe mehr empfinden - Kompletter Gefühlsverlust

Neruda

Neruda

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Hallo, Mich würde mal interessieren, ob andere Betroffene auch manchmal in den Zustand geraten, keine Liebe mehr empfinden zu können? Oder andere positive Gefühle? Bei mir ist das im Moment nämlich so und es ist auf eine gewisse Weise sehr belastend, da es schwierig ist, in diesem Zustand eine Beziehung zu führen.

Bei mir schaltet sich das 'Liebesgefühl' manchmal einfach ab, um dann nach quälenden, von Selbstzweifeln geplagten Wochen, in denen ich meine ganze Beziehung in Frage stelle, zurück zu kommen.

Auf die Frage, ob Depressionen mich emotional taub machen können, antwortet mein Psychiater nur diffus.

Und meine Beziehung hat sonst absolut keine Probleme, manchmal erschreckt mich das sogar, weil ich gar nicht daran glauben kann, dass mal alles gut läuft. Ich weiß gar nicht, was ich machen soll, eben weil es wie am Schnürchen läuft. perv., ich weiß.

Liebe Grüße

27.05.2012 22:11 • #1


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Pandoras

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Hallo Neruda,

erstmal Willkommen im Forum! Also ich bin mir ziemlich sicher, dass diese "Gefühlstaubheit" durchaus von der Erkrankung oder den Depressionen herrühren kann. Kann sein - muss aber nicht. Vielleicht ist das auch bei jedem anders vermute ich mal.
Kann mir vorstellen, dass es in Deiner Beziehung wirklich schwierig sein muss. Für Deinen Freund sicherlich auch.
Also ich kenne es daher, weil ein guter Bekannter von mir soetwas ähnliches erlebt und keine richtigen Gefühle oder Emotionen mehr "empfinden" kann. Wir haben da schon häufig drüber gesprochen.

Schon interessant das mal zu durchleuchten! Aber dass Dein Therapeut Dir da keine genaue Antwort drauf geben kann, find ich etwas merkwürdig. Normalerweise müsste der es doch genauer wissen

Liebe Grüße
Pandoras

28.05.2012 04:00 • #2


GastAccount

Ja kann. Und bei mir ist es auch so. Komme ich in eine schlimme Phase (ich bin hauptsächlich Angstpatientin) verliere ich meine Gefühle und stelle wie du meine Beziehung in Frage. Es wirkt dann wie Zwangsgedanken und immer wieder die Aussage: ich muss mich trennen! Google mal nach ROCD (relationship obsessive compulsion disorder), ich Wette du findest dich dabei wieder.
Ich kann dir nur sagen, du bist nicht alleine. Ich bin noch in einem anderen Forum in einer Gruppe, die nur über dieses Problem spricht. Es ist so hilfreich, dass man nicht alleine verrückt ist.

Dass dein Thera rumdruckst wundert mich nicht. In Deutschland ist diese Art von Zwangsstörung, bzw. Als Symptom bei Depressionen weitgehend unbekannt. Hier herrschtnoch immer der Irrglaube., dass es an der Beziehung liegen muss. Nur komischerweise, hat man die Gedanken z.B. Beim eigenen Kind, dann wissen alle gleich von Zwang zu reden.

28.05.2012 12:31 • #3


Neruda

Neruda

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Hallo! :)

Danke für eure Antworten.

Zitat von Pandoras:
Schon interessant das mal zu durchleuchten! Aber dass Dein Therapeut Dir da keine genaue Antwort drauf geben kann, find ich etwas merkwürdig. Normalerweise müsste der es doch genauer wissen


Nun ja, ich habe noch viele andere Probleme. Die standen bei der Therapie mehr im Vordergrund. Mein Hang zum Perfektionismus zum Beispiel. Verschiedene Gedankenzwänge (Angst vor scharfen Gegenständen, Angst vor gleichgeschlechtlich) und Probleme mit dem Essen.

Also mein Thera und mein Psychiater sind zwei verschiedene Leute. Mein Psychiater meinte, dass es durchaus vorkommen kann, dass man sich von seinen Bezugspersonen distanziert fühlt. Wie gesagt, in der Therapie haben wir das komischerweise noch nicht besprochen.

Zitat:
Komme ich in eine schlimme Phase (ich bin hauptsächlich Angstpatientin) verliere ich meine Gefühle und stelle wie du meine Beziehung in Frage. Es wirkt dann wie Zwangsgedanken und immer wieder die Aussage: ich muss mich trennen! Google mal nach ROCD (relationship obsessive compulsion disorder), ich Wette du findest dich dabei wieder.
Ich kann dir nur sagen, du bist nicht alleine. Ich bin noch in einem anderen Forum in einer Gruppe, die nur über dieses Problem spricht. Es ist so hilfreich, dass man nicht alle


Ich kann gut nachvollziehen, was du schreibst. Allein fühlt man sich damit immens. Ich habe mich sogar schon einmal von meinem Freund getrennt, mit dem Resultat, dass alles viel schlimmer war und ich fast durchgedreht wäre. Dass wir beide fast durchgedreht wären. Ich habe große Angst, dass wir an meinen Neurosen kaputt gehen. Mein großes Problem ist, dass ich ihm auf Schritt und Tritt zu beweisen versuche, dass ich es nicht wert bin, geliebt zu werden.

Es tut gut zu wissen, dass ich mit der Misere nicht allein da stehe.

Liebe Grüße!

28.05.2012 14:10 • #4


Sonnenblume20

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Zitat von Neruda:
Mich würde mal interessieren, ob andere Betroffene auch manchmal in den Zustand geraten, keine Liebe mehr empfinden zu können? Oder andere positive Gefühle? Bei mir ist das im Moment nämlich so und es ist auf eine gewisse Weise sehr belastend, da es schwierig ist, in diesem Zustand eine Beziehung zu führen.

Zitat von Neruda:
Auf die Frage, ob Depressionen mich emotional taub machen können, antwortet mein Psychiater nur diffus.

Eines der Symptome, die bei einer Depression auftreten können, ist u.a. Gefühllosigkeit.
Das bedeutet, dass man die Fähigkeit, Gefühle zu empfinden, verliert.
Das ist aber eigentlich bekannt und auch überall zu lesen, wo die Symptome einer Depression beschrieben werden.

Insofern möchte ich Dir die Angst nehmen, womöglich nicht normal zu sein.

Ich persönlich leide auch darunter, sehr oft kann ich nichts fühlen oder nur vage annehmen, was ich fühlen würde.
Ich lebe zwar nicht in einer Partnerschaft, aber ich habe Kinder und phasenweise, kann ich die Liebe für sie nicht mehr spüren. Rational weiß ich, dass ich sie liebe, aber ich fühle es nicht mehr.
In mir ist es dann wie tot, taub oder abgestumpft.

Das ganze bezieht sich dann auf alle positiven Gefühle (teilweise auch auf die negativen), auch Freude oder dergleichen kann ich dann nicht mehr empfinden.

Dass Dein Psychiater darauf nur diffus antwortet, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, denn mir hat man von verschiedenen Ärzten gleich am Anfang meiner Depression bestätigt, dass diese Gefühllosigkeit normal ist und zu einer Depression dazu gehören kann.

28.05.2012 15:33 • #5


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Pandoras

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Zitat:
Also mein Thera und mein Psychiater sind zwei verschiedene Leute.


Oh... ja, pardon, das wollte ich auch eig. so schreiben mit dem Psychiater ^^.

Und mir geht gerade noch was durch den Kopf. Gibt es nicht auch Fälle, in denen es genau umgekehrt ist? Wo die Gefühle zu stark sind als zu schwach? Hm.
Ich meine, dass ich meine Gefühle und Emotionen manchmal als zu extrem empfinde. In den verschiedensten Situationen natürlich.

29.05.2012 06:08 • #6


Neruda

Neruda

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Hallo!

Ich war heute bei meinem Psychiater, weil mich das beunruhigt hat, dass meine Gefühle weg sind. Er ist der Meinung, dass die Depression gerade zurückkehrt und hat mir Lamotrigin verschrieben. Jetzt bin ich wirklich eine wandelnde Apotheke.

Zitat von Sonnenblume20:
Ich persönlich leide auch darunter, sehr oft kann ich nichts fühlen oder nur vage annehmen, was ich fühlen würde.
Ich lebe zwar nicht in einer Partnerschaft, aber ich habe Kinder und phasenweise, kann ich die Liebe für sie nicht mehr spüren. Rational weiß ich, dass ich sie liebe, aber ich fühle es nicht mehr.
In mir ist es dann wie tot, taub oder abgestumpft.


Das muss schrecklich sein!

Zitat von Sonnenblume20:
Dass Dein Psychiater darauf nur diffus antwortet, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, denn mir hat man von verschiedenen Ärzten gleich am Anfang meiner Depression bestätigt, dass diese Gefühllosigkeit normal ist und zu einer Depression dazu gehören kann.


Er ist menschlich betrachtet ein wenig schräg und spricht oft in Rätseln (an Shakespeare hat er einen Narren gefressen), aber letztendlich hat er mich aus jedem Tief herausgeholt. Er ist unpräzise in seinen Ausführungen.

Zitat von Pandoras:
Zitat:
Also mein Thera und mein Psychiater sind zwei verschiedene Leute.


Oh... ja, pardon, das wollte ich auch eig. so schreiben mit dem Psychiater ^^.

Und mir geht gerade noch was durch den Kopf. Gibt es nicht auch Fälle, in denen es genau umgekehrt ist? Wo die Gefühle zu stark sind als zu schwach? Hm.
Ich meine, dass ich meine Gefühle und Emotionen manchmal als zu extrem empfinde. In den verschiedensten Situationen natürlich.


Eigentlich bin ich ja auch so. Extrem empathisch. Deswegen nagt es auch so an mir, dass ich so taub bin. Es ist beides nicht schön, stumpf oder sensibel. Aber ich denke eher, dass eine solche Sensibilität eine Depression begünstigt. Nicht, dass sie sie 'herstellt'. Das ist aber nur meine Theorie.


Liebe Grüße!

29.05.2012 17:53 • #7


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everybodys darl.

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Ein freundliches Hallo an Alle!!!

Mir geht es seit längerem auch so ....... ich fühle gar nichts mehr!!

Manchmal betrachte ich mir z.B. meinen Hund, den ich über Alles liebe ... und warte darauf, dass sich Wärme und Liebe in mir ausbreitet, ich will das unbedingt, denn diese Gefühle sind ja sehr schön! .... aber ich empfinde NICHTS

Vor ein paar Wochen sind wir extra ein paar Tage an die Ostsee gefahren .... weil ich das Meer sooo liebe! .... und was war? NIX, ich habe in mich rein gehorcht und mich unter Druck gesetzt, aber es passierte nichts in mir!!

Naja, es wird wohl mal wieder anders werden !?

29.05.2012 22:06 • #8


Sonnenblume20

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Zitat von Neruda:
Ich war heute bei meinem Psychiater, weil mich das beunruhigt hat, dass meine Gefühle weg sind. Er ist der Meinung, dass die Depression gerade zurückkehrt und hat mir Lamotrigin verschrieben.

Das ist gut. Vielleicht hilft Dir das Medikament ja, wieder näher an Deine Gefühle zu kommen.

Zitat von Neruda:
Das muss schrecklich sein!

Ja, am Anfang fand ich es besonders schrecklich, es machte mir richtig Angst. Mittlerweile habe ich auch wieder Phasen, wo ich mehr fühlen kann und dann bin ich immer ganz dankbar.
Ich wéiß, dass das nicht für immer so bleiben muss. Man kann tatsächlich auch wieder das Fühlen lernen, aber auch das braucht Zeit und wie immer spielt das Zauberwort "Geduld" eine große Rolle.

Zitat von Neruda:
Es ist beides nicht schön, stumpf oder sensibel.

Stimmt. Manchmal kann ich mich auch nicht entscheiden "was besser ist", aber ich denke doch, dass ich lieber "fühlen" möchte, auch wenn die Gefühle einen manchmal überrennen und auch belasten können, als so tot und abgestumpft zu sein.

29.05.2012 23:43 • #9


Neruda

Neruda

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Hallo :)

Ich hatte schon mal versucht zu antworten, aber leider nicht auf "absenden" gedrückt. Schon doof von mir, wenn ich alles gleichzeitig mache.

Zitat von everybodys darling:
Manchmal betrachte ich mir z.B. meinen Hund, den ich über Alles liebe ... und warte darauf, dass sich Wärme und Liebe in mir ausbreitet, ich will das unbedingt, denn diese Gefühle sind ja sehr schön! .... aber ich empfinde NICHTS

Vor ein paar Wochen sind wir extra ein paar Tage an die Ostsee gefahren .... weil ich das Meer sooo liebe! .... und was war? NIX, ich habe in mich rein gehorcht und mich unter Druck gesetzt, aber es passierte nichts in mir!!

Naja, es wird wohl mal wieder anders werden !?


Also ich weiß nur, dass ich schon ein Mal aus so einem Tief heraus gekommen bin. Und die erste Zeit danach war echt intensiv. Verstehst du, was ich meine? Ich hoffe jetzt einfach mal, dass ich es wieder aus dem Loch heraus schaffe.

Zitat von Sonnenblume20:
Stimmt. Manchmal kann ich mich auch nicht entscheiden "was besser ist", aber ich denke doch, dass ich lieber "fühlen" möchte, auch wenn die Gefühle einen manchmal überrennen und auch belasten können, als so tot und abgestumpft zu sein.


Tut mir leid, falls ich das irgendwie unsensibel formuliert hatte.


Vielleicht entspringt das nur meiner Einbildung, aber ich glaube das Lamotrigin hilft ein bisschen. Oder das ist einfach nur der gute, alte Placebo-Effekt.

01.06.2012 17:31 • #10


Sonnenblume20

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Zitat von Neruda:
Tut mir leid, falls ich das irgendwie unsensibel formuliert hatte.

Es ist alles in Ordnung. Du hast nichts unsensibel formuliert, mach dir bitte keine Gedanken!

Zitat von Neruda:
Vielleicht entspringt das nur meiner Einbildung, aber ich glaube das Lamotrigin hilft ein bisschen. Oder das ist einfach nur der gute, alte Placebo-Effekt.

Eigentlich ist es egal, was es ist, Hauptsache Du fühlst Dich besser und das ist schön!!!!

01.06.2012 22:12 • #11


Einfavhso

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Hallo,

ich kann verstehen wie du dich fühlst. Ich fühle mich im Moment fast genauso.
Bei mir ist es so, dass ich, je mehr Zeit vergeht, umso weniger fühle ich.

Normalerweise entwickelt man ein Gefühl für sämtliche verschiedenen Lebenssituationen. Aber bei mir ist on den wenigsten Momenten ein Gefühl dabei.

In letzter Zeit nehme ich auch immer weniger Gefühle für meinen Freund war, wie zb. das Gefühl, wie sehr ich ihn liebe.
Es ist mir natürlich klar, dass ich ihn unglaublich sehr liebe und mein Leben nicht das gleiche wäre, wenn er nicht an meiner Seite ist. Aber in Moment schaue ich ihn an und fühle fast garnichts. Es ist nicht mehr so wie früher, dass ich wenigstens ein bisschen was empfunden habe. Im Moment ist es jedoch ganz komisch.

Ich wollte damit sagen, dass es mir genauso geht und ich sehr hoffe, dass es bei dir und bei mir wieder gefühlsmäßig herauf geht und wir mehr für die, die wir eigentlich lieben empfinden und diese Gefühle mehr wahrnehmen.

11.02.2020 23:21 • x 1 #12


M+M

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Hallo zusammen, ich bin neu hier und lese eure Beiträge interessiert mit. Ich bin eine Angehörige eines schwer depressiven Partners. Wir waren 25 Jahre zusammen, jetzt nach sehr langen warten und hoffen, habe ich die Hoffnung aufgegeben. Seine Liebe für mich ist nicht mehr zurückgekehrt. Er ist seit ca. 4 Jahren depressiv. Anfangs war noch Liebe da, seit 2-3 Jahren keine mehr. Diese Krankheit hat mir meinen Ehemann genommen und ich konnte nichts machen. Wir leben seit 2 Jahren getrennt. Unser letzter Kontakt war vor 3 Monaten, da habe ich drauf bestanden mich zum Therapeuten mitzunehmen, da habe ich dem Therapeuten mitgeteilt, dass er ihm nicht die volle Wahrheit über sein Leiden mitteilt. Da er seit einen 3/4 Jahr eine neue Beziehung führt, Welche er auch da infrage stellt. Und mir gesagt hat das er einen großen Fehler gemacht hat, wusste der Therapeut nichts davon. Er verschweigt warum auch immer, wichtige Dinge. Zu diesem Therapeuten geht er auch von Anfang an hin. Er nimmt Medikamente und nichts hilft. Von ihm kam nur noch, dass er gerne eine Freundschaft zu mir hätte. Aber das kann ich nicht, ich habe zu sehr darunter gelitten. Er konnte eigentlich nur mit mir über seine Gefühle sprechen, sonst trug er immer eine Maske. Man versteht die Welt nicht mehr. Bitte sprecht mit euren Therapeuten falls ihr einen habt, darüber. Wir Angehörige leiden auch, wenn auch nicht so schmerzlich wir ihr. In anderen Foren, habe ich viel von Angehörige n gelesen, keine Beziehung hat es geschafft zusammen zu bleiben. Kämpft bitte und lasst eure Angehörigen nicht im Stich. LG

12.02.2020 15:44 • #13


JuliaSch

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Hallo
ich bin froh, deinen Beitrag gefunden zu haben. Ich glaube nämlich, dass ich mich in der gleichen Situation befinde... Und es ist unerträglich. Ich hoffe es geht dir inzwischen wieder besser.
Kannst du mir sagen, wie es sich bei dir weiter entwickelt hat? Bin mega besorgt, dass dieser "Zustand" nicht mehr vergeht..
Liebe Grüße
@Neruda

27.04.2021 22:41 • #14


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Lost111

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@JuliaSch

Du - der letzte Beitrag hier war vor über einem Jahr...

LG Lost111

27.04.2021 22:43 • #15


JuliaSch

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@Lost111 das macht doch nichts deswegen frage ich ja, wie es ihr inzwischen geht:)

27.04.2021 22:45 • #16


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Lost111

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@JuliaSch

Natürlich darfst du das. Aber die Wahrscheinlichkeit einer Antwort/Reaktion ist wohl eher sehr gering.

27.04.2021 22:47 • #17

Pfeil rechts




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