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Ist es vorbei?

OutoftheDark

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Also, ich habe mehrere gesundheitliche Probleme, bin, sehr arm, habe keine Freunde, keinen Partner, und auch sonst nichts wirklich im Leben was mich erfüllt. Und ich fürchte, dass es einfach vorbei ist, dass es für mich keine Hoffnung gibt aus der Dunkenlheit zu entkommen. Denn die Dunkelheit hat mich fest im Griff, sie hat mich umzingelt, und verschlingt mich, sodass ich für immer in Dunkelheit wate.

Ich sehe zumindest keinen Ausweg aus meiner Situation, weil es immer schlimmer zu werden scheint. Wo ist das Licht, die Hoffnung? Ich sehe keine Hoffnung, ich sehe das Licht nicht, nur Dunkelheit.

Denn es kann sein, dass ich auf der Gosse landen werde, und einsam erfriere.

14.02.2021 20:53 • x 2 #1


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buddl1

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bis dahin,
so hoffe ich wird es nicht kommen, den von dort holt dich selten einer zurück....

schau dich um,
was hast du?
du lebst,
kämpfst jeden Tag, damit das auch so bleibt.
die Wohnung, das Zimmer, all die täglichen Aufgaben die gemeistert werden müssen
und du machst es davon abhängig, weil du allein bist?

sicher in unserer Zeit, der Überflutung von sozial Media, den Einschränkungen wegen covid,
oder wie auch immer du eine Begründung dafür suchst.
letztlich streckst du nur hier die Hand jetzt aus,
zu fragen wohin du gehen sollst.

in der Dunkelheit, sich eine Licht zu zünden,
wie hier, das kannst du doch draußen auch.
ich kenne solch eine Zeit, floh in die Arbeit und alles erschien ohne Sinn,
aber der ließ sich finden, sich selber kleine Ziele setzen....
es liest sich sicher jetzt alles doof, aber ich kaufte mir damals
vom letzten Geld einen Wellensittich, das Zubehör und als ich zurück kam
saß ich auf meinen Balkon (Parterre), weil ich auch noch den Wohnungsschlüssel verloren hatte...
das ist jetzt mehr als 30 Jahre her, vergessen hab ich das nicht, weil ich eben mich an diesen kleinen
gefiederten wiederfand. er war dann so zahm dass die Nachbarskinder mit ihm draußen spielen konnten.
such dir kleine Ziele, damit du wie ich nach all den Jahren, zurück schauen kannst,
auf das eigene Leben.
buddl1,

15.02.2021 07:01 • x 4 #2


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Stromboli

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Hallo OutoftheDark

Erstmal schön, dass du dich hier geöffnet hast, das zeigt, dass dein Wunsch und Wille, etwas an deiner Situation zu verändern, nicht erloschen ist.
Die "dunkle Nacht der Seele" kenne ich auch aus verschiedenen Episoden meines Lebens, und sicher viele andere hier auch. Wenn die äusseren Umstände dann noch zusätzlich so erdrückend wirken, kann das Licht am Ende des Tunnels schon mal verschwinden.
Eine Frage: Du hast nichts erwähnt, was oder wer dich ev. professionell unterstützen oder begleiten würde. Gibt es so jemanden? Hast du Versuche unternommen, dir Hilfe zu holen? Sei es therapeutisch, bei einer Sozialberatung oder einem anderen Angebot?

Für den Moment schicke ich dir viel Kraft und wünsche dir von Herzen den Durchhaltewillen, den du brauchst!
Herzlich, Stromboli

15.02.2021 08:47 • x 2 #3


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Ylva

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Zitat von buddl1:
bis dahin, so hoffe ich wird es nicht kommen, den von dort holt dich selten einer zurück.... schau dich um, was hast du? du lebst, kämpfst jeden Tag, damit das auch so bleibt. die Wohnung, das Zimmer, all die täglichen Aufgaben die gemeistert werden mü...


Ich denke, dass es ganz viele Foris hier gibt, mich eingeschlossen, die wirklich jeden Tag kämpfen müssen, um die Tage, so gut wie in ihrer derzeitigen Stimmung irgend möglich, zu überstehen.

Vor einigen Tagen entdeckte ich einen Spruch darüber, den ich mir auch aufgeschrieben habe, weil ich ihn so passend fand.

Ich habe kein Problem damit, kämpfen zu müssen.
Ich habe ein Problem damit, nichts anderes mehr zu tun.


Ylva

15.02.2021 09:51 • x 4 #4


OutoftheDark

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Mein grösstes Problem ist Einsamkeit, wie gehe ich das am besten an?

15.02.2021 19:03 • x 2 #5


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buddl1

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letztlich kannst du dich daraus nur selbst befreien.
auch wenn es derzeit schwierig ist,
aber zuhause, kannst du sich ihr nicht entziehen.

manche suchen sich ein Tier, dass ihnen Geselligkeit gibt,
manche versuchen sich in Hobbys, Gleichgesinnte zu treffen.

natürlich musst du erst mal wissen,
was du suchst, dem einen reicht das zuvor geschriebene dem anderen nicht,
weil er mehr will, jemanden mit dem man alles teilen will, wenn man kann.

einige tauchen ab, in den sozial Medien und finden das reale Leben lästig.
probiere aus, was dir gefällt und wer weiß was sich daraus ergibt.
buddl1,

16.02.2021 16:53 • x 2 #6


OutoftheDark

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Zitat von buddl1:
letztlich kannst du dich daraus nur selbst befreien. auch wenn es derzeit schwierig ist, aber zuhause, kannst du sich ihr nicht entziehen. manche suchen sich ein Tier, dass ihnen Geselligkeit gibt, manche versuchen sich in Hobbys, Gleichgesinnte zu treffen. natürlich musst du erst mal wissen, was du ...


Fakt is,t leben lohnt sich absolut nicht

22.02.2021 19:06 • #7


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buddl1

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ich musste jetzt erst mal darüber nachdenken und ehrlich gesagt,
so ganz unrecht hast du damit nicht.
wir werden ungefragt geboren, haben Eltern die wir uns so nicht unbedingt wünschten.
das alle in einer Zeit, die wohl immer unpassend erscheint.
und letztlich,
müssen wir alle sterben, egal was wir erreicht, was wir besitzen oder was wir vom Leben erwartet haben.
Trotz deiner wenigen Worte,
mich doch fragen lässt,
für was lohnt sich das Leben, auch speziell für dich oder eben all die anderen?#
der eine sucht und finden Rum, Machte, Liebe oder eben Geld,
aber das kann doch nicht alles sein.
ständig suchen wir Antworten, auch Fragen die gestellt oder mal nicht gestellt werden.
aber genügen uns die Antworten,
meist wohl nicht,
wir wären sonst nicht hier.

in der Kirche , egal welcher Richtung, versprechen sie dir deine Seelig heil,
ist das gut oder schlecht?
ich weiß es nicht, aber es gibt Millionen die daran glauben und es auch hilft
einen Sinn darin zu finden.

das Leben wurde dir gegeben,
es zu nutzen, allein dir zusteht, zu entscheiden hat.
du kannst es verwerfen, es für andere oder eben auch für dich selbst nutzen,
die Welt ist voll davon.


welchen Sinn sollte das Leben sonst haben?
du liest ja selbst,
dass es dazu wenige Aussagen gibt.
buddl1,

Gestern 17:56 • x 1 #8


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mutmacher

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Suche einen Sozialpsychiatrischen Dienst, das Ordnungsamt, Jugendamt, Sozialamt oder ein Betreuungsbüro (meist im Landratsamt Deiner näheren Kreisstadt) auf. Vlt. google mal, wo die nächste Anlaufstelle wäre und lass Dich unbedingt beraten. Fakt ist, dass Du konkrete Hilfe brauchst, die man Dir in einer der genannten Stellen auch geben kann.

Vor 6 Stunden • #9