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Hypochonder voraus - meine Gedanken

Maximi02

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Hallo ihr Lieben, ich habe mich nun endlich mal getraut, einem Forum beizutreten - hier bin ich! Ich bin 19 Jahre alt, absolut am Tiefpunkt und zur Zeit mitten im Peak meiner Hypochondrie (welche meine bisher einzig sichere Diagnose ist). Klingt sehr trocken - ich weiß. Vielleicht kann ich mich in weiteren Posts noch etwas emotionaler zu diesem Thema zeigen, aktuell raubt mir diese Krankheit allerdings jede Emotion und Kraft. Ich leide nun seit gut einem dreiviertel Jahr darunter, von Monat zu Monat ist eine Verschärfung des Ganzen zu beobachten. Freitag war ich nun zum zweiten Mal mit dem (selbsternannten) Verdacht auf Herzmuskelentzündung in der Notaufnahme - ohne Befund, was auch sonst. Brustschmerzen, Atemnot, die volle Palette Verdauungs- und Magenbeschwerden - ich könnte ein Buch schreiben. Schlimm ist für mich zum einen mein Fachwissen, welches mir stets zum Verhängnis wird, zum anderen stehen sich in meinem Fall akute Suizidalität und gleichzeitig Todesangst gegenüber. Sehr makaber, ich weiß. Nun ja, um das ganze fürs erste und zu später Stunde mal zu Ende zu bringen: Ich würde mich wahnsinnig freuen, hier Leidensgenossen anzutreffen, mit denen ich mich über das Erlebte austauschen kann und vorallem für gegenseitige Beruhigung zu sorgen. Wenn ihr also ähnliche Probleme habt, euch die Krankheitsangst die Lebensqualität nimmt und euch nach gemeinsamem Deeptalk über diese Thematik zumute ist - meldet euch! Wenn ich verstanden habe, wie das hier alles funktioniert, melde ich mich garantiert zurück, wenn ich morgen noch lebe. Ihr wisst schon.
(Gute) Nacht erstmal!

15.11.2021 23:40 • x 3 #1


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bones

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Hallo,

Ich bin zwar kein Hypochonder, ich hab ein anderes Krankheitsbild. Aber du schriebst von suizidalität. Da kann ich dir nur raten, nicht lange zu warten und einem Arzt das anzuvertrauen. Bevor es zu Impulsen kommt, wird es sehr gefährlich. Du begibst dich und sogar vielleicht andere in Gefahr. Daher nie mit sich selber das ausmachen. Ich sage das, aus Erfahrung und weil ich damit auch im Moment zu kämpfen hab.

Es werden sicherlich andere noch zu dein Thema sich äußern. Mit Sicherheit. Nur nicht vielleicht direkt.

16.11.2021 22:37 • #2



Hallo Maximi02,

Hypochonder voraus - meine Gedanken

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Maximi02

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Hallo und danke für die Nachricht

Ich hoffe, niemanden mit meinen Worten getriggert zu haben, ich versuche mich hier mit Rücksicht noch etwas einzufinden. Ich befinde mich schon in therapeutischer Behandlung, war 2 mal stationär, stehe aber nur einem Therapeutenwechsel bevor. Mal schauen, was das bringt.. Nur so viel, der Druck nach dem Ende des Lebens ist immer und lange schon da, umsetzen werde ich es aber nie - das habe ich denen versprochen, die ich liebe, den diese allein zu lassen könnte ich mit meinem Gewissen gar nicht vereinbaren.

17.11.2021 12:08 • #3


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Nataliebke

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Hey, ich bin quasi in exakt der gleichen Situation wie du. Magst du dich über WhatsApp oder E-Mail Mal austauschen?

LG Natalie

05.12.2021 22:02 • #4


watson231218

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Hi, gibt es einen Auslöser oder eine Ursache von den Beschwerden?

27.12.2021 14:52 • #5


René

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Hallo ich wollte dir Maxim antworten, da ich in den letzten Wochen ähnliche körperliche Beschwerden habe die aufgrund meiner starken Hypochondrie zu stande kommen aber die Lebensqualität ungemein mindern. Vielleicht hast du Lust und Zeit in den Austausch mit Erfahrungen über die Situation zu gehen .Ich würde mich sehr freuen viele Grüße

28.01.2022 18:50 • #6


René

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Hallo ich würde gerne mich auch per Whatsapp oder e-Mail über diese Krankheit austauschen.

28.01.2022 18:54 • #7

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