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Haushalt schaffen mit Depressionen - aber wie?

Schneewittchen7

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Hallo!
Ich leide seit vielen Jahren unter Depressionen. Momentan geht es mir relativ gut und ich möchte gern mein Leben wieder auf die Reihe kriegen. Wenn ich draußen bin, zum Beispiel spazieren gehe, geht es mir relativ gut. Zuhause fühle ich mich oft niedergeschlagen. Dadurch vernachlässige ich meinen Haushalt. Ich habe außerdem ein kleines Kind, das ich auch irgendwie beschäftigen muss, wenn ich mich an die Hausarbeit wage. Wie geht es euch mit der Hausarbeit? Habt ihr Tipps für mich?

05.01.2019 21:44 • #1


Ex-Mitglied

Hallo Schneewittchen,

wie alt ist dein Kind denn - evtl. könntet ihr ja aus einigen Sachen Haushalt ein "Spiel" zusammen machen ?
Ansonsten kann ich leider keinen Tipp vergeben, Haushalt ist für mich auch immer ein riiiesen Berg - ich versuche es mit Listen zum abhaken, aber das gelbe vom Ei ist das auch nicht ;-)

05.01.2019 21:58 • #2


Schneewittchen7


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Hallo Florica,
mein Kind ist erst 12 Monate, dadurch ist das mit dem Spiel oder der Hilfe noch etwas schwierig.
Das mit den Listen habe ich auch probiert, allerdings nur bei größeren Aufräum- bzw. Entrümpelungsaktionen. Hat bei mir gut funktioniert, weil es motiviert, wenn man etwas abhaken kann. Vielleicht sollte ich das auch für die täglichen Aufgaben machen.

05.01.2019 22:07 • #3


Ex-Mitglied

https://misskonfetti.de/weniger-arbeit-...-putzplan/

Da ich grade im Bullet Journal Fieber bin - vielleicht kannst Du damit etwas anfangen - die kann man ja auch getrennt vom BuJo nutzen

05.01.2019 22:13 • #4


Acon

Acon

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Hallo Schneewittchen,
Das mit der "To do " Liste habe ich auch für gut befunden. Vor allem das Abhaken schafft die Befriedigung etwas getan zu haben. Hast Du ein Laufgitter? Meine Tochter und auch mein Sohn haben wenn ich aufgeräumt habe im Laufgitter gestanden und mir beim Aufräumen zugesehen. Und ich habe zwischendurch sie bespaßen können. Meine Kinder sind 7 Jahre auseinander, sozusagen Einzelkinder.

Liebe Grüße
Andrea

05.01.2019 22:18 • #5


Schneewittchen7


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Hallo Andrea! Ich hatte mir mal ein Laufgitter ausgeliehen, aber meine Tochter mag es nicht. Sie bewegt sich sehr gern, läuft schon seit sie 10 Monate alt ist. Trotzdem danke für den Tipp!

05.01.2019 23:37 • x 1 #6


bethany

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Es gibt Kinder, die mögen das nicht. Meine Neffen auch nicht. Und bei den kleinen Rackern darf man ganz schön auf der Hut sein, die darf man keine Minuten aus den Augen lassen. Respekt an alle Mamis da draußen! Gut,dass die Kleinen so süß sind, sonst würde man da manchmal klatt verzweifeln :-).

Ich bin ja alleine, aber selbst ich habe in schlimmen Zeiten große Probleme, meinen Haushalt zu machen. Manches fällt halt auch alleine an. Ich habe mir aber jetzt vorgenommen, dass ich mir etwas aussuche, was schnell Erfolgserlebnisse bringt, so steigt die Motivation. Auch das Pareto- Prinzip, also dass man in 20 % der Zeit schon 80 % der Arbeit schafft und alles andere eigentlich nur der letzte Schliff ist, hilft mir weiter.

06.01.2019 11:04 • #7


Driver64

Driver64

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Erstelle dir einen Stundenplan wo du alle wiederkehrenden Aufgaben einträgst.
zb. Montag: Geschirrspüler mit Salz und Glasreiniger befüllen;
Freitag: Bad putzen;
usw.

Feste Zyklen im Tagesablauf gestallten.
9:30 Uhr Frühstück
10:00 - 12:00 PC und Büro Zeit
14.00 Uhr Mittag essen
16:00 Uhr Postkasten leeren
usw.
Darin sollten aber auch deine Lieblings-Serien eingeplant sein sowie Ruhezeiten für dich.
Solche Pläne sollen dich davon abhalten den ganzen Tag auf dem Sofa hin zu vegetieren.
Unangenehme Arbeiten mit einer Eieruhr begrenzen.
zb. Aufräumen - 45 Minuten;
die Zeiten so gestallten das sie dich am Anfang nicht überbelasten
und in dieser Zeit sich aber nicht ablenken lassen von anderen Arbeiten oder Tätigkeiten wie zb. Kaffee trinken.

Aufräumen nach der 3 Kisten Methode:
Müll - Kann sofort weggeworfen werden.
Unsicher - Später noch mal anschauen und dann entscheiden.
Behalten - ganz sicher das ich es noch gebrauchen werde oder es behalten will.

Einkäufe, Wäsche oder Sonstiges sofort verräumen und nicht erst irgendwo ablegen und sich Sagen,
das mache ich später.

Gesagt ist das alles einfach, :weinen:
nur fällt es mir auch sehr schwer mich an manchen Tagen nicht fallen zu lassen.
Leider klappt es auch bei mir nicht immer. :knuddeln:

07.01.2019 10:51 • x 1 #8


Ylvi13

Ylvi13

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Hallo Schneewittchen, bei mir heisst das Tagestruktur und es beinhaltet das, was Driver64 beschrieben hat. Ich versuche, mich da Punkt für Punkt entlang zu hangeln. Wenn es mir etwas besser geht, gehe ich das etwas lockerer an. Wenn ich abrutsche kehre ich wieder zur engen Struktur zurück. Für mich ein sehr gutes Hilfsmittel, um über den Tag zu kommen.

07.01.2019 11:41 • x 1 #9


Ex-Mitglied

Ich versuche grade 1 Raum nach dem anderen erst einmal auszusortieren. Und man sollte da nicht mit der Küche anfangen :-) - Und wirklich nur erst einen Raum fertig machen - und die anderen ignorieren (hat man ja sonst auch ignoriert ;-) )
Und das mit der Eieruhr mache ich auch gerne, dann brauch ich nicht auf die Uhr gucken - und kann immer denken - sie wird bald klingeln ;-)

07.01.2019 11:45 • x 3 #10


Driver64

Driver64

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Zitat von florica:
Und man sollte da nicht mit der Küche anfangen

Wenn die Küche unaufgeräumt ist mache ich einfach die Türe zu und schon geht´s ! :rofl2:

09.01.2019 09:20 • #11


Schneewittchen7


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Hallo Florica, also die Listen finde ich wirklich super! Vielen Dank für den Tipp. Habe mir auch andere ausgedruckt. Liebe Grüße

09.01.2019 14:10 • x 1 #12


Schneewittchen7


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Danke auch an die anderen für die tollen Tipps. Die zeitliche Begrenzung finde ich auch total wichtig. Wenn ich den ganzen Tag für die ganze Wohnung zur Verfügung habe, bin ich total überfordert. Leider funktioniert ein strikter Zeitplan mit Kind nicht immer. Da muss man flexibel bleiben.

09.01.2019 14:15 • #13




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