Grapefruitsaft Wirkung als Medikament

outsider777

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Im Internet habe ich unterschiedliche Infos darüber gefunden wie Grapefruitsaft die Wirkung
von Medikasmenten beeinflussen, allen gemeinsam war nur DASS sie die Wirkung beeinflussen.

Verstärkt Grapefruit nun die Wirkung v .Medis oder hemmt er sie?

Ich nehme cymbalta 90mg und in der Packungsbeilage steht nur man solle mit Alk. vorsichtig sein...


Hat jemand Erfahrung mit der Wirkung von grapefruitsaft auf seine Antidepressiva?


Antwort wäre schön

danke im Voraus

16.07.2009 13:12 • #1


Alannis

Hallo!

Hab zu Deiner Frage hier etwas gefunden

was auf gut deutsch soviel bedeutet wie:

Die Einnahme bestimmter Medikamente ist mit Grapefruitsaft absolut nicht zu empfehlen, da bereits ein Glas davon Probleme bereiten kann .

Meist werden die Nebenwirkungen verstärkt, dass die Wirkung nachlässt ist eher seltener.
Die Empfehlung lautet, dass der Konsum von Grapefruit 72 Stunden vor Einnahme der Medikamente eingestellt werden sollte, weil nur eine zeitversetzte Einnahme des Medikamentes nichts bringt und es trotzdem zu Wechselwirkungen kommen kann.
Die Möglichkeit einer Veränderung im Medikamentenstoffwechsel dauert nämlich noch 24-72 Stunden nach Konsum auch eines Glases Grapefruitsaft an.
Warum sich das nicht verträgt, versuche ich kurz zu erläutern:
In einer Grapefruit sind Stoffe enthalten - die sich Naringenin und Bergamottin nennen.
Diese Stoffe wirken hemmend auf am Medikamentenabbau beteiligte Moleküle in der Leber (und auch etwas im Darm), wodurch der Abbau der Wirkstoffe bestimmter Medikamente verzögert wird - also wird dadurch die Wirkdauer erhöht und die Wirkung der Substanzen unvorhersehbar gesteigert.

Ähnliches hast Du vielleicht auch schonmal gehört in Bezug auf Antiobiotika?
Die soll man zB NICHT mit Milchprodukten einnehmen - da sich das auch nicht verträgt.

Auch interessant:
In Kombination mit Heuschnupf-Präparaten kann der Saft der Pampelmuse lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen hervorrufen. Wer mit dem sauren Getränk Tabletten gegen Kopfschmerzen herunterspült, muss mit Herzrasen rechnen. Gemeinsam mit Schlafmitteln erzeugt Grapefruitsaft Symptome, die einem Vollrausch ähneln. Die Pampelmuse verstärkt auch Arzneimittelwirkungen, etwa die von Mitteln gegen hohen Blutdruck und blutfettsenkenden Präparaten.

Quelle



Gruss, Alannis

16.07.2009 15:05 • #2


Mind

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Im Internet ist das Zusammenspiel Medikamente - Grapefruitsaft ziemlich leicht zu finden. Ich frage ich das in noch keiner Packungsbeilage lesen konnte. Auch ein Apotheker schaute mich nur fragend an.

21.07.2009 19:14 • #3


Serafina

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Hallo Mind,

was willst du eigentlich wissen?

Im Netz kannst du zig Beiträge lesen.

Serafina

21.07.2009 22:19 • #4


Alannis

Nun ja, Serafina - ich versteh das schon. Man kann sich schon wundern, wenn man es in keinem Beipackzettel findet
und auch der Apotheker einen dumm anschaut, wenn man ihn nach dieser Kombi mit Grapefruit fragt -
er sollte das dann ja zumindest wissen.

Muss ja morgen zur PIA und es sollte mich nicht wundern, wenn ich ein
Rezept für ein neues Medikament bekomme.

Dann werd ich hier meinen Apotheker spaßeshalber auch mal fragen und hier mal berichten ob er
es weiß oder nicht.


21.07.2009 22:40 • #5


Mind

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Serafina, ich weiß genug. Wie gesagt... bitte meinen Beitrag nochmal lesen ;-)

22.07.2009 01:39 • #6


Mind

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Google kann so einfach sein. Bei Wiki steht was darüber:

http://de.wikipedia.org/wiki/Grapefruit

03.09.2009 02:18 • #7

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