Globuli für Angst und Depression - pflanzliche Tipps

Hallo Shetty,

citalopram wird auch bei Angststörungen verordnet. Vllt ist die Dosierung zu niedrig. Bitte frage deinen Arzt. Ich nahm Sertralin, was ja ein ähnlicher Wirkstoff ist, damit habe ich meine Angstattacken besiegt.

Serafina

14.01.2011 16:55 • #16


Dann muss ich aber schleunigst einen Neurologentermin ausmachen. Wie ich den kenne, ist er total ausgebucht.. Kommt davon, wenn man sich an gute ärzte wendet und ich bin auch froh, dass mein neurologe was vom Fach versteht!

14.01.2011 17:00 • #17


Ich habe vor ein paar Monaten Globuli genommen und die waren anfangs echt hilfreich, mittlerweile merke ich aber keine Unterschiede mehr wenn ich sie nehme (habe ein paar Monate ausgesetzt).
Jetzt hat mir mein Arzt wegen Schlafstörungen einen Tee verschrieben, der sehr gut sein soll, es dauert aber bis er wirkt.
Er heißt Sidroga. Ich nehme ihn seit drei Tagen und warte noch auf die Wirkung, aber ich kann schon ein bisschen besser schlafen.

12.08.2012 13:23 • #18


MaybeNow
Hallo zusammen.

Habe mich nach sehr langer Zeit tatsächlich dazu durchgerungen, zu einer Homöopathin zu gehen. Sie kommt eigentlich aus der Allgemeinmedizin und war Unfallchirurgin, was mich ein wenig beruhigt hat. Ich habe schon einige Horror-Geschichten gehört von Leuten, die mit Homöopathie rumgespielt haben... Das wolle ich nicht und deshalbbin ich ganz froh, bei einer Ärztin zu sein die wirklich weiß, was sie tut...

Wie dem auch sei, ich habe zwei sehr lange und ausführliche Gespräche geführt und ihr alles, wirklich ALLES erzählt... Das war zwar sehr anstrengend, weil ich andauernd weinen musste, aber na ja. Ich denke das kennt man. ;)

Der Grund, wieso ich überhaupt zu ihr gegangen bin, ist der, dass meine ANgst wirklich Überhand genommen hat. Es sind nicht nur die Ängste, vor die Tür zu gehen, nicht nur Ängste, Besuch zu bekommen weil ich mich dann bedrängt fühle, nicht nur die Ängste bei Menschenmengen... Mittlerweie geht es so weit, dass ich mich nicht mehr traue, Medikamente zu nehmen. Und ich verzichte sogar auf bestimmte Lebensmittel. Ich trinke keinen Kaffee mehr, weil ich Angst vor Herzrasen habe. Ich esse keinen Knoblauch mehr, weil ich denke mein Kreislauf könnte das nicht so gut vertragen. Ich esse keine Tomaten mehr, weil dann die Zunge kribbelt... Lauter solche Späße. Und ich weiß, dass der Kreis immer enger werden wird, wenn ich nicht bald die Notbremse ziehe.

Ich habe vor einigen Monaten versucht, wieder meine Medikamente zu nehmen, die ich früher genommen hatte. 7 ganze Jahre lang... Venlafaxin. Damit ging es mir gut. Aber als ich dann abgesetzt hatte und wieder voll in der Depression drin war, hatte ich plötzlich Angst, sie wieder zu nehmen. Weil ich dann der Wirkung "ausgeliefert" bin, mich nicht wehren kann, abwarten muss. Mit dem Gedanken kam ich nicht klar und ich hatte aus lauter Panik drei Tage lang einen Puls von 140. Das war der Horror und deshalb versuche ich jetzt einen anderen Weg zu gehen, in der Hoffnung dass es mir endlich besser gehen wird...

Mir wurden von der Homöopathin jetzt Tropfen "verschrieben", in einer sehr geringen Dosis. Bisher konnte ich noch keine davon nehmen, es kostet mich einfach zu viel Überwindung. Das Mittel heißt Stramonium, auch bekannt als Stechapfel. Als ich das gehört habe, musste ich erst mal schlucken... Denn ein ehr guter Freund hat vor einigen Jahren versucht, sich damit das Leben zu nehmen. Hat Gott sei Dank nicht geklappt, aber negativ belastet ist es natürlich für mich jetzt schon...

Hat jemand Erfahrung mit Stramonium??? Wäre zwar vermutlich ein großer Zufall, aber es wäre toll darüber was zu erfahren.

Sollte es damit nicht klappen, werde ich versuchen, auf stationärem Wege wieder an Medikamente herangeführt zu werden. Ich hab einfach so Panik davor... Seinem eigenen Körper ausgeliefert zu sein... Für mich der absolute Horror. Ich hoffe, dass mich mein Therapeut (der erste seit langem, der mich einigermaßen versteht und wirklich hilft) da unterstützen kann. Habe nur noch Angst und die Lebensqualität ist momentan echt nur knapp über null...

Wünsche euch alles Liebe und bin gespannt auf Antworten.

18.07.2014 19:23 • #19


Pflanzliche Medikamente

Hallo,

Ich habe seit knapp 3 Monaten immer wieder Angst- und Panikattacken.

Jetzt meine Frage gibt es pflanzlich irgendwas, was auch wirklich hilft.?

Da ich noch Stille geht Lasea nicht.

Ich nehme schon neurexan und neurodoron, aber ich würde sagen, dass das nicht wirklich was bringt.

Liebe Grüße

14.01.2019 09:33 • #20


Hallo Zusammen,

Mit welchen pflanzlichen Mitteln habt ihr denn Erfahrungen gemacht?
Und vorallem welche haben denn wirklich gegen die Panikattacken geholfen?

Liebe Grüße

21.01.2019 20:04 • #21


Hallo,
Ich nehme gerade Johanniskraut und Centrum (Mikronährstoffe). Also so das jetzt alles weg ist kann ich nicht bestätigen. Aber es geht mir ganz ok.
Es war bisher nicht mehr so extrem. Weiß aber nicht ob es an dem Johanniskraut liegt oder daran das ich gelernt habe irgendwie damit umzugehen...
Lt. Meiner Ärztin sollte Johanniskraut aber nicht im Sommer genommen werden.

21.01.2019 22:17 • #22


Hey,
mir wurde in deiner stationärer Reha empfohlen getrocknete Chilis mitzuführen und bei einsetzender Panik anzuwenden. Hat tatsächlich erstmal überbrückt aber inzwischen geht's auch wieder ohne Chilischoten.
Wichtiger wäre es herauszufinden was die Panik bei dir im Detail verursacht und wenn du das herausgefunden hast, kannst du eine Taktik entwickeln die die Angst minimiert bzw komplett unterdrückt.

21.01.2019 23:12 • #23


Hallo,
Wie wendet man die denn an? Oder isst man die dann?
Woher die Panikattacken kommen weiß ich bzw vermute ich es, weil ich da einen Zusammenhang sehe.
Ich habe nur noch nicht herausgefunden wie ich die am besten loswerde oder unterdrücken kann.
Die ganzen atmentechniken usw helfen mir persönlich überhaupt nicht.

22.01.2019 09:41 • #24


Moin, ja eine in den Mund und zerkauen...

22.01.2019 09:59 • #25


Axel61
Johanniskraut habe ich auch rumliegen: Laif900. Wie aber schon geschrieben ist es im Sommer ungeeignet, oder generell das Problem dass es zu Problemen bei Sonnenlicht kommen kann. Die Nebenwirkung kann recht heftig sein. Daher habe ich es nach einer Woche wieder abgesetzt, da ich auch im Winter raus will/muss und das nicht riskieren will. Außerdem: Es benötigt 2-4 Wochen Einstellzeit. Dann wirkt es im Prinzip ähnlich wie andere Antidepressiva.

Ich rate dringend von Selbstmedikation ab!

Das einzige as bei mir recht schnell hilft ist Progressive-Muskelentspannung oder mit jemand telefonieren. Ein Medikament gegen Attacken kenne ich nicht. Außer starken Beruhigungsmittel kenne ich da nichts. Und die würde ich wirklich nur als letztes Mittel schlucken. Da gehen dann die Lichter aus.

22.01.2019 10:49 • #26