Gernerika Venlafaxin Heumann

Flocki62

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ich habe da mal ne spezielle Frage wegen Venlafaxin. In der Klinik hatte ich Trevilor eingeschlichen bekommen bis 75 mg knappe 2 Wochen, vorher hatte ich ca 13 Jahre Dulexetin, was nicht mehr half und ich nach dem Zusammenbruch dann in e r Klinik 4 Tage nicht mehr bekommen hatte. Zuhause hatte ich vom Arzt hier nicht das Trevilor, sondern Venlafaxin von Heumann bekommen, womit es nach der 1. Tablette zum totalen Schwindel kam und jetzt nach weiteren 2 Wochen Anhalt, zudem kann ich kaum noch was essen und der Kopf fühlt sich schwer und duselig an. Jetzt weiß ich nicht, ob das von den Generika kommt oder dass es nach dieser Zeit normal ist. Als ich aus der Klinik raus bin, ist es mir nach den 2 Wochen nicht so schlecht gegangen wie jetzt. Ich weiß nicht ,was ich nun machen soll. Liegt es daran ,dass es an dem Gernerika liegt, dass es mir so schlecht geht oder so ist das normal?

27.03.2022 13:19 • #1


Tealight

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Neugierig hänge ich mich dran und bin auch die Antworten gespannt.....

27.03.2022 13:23 • #2



Hallo Flocki62,

Gernerika Venlafaxin Heumann

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Catalie

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Grundsätzlich ist es so, dass Generika den selben Wirkstoff enthalten wie das Originalpräperat. Allerdings gibt es häufig Unterschiede was die Hilfs- und Trägerstoffe angeht. Dies KANN, muss nicht, dazu führen, dass Generika anders vertragen werden. Ist natürlich von Mensch zu Mensch verschieden und auch umgekehrt möglich. Z.B. könnte es sein, dass du auf einen der Hilfsstoffe reagierst oder durch die Wechselwirkung die gleiche Dosierung jetzt stärker anschlägt als beim Originalpräperat und sich deshalb die Nebenwirkungen verstärken.
Ich würde es unbedingt zeitnah mit deinem Arzt besprechen. Wenn auf dem Rezept aut idem durchgestrichen wird, dann bekommst du das Orginalpräperat in der Apotheke. Sonst wird meist automatisch das Generika rausgegangen, egal welcher Medikamentenname auf dem Rezept steht. Ich finde das auch wichtig, wenn man ein Generika bekommt und gut verträgt, dass man dann immer das selbe bekommt und nicht zwischen verschiedenen wechselt...

27.03.2022 14:17 • #3


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bones

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da kann ich nur zustimmen was meine vorrednerin geschrieben hat.

nun es wird zwar gesagt, dass trevilor eigentlich dasselbe sein sollte wie venlafaxin, aber sich oft unterscheiden. menschen reagieren mit nw. daher wenn du trevilor vertragen hast und bei dir auch gut gewirkt hat, dass du mit dein arzt redest und der dann auf dem rezept dsnn aut idem wie oben schon geschrieben wurde, ankreuzen soll.

27.03.2022 17:10 • #4


aushausen

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Ich habe Trevilor ca. 10 Jahre genommen als es noch keine Generika gab. Nebenwirkungen waren da (vor allem Übelkeit, Schwindel, Schwitzen) aber es ging so. Ich konnte halbwegs damit umgehen.
Als mich dann die Ambulanz des Krankenhauses rausgeschmissen hat, da ich für diese kein schwerer Krankheitsfall war, habe ich von der Hausärztin ein Generika (Patent war gerade ausgelaufen) bekommen. Die Nebenwirkungen waren schlimmer und es war eigentlich kein vernünftiges Auskommen mehr möglich. Die Hausärztin wollte mir Trevilor nicht verschreiben, wegen den Kosten. Sie sagte der Wirkstoff ist der gleiche.
Ich bin dann zu einem niedergelassenen Facharzt (hatte noch Glück, dass ich in der Nähe einen gefunden habe= ca. 30km). Dort wurde etwas experimentiert. Gefunden wurde dann Citalopram. Das hatte noch weniger Nebenwirkungen als Trevilor. Der Facharzt hat mich dann auch rausgeschmissen, das Citalopram kann Ihnen auch der Hausarzt verschreiben. Nehm das jetzt seit 10 Jahren. Hat mich aber nicht vor Erkrankung bewahrt. Muss jetzt 5 Wochen auf Facharzt-Termin warten und soll die doppelte Dosis nehmen.

30.03.2022 19:50 • #5


Flocki62

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@aushausen Ist schon schlimm, wenn einem manche Ärzte nicht glauben und denken, es liegt an einem selbst. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt, ich muss in 4 Wochen zur Kontrolle deswegen, ob sich das gegeben hat und wegen des jetzt hohen Blutdrucks.

30.03.2022 21:34 • #6


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Catalie

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@Flocki62 wenn du ein Medikament hattest, mit dem du gut zurecht gekommen bist und jetzt die Probleme nur mit dem Gerika aufgetreten sind, würde ich an deiner Stelle keine weiteren vier Wochen warten.

30.03.2022 22:57 • #7


Flocki62

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Ich war ja vorgestern beim Arzt, aber er hat das letzte Wort. Dieser Arzt ist auch sehr bestimmend und lässt kaum andere Sichtweiten und Meinungen zu.

31.03.2022 10:27 • #8


Flocki62

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Und einen anderen Facharzt suchen, ist total hoffnungslos in meiner Gegend

31.03.2022 10:30 • #9



Hallo Flocki62,

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Tealight

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Zitat von Flocki62:
Ich war ja vorgestern beim Arzt, aber er hat das letzte Wort. Dieser Arzt ist auch sehr bestimmend und lässt kaum andere Sichtweiten und Meinungen ...

In dem Fall würde ich den Arzt wechseln. Suchen, bis was besseres gefunden ist....

31.03.2022 10:37 • #10

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