@Freshdaex
Es tut mir sehr Leid, ich fühle wirklich mit dir!
Mir gehts auch extrem besch.....
Mein Mann und ich haben uns gestern nach 8 Monaten wieder gesehen. Treffen kam von ihm aus.
Es gab in der ganzen Zeit mal mehr mal weniger Whatsapp Nachrichten von ihm. Oft waren es dann Kommentare zu meinen Statusbildern ( wir haben 3 Katzen die sehr oft in meinem Status zu sehen sind

)
Mal kamen sogar Komplimente wegen neuer Frisur oder er fragte ob ich gesund bin weil die Bettdecke auf dem Sofa zu sehen war....solche Nachrichten gaben mir immer Hoffnung und gute Gefühle.
Wir sind seit knapp 20 Jahren zusammen, nach 17 Jahren und ner dicken Krise/Trennung seinerseits kam dann der Antrag von ihm, Hauskauf, Jobwechsel.
Ende Januar ( er ist seit Anfang Januar in Therapie weil letztes Jahr gings bei ihm wieder los, Kurzzeittherapie mit 12 Std, alle 14 Tage) hatte er einen Zusammenbruch, 14 Tage später " wir müssen es jetzt beenden, das ist die einzige Lösung"....
Zum April zog er dann in eine Wohnung, war aber seit Aussprache der Trennung bei einem Kollegen unter gekommen, haben uns noch oft gesehen die ersten Wochen und viel geredet, er ist eine Last für mich, hat so viel kaputt gemacht ( alles Dinge die VOR seinem Antrag waren, alles verziehen und alles Dinge, die in den vorherigen Episoden waren)ich wäre ohne ihn besser dran, extreme Schuldgefühle und vieles mehr...
Ich hab die Trennung nicht akzeptiert und wir sind so auseinander gegangen, dass er seinen Abstand/Ruhe und ohne den Druck mir gegenüber genesen kann und die Trennung nicht wieder durch seinen "Fluchtgedanken" überstürzen soll...
Alles nur kurz zur Erinnerung.
Ich war tierisch aufgeregt wegen dem Treffen, nervlich extremst angespannt!
Er kam rein und ich war plötzlich ruhig.
Ich könnte jetzt alles genau schildern aber das sprengt den Rahmen und meine Kraft...
Wir haben ca ne Std über Arbeit geredet und was so war. Es war gut, er lächelte oft, es fühlte sich so gut an...
Dann erkundigte ich mich nach seiner Therapie, ob sie noch läuft, verlängert wurde und so.
Tatsächlich läuft noch grad die erste Kurzzeittherapie! Im Sommer war länger nicht wegen ihrem Urlaub und er musste wohl auch Termine wegen Arbeit schieben
🤬 Ganz ehrlich, ich hasse seine neue Stelle! ( seit 11.2019) Purer giftiger Stress und er sieht es einfach nicht ein!
Naja, ich fragte, ob es denn Depressionen sind bei ihm, die Psychologin schrieb damals Anpassungsstörung ( hab das in einem eigenen Thread alles mal beschrieben). Er meinte, sie hats damals geschrieben um eben nen Antrag stellen zu können. Er hatte die probatorischen Sitzungen letztes Jahr alle paar Wochen gehabt ab Spätsommer. Tja, sie meint es auch noch so....er wäre für eine Depression zu " aufgeräumt und strukturiert".....ich war fassungslos....ja, er geht arbeiten, das ist seine Struktur, ohne würde er einbrechen, wahrscheinlich muss das bald passieren damit er das endlich kapiert wie es um ihn steht aber die Arbeit leidet auch, hat er mir selbst gesagt, er hat Konzentrationsprobleme und braucht viel mehr Zeit für seine Aufgaben, alles regt ihn dort auf, belastet ihn, jetzt haben noch ein paar "gute" Kollegen gekündigt...noch mehr Stress!
Er hat sich von allen zurück gezogen, nicht nur von mir.
Achso, die Therapie wird verlängert. Aaaaber seit Sommer haben sie das Therapieintervall verlängert! Jetzt hat er alle 4-5 Wochen nen Termin! Also von Januar bis Sommer alle 14 Tage, dann hatte sie lange Urlaub und nu alle 4-5 Wochen...das kanns doch nich sein?IIhm gehts nich wirklich besser, er fragte dann wie wir weiter machen.
Habe ihm meinen Standpunkt ganz ruhig, vernünftig und einfühlsam ( bin selbst alle 14 Tage seit Juni oder Juli (?) in Therapie) klar gemacht und ihm auch gesagt, dass mir bewusst ist, dass solche Phasen wieder kommen können und werden, dass es zu ihm wohl nunmal gehört und ich mehr als bereit bin mit ihm zusammen zu bleiben, wir schließlich auch vor kurzem mit der Heirat alles besiegelt haben. Wir aber auch dran arbeiten sollten, wir haben in guten Phasen alles einfach verdrängt bisher. Das wir Zeit haben und wir evtl langsam mit mehr Treffen anfangen können, uns annähern...
Seine Antwort:
" ich weiss es nicht, ich weiss nicht wie es wird, ich weiss nicht ob es besser wird mit mir"......
Ihm gehts nicht gut, Therapieintervall verlängert...
Ich bin wütend darüber und ich habe so einen Schi...davor, dass er es mit uns aufgibt und er tut mir Leid und ich fühle mich so machtlos!
Mehr als ihm zu sagen, dass ich voll und ganz hinter ihm stehe, kann ich nicht tun...
Er sah so ausgemergelt auaus...beim Abschied konnte er kaum seine Post fest halten, so haben seine Hände gezittert...BBeim Lungenfacharzt war auch wieder vor kurzem...seine Beschwerden mit der "Pustigkeit" und den Druckgefühlen (alles ohne Befund, letztes Jahr war er auch schon da) sind noch da, mal mehr mal weniger. Hm, psychisch?!
Ich bin nach diesem Treffen noch nicht schlauer, auf dem neusten Stand, ja, das ist auch gut aber seitdem nur am heulen, sehr zermürbend!