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Gehe ich richtig mit meinem depressiven Partner um?

Milla

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Danke für eure Antworten.

Ich passe auf mich auf.

Aber es ist so schwer. Mein Partner verhält sich so widersprüchlich.

Versteht jemand, warum er nicht einmal sagt, dass er mich ne Weile nicht sehen will/ kann? Er sagt einfach nichts.
Also er könnte mir doch einfach sagen, dass er Abstand braucht oder will. Als ich das angesprochen habe, wollte er nichts von Abstand hören.

Also er hat Panik mich zu verlieren. Aber mit seinem schweigen verletzt er mich. (Hab ich ihm auch gesagt, da hat er dann beteuert, dass es ihm leid tut und er das ändert). Das geschah bisher nicht.

02.12.2020 20:16 • x 1 #3031


selly

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@Milla ich verstehe genau den Gedanken. Wie oft habe ich mir diese Frage gestellt.
Ich habe nie eine Antwort darauf bekommen.... ich kann Dir nur sagen, dass ich es genauso kenne ODER maximal ein Ich brauche nur ein wenig Zeit ..... aber ohne weitere Erklärung.

Also es scheint üblich zu sein, warum weiß ich allerdings auch nicht

02.12.2020 20:34 • x 1 #3032


Milla

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@selly

Danke das du deine Erfahrung mit mir teilst.

Ich hab ihm aktiv angeboten mich zurückzuziehen und ihm Zeit zu geben. Davon will er nichts hören.
Er will das nicht, er will die Beziehung und mich. (Das war vor Monaten, seitdem haben wir uns nicht mehr gesehen.)

Aber er kann mich gleichzeitig nicht sehen.

Unsere Nachrichten klingen so, als würden wir uns regelmäßig sehen und sind meist auch liebevoll. Also er schreibt emotional.

02.12.2020 20:51 • x 1 #3033


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Jedi

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Zitat von selly:
Ich brauche nur ein wenig Zeit ..... aber ohne weitere Erklärung.


Solche Erklärungen kann es evtl. schon Mitte oder gegen Ende eines Therapieprozesses geben.
Wird die Aufmerksamkeit nicht auf die Bearbeitung des Denkens u. Verhaltensmuster gerichtet,
kann man nicht zu einer Erklärung kommen.
Deshalb ist der vorzeitige Abbruch eines Therapieprozess sehr Beziehungsfeindlich,
weil die Partnerin ja Orientierung benötigt, um nicht das Gefül zu haben hingehalten zu werden oder
später, wenn die Beziehung nicht mehr besteht denken zu müssen, "da habe ich meine Zeit der Hoffnung
u. Zuversicht verschwendet".
--------------------------------------------------------------------------
Zitat von selly:
Also es scheint üblich zu sein, warum weiß ich allerdings auch nicht


Dein Partner hat die große Chance verpasst, durch das vorzeitige Therapieende, sein Leben u. eure Beziehung zu stabilisieren,
auf eine neue Basis zu stellen. - (auch wenn der tatsächliche Ausgang immer auch Ungewiss bleibt).
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Zitat von Milla:
Ich hab ihm aktiv angeboten mich zurückzuziehen und ihm Zeit zu geben. Davon will er nichts hören.


Wäre spannend, warum er davon nichts hören möchte, wenn er denn,
Zitat von Milla:
Aber er kann mich gleichzeitig nicht sehen.

ist ja völllig Widersprüchlich .
- Wieviel an Wahrheit darin steckt,
Zitat von Milla:
er will die Beziehung und mich.

kann ich sicher nicht beurteilen, aber Zweifel sind sicher auch vorprogrammiert.

LG Jedi

02.12.2020 22:27 • x 2 #3034


Milla

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@Jedi
Er möchte das mit Abstand nicht aussprechen, weil er Angst hat mich zu verlieren. Das verbalisiert er auch.

An seinen Gefühlen zweifel ich nur selten.

Ich denke, dass seine Therapie keinen Platz für mich lässt. Aber genau das belastet mich.
Er muss seine Themen allein lösen, dass verstehe ich. Aber das er gar nicht sprechen kann, ist schon schwer zu verstehen.
Ich weiß nicht, wann wir uns Wiedersehen und ob er überhaupt wieder fähig ist eine Beziehung zu führen.

03.12.2020 08:34 • x 1 #3035


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Jedi

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Hallo @Milla !

Zitat von Milla:
Er möchte das mit Abstand nicht aussprechen, weil er Angst hat mich zu verlieren. Das verbalisiert er auch.


Aber das nicht aussprechen ist ein eher kindliches Verhalten, aber als Erwachsener muss es möglich sein,
seine Bedürfnisse mit der Partnerin kommunizieren zu können.
Das gilt nicht nur für eine Beziehung, wenn einer von Beiden psychisch erkrankt !
Zu sagen, ich brauch jetzt Abstand - ich möchte mich jetzt für eine Zeit ganz auf mich konzentrieren -
mich auf meine therapeutische Arbeit ganz einlassen, verschafft Vertrauen u. für die Partnerin Zuversicht !

Kinder besprechen aus Angst vor Liebesverlust manche Dinge nicht aus - weil sie noch nicht über duese Erfahrung verfügen.
Doch der Erwachsene sollte wissen, dass eine solche begründete Ehrlichkeit, Vertrauen schafft u. die Möglichkeit,
dass nicht alles zerbricht u. das es später Gemeinsam auch weiter gehen kann.
-----------------------------
Zitat von Milla:
Ich denke, dass seine Therapie keinen Platz für mich lässt.


Das glaube ich nicht u. ist meine Erfahrung, dass jeder Therapeut den/ die Partner als Ressource sieht,
ein stabilisierender Faktor, vor u. nach einem Therapieprozess !
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Zitat von Milla:
Er muss seine Themen allein lösen,


Sicher ist das so ! - Aber wenn es eine Partnerin/ Ehefrau gibt, werden sie auch ein Bestandteil in der Therapiearbeit
sein.
Manchmal ergibt sich auch die Möglichkeit für den TP, bei der ein oder anderen Sitzung die Partnerin mit einzuladen !
(ist keine Paartherapie, sondern dient einer gemeinsamen Betrachtung der Situation)
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Zitat von Milla:
Ich weiß nicht, wann wir uns Wiedersehen und ob er überhaupt wieder fähig ist eine Beziehung zu führen.


Wenn er noch lange Dir gegenüber verschlossen bleibt, kann es schwierig werden !
Deshalb ist es für die Therapeuten auch so wichtig, dass wenn es eine Partnerin gibt, diese als einen stabilisierenden Faktor
immer im Hinterkopf zu behalten u. den Klienten spechfähig zu machen, um nach einer Therapie sich auch zu wünschen,
dass eine Beziehung/ Ehe auch wieder einen Neustart wagen kann !
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Zitat von Milla:
genau das belastet mich.


Das kenne die Therapeuten u. deshalb ist es wichtig, dass es Gespräche zwischen den Partnern geben muss,
damit nicht Beide sich mit ihrer Belastung begegnen müssen.

03.12.2020 10:00 • x 1 #3036


Milla

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Danke @Jedi für deine differenzierte Betrachtung.

Ja, ich denke auch das er nicht gelernt hat wie ein erwachsener zu kommunizieren.

Hmm... in den Büchern von Betroffenen steht, dass sie gerade in der Zeit in der Klinik mit dem Partner am wenigsten sprechen konnten. Also das der Partner am weitesten weggeschoben wird.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass mein Partner mich mit Absicht wegschiebt und im dunklen tappen lässt.
So gemein kann man kaum sein und er hätte auch keinen Nutzen mich auf dieses Weise warm zu halten.

03.12.2020 10:34 • x 1 #3037


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Jedi

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Hallo @Milla !

Zitat von Milla:
Hmm... in den Büchern von Betroffenen steht, dass sie gerade in der Zeit in der Klinik mit dem Partner am wenigsten sprechen konnten.


Was Betroffene da geschrieben haben, weiß ich jetzt nicht, ich kann hier nur meine persönlichen Erfahrungen wiedergeben,
aus meinen Erlebnissen - aus Klinik - Therapie (einschließlich Gruppentherapie u. der med. Reha, wo ich auch
Patiensprecher war u. so auch mit Angehörigen von Mitpatienten im Gespräch war.
(1x in der Woche gab es ein Angehörigen Tag, wo Angehörige etwas über Therapie erfahren konnten, aber auch mit
den behandelnden Therapeuten u. Arzt sprechen konnten.)
----------------------------------------------------------------------------
Die Therapeuten haben uns immer angehalten nicht Sprachlos zu bleiben u. baten nach Vereinbarung ,
auch gemeinsame Sprechzeiten an.
Den TP war dies immer sehr wichtig u. ich selbst hatte mit meiner Partnerin auch solche Termine genutzt !
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Zitat von Milla:
Also das der Partner am weitesten weggeschoben wird.


Und das halte ich für völlig falsch dies zu tun - denn die Partnerin/ Partner können der Anker sein,
gerade auch nach einem Klinikaufenthalt oder nach der Reha, wenn man wieder ins normale Leben zurückkehrt !
Da ist es besonders hilfreich, die Partnerin an seiner Seite zu wissen, um Hilfe u. Unterstützung
bei der Alltagsbewältigung zu haben !
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Zitat von Milla:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass mein Partner mich mit Absicht wegschiebt und im dunklen tappen lässt.


Sicherlich nicht mit Absicht, aber da tut sich ein Verhalten auf, was nicht einem Erwachsenen entspricht.
Und ich bin mir sicher, dass in der Therapie da auch nachfragen kommen, wie der Beziehungsstatus gerade ist u.
ob Hilfe von Seiten der TP gewünscht wird.
Hängt natürlich alles vom Klienten ab, - was er berichtet - wie offen u. ehrlich ist er gegenüber dem TP -
was wünscht er (welche Hilfe, um die Beziehung nicht zu verlieren).
Denn so krank ist man nicht, um nicht auch zu wissen, dass es der geliebten Partnerin
gerade auch nicht mit dieser Situation nicht gut gehen kann !
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Zitat von Milla:
So gemein kann man kaum sein und er hätte auch keinen Nutzen mich auf dieses Weise warm zu halten.


Ich will ehrlich sein - ich habe da viel Unterschiedliches erlebt u. ich habe auch schon mitbekommen,
dass die Partnerinnen viel investiert haben, sehr sich selbst zurückgenommen haben, um diese Beziehung zu retten,
gar über einen langen Zeitraum, um dann leider auch die Erfahrung zu machen,
verlassen worden zu sein (passiert natürlich auch Umgekehrt).

Wie es sich in Deinem Fall so verhält, kann ich nicht wissen !
Aber ich finde es wichtig, ein Angebot zu machen, "ich bin für Dich da, wenn Du mich brauchst",
dann aber auch das eigene Leben - die Freunde nicht zu vergessen u. nun nicht alles nachdem Betroffenen Partner
auszurichten.

Ich kann natürlich hier auch nur immer von meinen pers. Erfahrungen berichten u. verfasse so auch meine Antworten !

03.12.2020 13:36 • x 1 #3038


-Cat-

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Hallo @milla,
willkommen im Forum auch von mir
Es ist hart, was du durchmachst! Seinen Partner monatelang nicht zu sehen...ich kann erahnen, wie du dich fühlen musst!
Ich stimme Jedi aber in allen Punkten zu. Aus meiner Sicht ist diese vollkommene Abschottung und Funkstille tatsächlich ein sehr kindliches Verhalten, das ich leider auch von meinem Freund nur zu gut kenne. Er hat es auch nie gelernt, wie ein gesunde Beziehung üblicherweise funktioniert. Und leider hat auch das Raten seiner Therapeutin nicht gehofen - sie sagte ihm wohl mehrfach, dass er mit mir sprechen soll. Er hat es nicht getan. Für mich ist es auch schwer nachvollziehbar, warum er es nicht "einfach" versucht. Offenbar spielen bei ihm wohl viele Dinge mit rein - Unsicherheit, geringes Selbstwertgefühl, Verlustangst, Angst vor Nähe und Liebe, die Erwartungshaltung an sich selbst, Schuldgefühle....
Ich habe das Glück, dass seit Beginn der Episode zumindest kleine Momente gibt, in denen ich wenigstens mit ihm telefonisch sprechen kann, in denen er zugänglicher wird. Und ich habe ihn in den vergangenen Wochen auch mal für einen Spaziergang getroffen. Aber wirklich "gebracht" hat es mir nichts....außer mehr Fragezeichen. Teilweise war er auch sehr abweisend mir gegenüber, was mich (trotz aller guter Vorsätze, es nicht persönlich zu nehmen) verletzt. Er kann es nicht....er kann seine Bedürfnissenicht kommunieren, er kann keinen Kontakt halten, egal was die Therapueten sagen...Mich macht das auch fertig, nicht als Energiequelle sondern offenbar als Last wahrgenommen zu werden.
Und an diesem Punkt sind wir doch wieder bei der Selbstfürsorge. Wir als Partner müssen auch auf uns schauen! Das haben Jedi und auch die anderen hier ja auch schon mehrfach betont.
Wenn unsere Partner nicht in der Lage sind mit uns zu kommunizieren und uns zumindest ein wenig einzubeziehen, dann können wir da herzlich wenig ausrichten - so bitter das ist. Es tut weh...aber wir können uns nur anbieten. Die Hand reichen. Und an einem bestimmten Punkt (den jeder für sich selbst finden und erkennen muss) muss auch einfach gut sein - wie Selly ja auch angesprochen hat. Es zerrt an den Nerven...am eigenen Wohbefinden, der Lebensualität.
Ich weiß, es ist nicht schön das zu hören (ich hasse es, wenn mich jemand daran erinnert ) und es ist noch viel schwerer sich diese Dinge einzugestehen - zu merken, dass man nicht viel tun kann und zu akzeptieren, dass ein geliebter Mensch einen so behandelt....
Ich hoffe sehr für dich, liebe Milla, dass sich trotz der langen Zeit, die Dinge langsam wieder positiver entwickeln, dass dein Partner in der Therapie möglicherweise doch noch erkennt, dass du ihm eine Stütze sein kannst und er mehr zulässt als bisher.

Fühl dich mal gedrückt!
-Cat-

03.12.2020 23:57 • x 2 #3039


-Cat-

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PS.: Ich wollte "willkommen ZURÜCK" schreiben, weil ich in diesem Thread gefühlt schon länger nichts von dir gelesen habe... Sorry! Da ist mir ein Wort verloren gegangen...

04.12.2020 00:13 • #3040


Milla

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Liebe @-cat-,

Danke. Freut mich, dass dein Freund sich zumindest manchmal ein bisschen öffnen kann. Das ist ein gutes Zeichen. Er vertraut dir, dass gibt ihm sicher Kraft.
Und wenn er in Therapie ist, dann gibt es bei euch definitiv Grund zur Hoffnung.

Ja. Selbstfürsorge ist wichtig und meistens schaffe ich es auch, gut auf mich aufzupassen.
Einen Schlussstrich würde ich nur ziehen, wenn er sich nicht behandeln lassen würde, oder er mir bewusst weh tut. Aber noch denke ich, dass diese Krankheit mit Geduld, einer guten Therapie und Verständnis in den Griff zu bekommen ist.

Das komische bei meinem Partner ist, dass er noch nie bewusst abweisend war. Er sagt einfach nichts. Also er macht das passiv.

Ich könnte besser damit umgehen, wenn er einmal sagen würde, dass er grade nicht kann oder nicht will.

Aber im Gegenteil, er spricht von einer langen gemeinsamen Zukunft und das er alles tut um mir ein besserer Partner zu sein. Und dann passiert Monate lang nichts.

Ich hab versucht den Druck den er sich selber macht rauszunehmen und ihm Sicherheit und Zeit zu geben.

04.12.2020 08:13 • x 1 #3041


-Cat-

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Hey Milla

Zitat:
Danke. Freut mich, dass dein Freund sich zumindest manchmal ein bisschen öffnen kann. Das ist ein gutes Zeichen. Er vertraut dir, dass gibt ihm sicher Kraft.
Und wenn er in Therapie ist, dann gibt es bei euch definitiv Grund zur Hoffnung.

Naja, ich bin nicht sicher, ob er mir vertraut. Diese Woche ist der Kontakt mal wieder eingeschlafen. Er lässt mich nur wissen, was er macht, wenn ich ihn konkret danach frage. Das verunsichert mich sehr. Ich habe Hoffnung. Aber ob sie berechtigt ist oder träumerei, kann ich nicht sagen.

Zitat:
Ja. Selbstfürsorge ist wichtig und meistens schaffe ich es auch, gut auf mich aufzupassen.
Einen Schlussstrich würde ich nur ziehen, wenn er sich nicht behandeln lassen würde, oder er mir bewusst weh tut. Aber noch denke ich, dass diese Krankheit mit Geduld, einer guten Therapie und Verständnis in den Griff zu bekommen ist.

Das ist doch schon ein Anfang Klar, dass es auch schwache Momente gibt. Ich kenne sie und ich vermute, die anderen hier im Forum auch.

Zitat:
Das komische bei meinem Partner ist, dass er noch nie bewusst abweisend war. Er sagt einfach nichts. Also er macht das passiv.
Ich könnte besser damit umgehen, wenn er einmal sagen würde, dass er grade nicht kann oder nicht will.

Meiner macht das auch. Ich denke, das ist kein böser wille. Sie können einfach nicht anders. Für mich ist das auch schwer zu begreifen. Ich denke immer: es kostet doch nicht viel, "einfach" zu sagen, was man will oder nicht. Aber offenbar ist genau das so schwer für sie. Meiner weiß, denke ich, gar nicht, was er eigentlich will. Und kann sich deswegen auch nicht artikulieren....nur eine Vermutung. Aber so erkläre ich mir dieses Verhalten irgendwie.

Zitat:
Aber im Gegenteil, er spricht von einer langen gemeinsamen Zukunft und das er alles tut um mir ein besserer Partner zu sein. Und dann passiert Monate lang nichts.

Dieses Paradox kenne ich auch. Einerseits die Vorstellung von einer tollen gemeinsamen Zukunft und andererseit die Flucht. Wunsch und Realität liegen da oft weit voneinander entfernt und ich habe den EIndruck, dass die akute Unfähigkeit, die Wünsche zu realisieren unter anderem auch die Schuldgefühle und Ängste auslösen oder bedingen. Meiner weiß manchmal nicht, warum er sich so verhält wie er sich verhält, dass verunsichert ihn und macht ihm Angst. Das wiederum lähmt ihn....es ist alles sehr komplex und schwer zu ertragen mit anzusehen. Ich hoffe sehr, dass die professionelle UNterstützung hilft .....abwarten.

Zitat:
Ich hab versucht den Druck den er sich selber macht rauszunehmen und ihm Sicherheit und Zeit zu geben.

Das ist denk ich genau das richtige und einzige, das du tun kannst. Leider....

LG
-Cat-

06.12.2020 15:01 • x 2 #3042


Bella13

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Hallo!
Ich bin neu hier und bräuchte bitte eure Hilfe und eure Erfahrungen.
Ich bin total verzweifelt.
Mein Mann hat eine Depression und er hat sich von mir getrennt. Er kommuniziert die Trennung nach außen aber kaum bislang, auch sendet er mir immer wieder widersprüchliche Singnale. Zu Freunden sagt er aber, dass es für ihn kein zurück gibt.
Mich macht die Situation total fertig. Ich schaffe einfach den Absprung nicht.
Wenn ich mir die ganzen Erfahrungsberichte durchlese, erkenne ich ein Muster dabei. Depressive spüren die Liebe nicht mehr und trennen sich dann oft.
Hat irgendwer von euch einen Funken Hoffnung für mich, dass alles wieder gut werden kann? Ich wünsche es mir so sehr.
Alles Liebe, Bella

28.12.2020 12:52 • x 3 #3043


selly

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Liebe Bella13

Ja....es gibt sogar viel Hoffnung!
Denn wie Du richtig schreibst, ging es Vielen von uns hier auch so, dass viele hier keine oder kaum mehr liebe vom Partner bekamen und diese zudem eiskalt sind, während ihrer depressiven Phase.
Es wist wirklich schlimm und kaum zu verstehen, ich habe da auch meine Erfahrungen gemacht.
Während der Depression sind die Gefühle wie taub, es ist wirklich sehr schwer für uns zu verstehen.

Meiner war 9 Monate so und wir hatten kaum Kontakt, nur wenig per WhatsApp mal.
Er ist normalerweise sehr lieb und einfühlsam und überschüttet mich mit Liebe.
Wenn er depressiv ist, ist davon nichts zu merken. Zum Glück wohnen wir nicht zusammen, sonst muss es besonders hart sein, wenn man als lebensfroher Mensch plötzlich vom Partner kaum mehr beachtet wird.

Ich kann Dir nur sagen, dass es bei meinen sehr schlimm war, nach 9 Monaten war er aus dem Tief erstmal raus und war mehr und mehr der alte und einfach unglaublich lieb und entschuldigte sich sehr oft für sein kaltes Verhalten, welches er sich im Nachhinein selber kaum erklären konnte.

Leider zog er seine Therapie aber nicht durch, brach ab nach einigen Wochen und Zack jetzt 6 Monate später ist er wieder in einer Depression, es ging ganze schnell und plötzlich.
Ich versuche ihn gerade wieder für eine Therapie zu überzeugen und schickte ihm Psychologen in seiner Nähe, welche noch freie plötzlich haben.
Er denkt drüber nach.
Auch dieses Mal besteht kaum Kontakt, zwar mehr als bei der letzten Depression, aber trotzdem kalt und ohne liebevollen Sätzen.

Unterstützen tue ich gerne , bin da und helfe wenn er es möchtet, aber ob ich nochmal so lange Monate des Nicht Sehens und nur einem kleinen Brichteil an kalter Kommunikation mitmache, steht noch in den Sternen.
Aber so wie beim letzen Mal und die Dauer, das mache ich nicht nochmal, außer ich weiß dass er komplett eine Therapie durchzieht.

Aber die Gefühle kommen wohl meistens nach der Depression wieder zurück (kann aber viele Monate dauern), sie sind nur betäubt

28.12.2020 13:09 • x 2 #3044


Bella13

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Ich hoffe es so sehr! Ich wünsche mir so sehr meinen Mann und mein Leben zurück. Er ist schon einige Monate in Behandlung, aber er kommt keinen Schritt voran. Es ändert sich nichts. Auch schlagen die Medikamente nicht an. Er scheint gegen alles resistent zu sein.
Ich würde ihm gerne beistehen in der Zeit, aber er lässt mich nicht. Er schiebt mich weg. Und dann gibt er mir doch wieder unbewußt einen Funken Hoffnung.
Manchmal denke ich, ich zerbreche daran.

28.12.2020 13:16 • #3045


selly

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Du kannst nur warten und immer mal signalisieren dass du da bist ...ohne Forderungen, ohne betteln und flehen. Denn das macht ihm nur ein schlechtes Gewissen und er KANN nicht lieb oder der alte sein, solange er in dieser Phase ist.
Glaub mir, hab da alles durch.

Zeig einfach dass Du es akzeptierst dass er jetzt so ist, sag ihm Du stehst ihm zur Seite und bist da und er soll sich um Dich keine Sorgen machen, sondern jetzt nur an seine Gesundheit und seien Therapie denken und danach sehr ihr weiter.
Ich würde ihm sagen, ja wir reden dann in Ruhe über unsere Ehe, wenn es Dir besser geht, jetzt setzen wir unsere Kraft woanders ein und besprechen alles später.

Alles andere nützt nicht viel, auch keine liebesschwüre an ihn

28.12.2020 13:23 • x 1 #3046


Bella13

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Ich versuche es. Letztendlich habe ich ihm jetzt eine Frist gesetzt bis Silvester. Ich habe das Gefühl, dass ich mich schützen muss. Ich kann dieses hin und her nicht mehr ertragen. Er weiß, dass ich ihn liebe- bedingungslos. Er weiß, dass er jederzeit auf mich bauen kann, wenn er mich braucht.
Ich habe ihm aber jetzt gesagt, dass wenn er eine winzige Chance für uns sieht, er an Silvester zu mir kommen soll. Wenn nicht, soll er wegbleiben, aber mich dann auch in Ruhe lassen (außer er braucht mich dringend).
Ich schaffe es sonst nicht meine Grenze aufrecht zu erhalten.
Wahrscheinlich war das genau das falsche, aber ich kann einfach nicht mehr.

28.12.2020 13:32 • x 1 #3047


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Jedi

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Hallo @Bella13 !

Zitat von Bella13:
Mein Mann hat eine Depression und er hat sich von mir getrennt.

Möchte Dich dazu erstmal etwas fragen,
- "Ist bei Deinem Mann eine Depression diagnostiziert worden" ?
u.
- "Ist Dein Mann bei einem Psychiater/ Psychologen in Behandlung" ?
---------------
Ich frage es deshalb, um zu Unterscheiden - möchte Dein Mann sich von Dir trennen ?
oder
ist tatsächlich eine Depressions-Erkrankung die Ursache, dass er jetzt sich plötzlich trennen möchte ?

- Auffällig dabei ist für mich folgende Aussage,
Zitat von Bella13:
Zu Freunden sagt er aber, dass es für ihn kein zurück gibt.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
@selly hat hier etwas sehr entscheidenes geschrieben,
Zitat von selly:
Leider zog er seine Therapie aber nicht durch, brach ab nach einigen Wochen und Zack jetzt 6 Monate später ist er wieder in einer Depression,

Umso wichtiger wäre es, dass ein solcher Mensch, recht schnell in eine Therapie kommt,
evtl. recht schnell auch Hilfe durch Antidepressiva bekommen kann !
-----------
Zitat von Bella13:
einen Funken Hoffnung für mich, dass alles wieder gut werden kann?

Die Hoffnung darauf, dass es wieder gut werden kann, gibt es sicherlich !

Doch wenn es sich bei Deinem Mann tatsächlich um eine Depressions-Erkrankung handelt,
ist ein Garant dafür, wieder gesund werden zu können, eine recht schnelle professionelle Hilfe !

28.12.2020 13:34 • x 1 #3048


selly

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Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber das ist da absolut falscheste was Du machen kannst mit der Frist.
Das nützt gar nichts, da er nicht aus Dickköpfigkeit so zu dir ist, sondern er ist krank, psychisch ist er momentan krank und er sitzt in einem düsteren Loch. Er wird wohl keine Kraft haben, jetzt zu dir zu kommen und Dein Ultimatum zu erfüllen, weil er keine Gefühle der Liebe oder Fürsorge spüren kann, das ist leider eins der schrecklichen und gemeinen Symptome der Depression, das sucht er sich nicht aus.

Wenn Du sagst Du kannst nicht, dann verstehe ich Dich vollkommen,denn an dem Punkt war ich schon oft.
Dann ziehe die Reissleine und gehe Dir zuliebe.
Wenn Du aber sagst nein Du möchtest ihn in jedem Fall zurück, dann kannst Du mir warten warten warten und immer wieder deine Unterstützung anbieten und Geduld haben und ihn mit nichts unter Druck setzen, denn es wird ihm, weil er nichts fühlt, im Moment eher egal sein, oder dann erst recht zu viel sein, da er nur mit sich beschäftigt ist in dieser Phase

28.12.2020 13:38 • x 1 #3049


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Jedi

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Zitat von Bella13:
Er ist schon einige Monate in Behandlung, aber er kommt keinen Schritt voran.
Es ändert sich nichts.
Auch schlagen die Medikamente nicht an.

Habe diese Deine Antwort auf selly Beitrag erst jetzt gelesen !
------------
Zitat von Bella13:
Er scheint gegen alles resistent zu sein.

Das Medis nicht anschlagen wollen, ist tatsächlich eher ungewöhnlich, aber da entscheidet sein behandelnder Arzt,
welches Medikament da wirksam ist !
Auch wäre es nicht ungewöhnlich, mal ein Medikament zu wechseln oder an eine Kombinatin zu denken !
Hat aber etwas mit der Diagnose u. schwere Grad einer Depression zu tun !
---
Therapie kann ein langer Prozess sein u. bis sich die Erfolge einstellen, hängt von meheren Faktoren ab !
Aber es kanngelingen, mit Hilfe der Therapie, mit der Depression gut zu leben !
--------------
Zitat von Bella13:
Ich würde ihm gerne beistehen in der Zeit, aber er lässt mich nicht.

Das tust Du, indem Du Dich um Dich selbst u. Dein Leben kümmerst !
Eine wichtige Erkenntnis für Angehörige von depressiv-Erkrankten !
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Zitat von Bella13:
Er schiebt mich weg. Und dann gibt er mir doch wieder unbewußt einen Funken Hoffnung.

Dieses ambivalente Verhalten, ist nicht ungewöhnlich !
Hoffe das dies aber villt. auch schonein Thema in seiner Therapie ist ?
Hängt aber eben auch immer davon ab, was der Klient , dem TP gegenüber auch offenbart !
-------------
Zitat von Bella13:
Manchmal denke ich, ich zerbreche daran.

Du wirst dann nicht daran zerbrechen, wenn Du die Distanz annimmst u. gut für Dich sorgst u.
Dein Leben, so normal wie möglich weiter lebst !

28.12.2020 13:47 • x 1 #3050


Angel967

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Hallo ihr lieben.. ich lese das hier momentan regelmäßig durch, da es mir in meiner momentanen Lage tatsächlich sehr geholfen hat und ich dadurch auch einiges besser verstehen konnte. Vielleicht hat jemand auch einen Rat für mich da ich langsam aber sicher einfach nur noch verzweifel und keinen Ausweg mehr finde.

Ich versuche mich kurz zu halten..

Mein freund leidet an Depressionen wir führen eine fernbeziehung und sind seit ca einem Jahr zusammen, eigentlich läuft alles wirklich gut ich bin glücklich mit ihm und liebe ihn auch sehr, im Normalfall ist er auch sehr liebevoll und geht immer auf mich und auf meine Gefühle ein, nur seit über 2 Monaten erkenne ich ihn einfach nicht wieder.
Es fing an das alles perfekt lief und am nächsten Tag höre ich plötzlich 2 Wochen nichts mehr von ihm, das war ein hin und her. Sozusagen könnte man meinen er hat sich davon erholt und sobald ihn nur die kleinste sache unter druck setzt fällt er direkt wieder in dieses " Loch "

Nun an Weihnachten hat er sich wieder bei mir gemeldet ich denke das war wieder einer dieser Tage an denen er sich der Familie zuliebe zusammengerissen hat, er war auch zu mir sehr lieb, hat mir viel geschrieben usw. Am nächsten Tag war es auch noch inordnung aber schon wieder etwas kälter, nun hat er Besuch bekommen und scheint sich 24/7 mit ihnen zu beschäftigen was ja völlig inordnung ist, nur zu mir ist es eiskalt. Meldet sich nicht mehr, ich hab jeden tag das gefühl das heute die Trennung kommen wird so wie er sich gegenüber mir verhält, er weiß das ich ein Mensch bin der sich unfassbar viele Gedanken macht.. Und ich habe ihm das auch mit Fingerspitzengefühl erklärt und ihm die Frage gestellt ob es etwas mit mir zutun hat oder es iwas gäbe, ob ich ihn unter druck setze usw. Er hat alles verneint und meinte es läge nur an seiner psyche. Konnte ich soweit dann auch nachvollziehen, nur scheint es ihm momentan ja wieder wirklich gut zugehen und ich frage mich weshalb er mich dann immernoch ausschließt und so kalt ist, ich weiß nicht wie lange ich diesen Schmerz noch ertragen kann..
Da mir das natürlich unfassbar weh tut. Und ich einfach verzweifle, kann es eventuell doch an mir liegen? Das er sich vielleicht nicht traut mir zu sagen das es ein Problem gibt oder derartiges?

28.12.2020 13:49 • x 1 #3051


Angel967

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Ich habe vergessen zu erwähnen, das ich gestern etwas wichtiges mit ihm besprechen wollte. Das habe ich 3 mal deutlich gesagt, er hat es auch komplett ignoriert und nur sehr genervt und eiskalt auf die Frage geantwortet was er denn tut, daraufhin meinte er auch das sie schon den ganzen Tag gemeinsam iwelche Dinge tun. Und es ist sehr schwer für mich nachzuvollziehen warum er mir nicht antwortet oder erst nach mehreren Stunden wenn er sowieso am handy ist, und das er sich auch keine 10 min zeit nehmen kann um mit mir zu reden.. Da es nunmal wirklich wichtig war oder immernoch ist, aber es scheint als wäre es ihm einfach egal.. hängt das mit der depression zusammen oder womöglich doch an etwas anderem?

28.12.2020 14:04 • #3052


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Jedi

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Zitat von selly:
immer mal signalisieren dass du da bist ...
Stimmt ! - aber dies brauchst Du aber auch nicht ständig machen - mal ab u. zu reicht !
ohne Forderungen, ohne betteln und flehen.
Das bringt tatsächlich nichts - außer Enttäuschung u. Frust !
Ich würde sogar noch ergänzen wollen - "ohne Forderungen" u. Erwartungen !


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Zitat von selly:
Ich würde ihm sagen, ja wir reden dann in Ruhe über unsere Ehe, wenn es Dir besser geht,

Halte dies für eine gute Idee u. dann kümmere Dich um Dein Leben !
Dein Mann ist Erwachsen u. hat für sich u. seine Erkrankung selbst seine Verantwortung zu übernehmen !
Du als seine Frau, bist nicht für Ihn u. seine jetzige Situation verantwortlich ! - Du bist für Dich Verantwortlich !
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Zitat von Bella13:
Letztendlich habe ich ihm jetzt eine Frist gesetzt bis Silvester. I
ch habe das Gefühl, dass ich mich schützen muss.

Du schützt Dich am ehesten, wenn Du gut für Dich sorgst u. gut um Dich kümmerst !
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Zitat von Bella13:
Ich schaffe es sonst nicht meine Grenze aufrecht zu erhalten.

Das ist etwas sehr wesentliches, dass Du gut auf Deine Grenzen achtest !
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Zitat von Bella13:
Wahrscheinlich war das genau das falsche, aber ich kann einfach nicht mehr.

Ein Falsch gibt es in einer solchen ausnahme Situation nicht !
Du hast es aus einer für Dich sehr schwierogen Lage heraus so gemacht u. niemand, konnte Dir sagen,
wie es richtig geht, wie Du mit eine solchen Situation umgehen solltes.

Deshalb mache Dir darüber auch jetzt keinen Kopf !

28.12.2020 14:06 • x 1 #3053


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Jedi

4198
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9861
Villt. noch ein Hinweis, gffs. eine Möglichkeit, wenn Dein Mann schon länger in Behandlung ist,
könnte er auch fragen, ob Du mal zu einer seiner Sitzungen, dazu kommen könntest ?
In der Regel, binden TP je nach Therapiestand u. Wunsch des Klienten, gerne die Ehefrau oder Partnerinnen
mit ein, weil sie für den Therapierfolg, eine wichtige Ressource sind !
Denn ein TP wird immer versuchen, dem Klient mit seiner Erkrankung zu helfen, aber auch,
dies ist auch dabei wichtig, dass der Klient später wieder in sein Umfeld kommt, dass Ihm auch Sicherheit geben sollte.
Gerade für einen gemeinsamen Neustart - nach einer Therapie !
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Einen Klienten aus der Therapie zu entlassen, in ein Umfeld das Ihn stützt, Ihm erstmal Sicherheit u. Orientierung verschafft,
ist auch ein Garant dafür, dass Rückschläge nicht so schnell eintreten.

28.12.2020 14:20 • #3054


Bella13

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Ja, ich habe schon überlegt, ob ich seinem Therapeuten mal eine Email schreibe. Natürlich nur mit seinem Einverständnis. Ich will ihn nicht hintergehen.
Bislang wurde ich nie in die Therapie miteinbezogen.
Erst seinen jetzigen Therapeuten scheint es zu interessieren, was mit den Angehörigen in einer solchen Situation passiert.

28.12.2020 14:26 • x 1 #3055


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Jedi

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Zitat von Bella13:
Erst seinen jetzigen Therapeuten scheint es zu interessieren, was mit den Angehörigen in einer solchen Situation passiert.

Dann wäre dies ein Versuch wert - Kontakt aufzunehmen !
Natürlich besteht da die Schweigepflicht gegenüber deinem Mann.
Aber auch, wenn Dein Mann da nicht zustimmen sollte, dass Du mal mit teilnimmst,
könnte der TP villt. Deinen Mann darin unterstützen, gar ihm Mut machen, Dich da mal mit einzubinden.

Wie ich schon geschrieben hatte, hängt dies von meheren Faktoren ab !

28.12.2020 14:32 • #3056


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Laurien

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Hallo zusammen,

war jetzt länger nicht mehr da und dachte auch eigentlich nicht, dass ich nochmal etwas zu berichten hätte.

Nach den vielen Wochen der Funkstille hat er mir nun schöne Weihnachten gewünscht. Schrieb so, wie wenn nie etwas vorgefallen wäre. Ehrlich gesagt hatte ich nicht damit gerechnet, jemals wieder etwas von ihm zu hören. Eigentlich war ich gerade dabei, so langsam mit allem abzuschließen und dann kommt sowas. Nun ja, ich werde sehen, ob das nun eine Art Versehen oder sowas war.

Euch allen weiterhin alles Gute.

LG

28.12.2020 16:24 • x 1 #3057


Bella13

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@Jedi
Ich habe das Einverständnis von meinem Mann seinem Therapeuten zu schreiben und habe das jetzt gleich gemacht.
Ich erwarte keine Antwort, aber vielleicht ist es für ihn interessant meine Sicht der Dinge zu lesen. Vielleicht tut es auch gar nichts zur Sache und ich überschätze mich nur.
Aber zumindest weiß er jetzt, dass es Menschen gibt, die ihn von Herzen lieben und für ihn da wären. Zudem hab ich ihm von der Ambivalenz meines Mannes geschrieben.

An euch alle: danke fürs antworten und zuhören. Ich weiß nicht, wie mein Tsg sonst heute verlaufen wäre. Wirklich von Herzen Danke!

28.12.2020 17:35 • x 2 #3058


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Nottinghill

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Hallo ihr lieben,

nachdem ich hier lange nicht mehr aktiv war, hab ich den Tab noch gefunden. Wollte mal fragen ob mich noch jemand kennt. Wie geht es meinen alten Weggefährten inzwischen?

Liebe Grüße und ein frohes neues Jahr.

Jörg

05.01.2021 20:10 • x 4 #3059


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Jedi

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Zitat von Nottinghill:
Wollte mal fragen ob mich noch jemand kennt.

Ja, @Nottinghill , ich kann mich an Dich u. unseren Austausch noch erinnern !
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Wie geht es Dir denn jetzt ?
Villt. wenn Du magst, dann schreibe doch mal, wie es Dir in der Zwischenzeit, wo Du nun nicht hier im Forum warst,
ergangen ist:
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Zitat von Nottinghill:
ein frohes neues Jahr.

Das wünsche ich Dir auch !

LG Jedi

05.01.2021 20:21 • x 1 #3060

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