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Fühle mich schlapp und kraftlos - bin ich depressiv?

Dima

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Hallo,

ich habe ein Problem das ich mich sehr schlapp, ohne Kraft und depressiv fühle und verstehe nicht ob das nur Einbildung oder was ernsteres ist. Dafür schildere ich kurz meine Situation.

Ich wende mich normalerweise nicht an hilfe weil ich angst habe vielleicht, aber online ist es bisschen einfacher seine Probleme aufzuschreiben.

Ich bin jetzt 21 und früher in der Schule war ich ein Spitzenschüler und hatte gute Noten, wurde zwar immer gemobbt, jedoch hatte ixh das ignoriert, somit hat das keinen großen Hintergrund. Später leider hatten wir Stress in der Familie und mein Vater hatte immer Streit mit der Mutter (seiner Frau) und auf mich hatte er auch keine Rücksicht mehr genommen. Ich habe ihn nur manchmal am Esstisch gesehen mehr nicht. (Früher jedoch waren wir jeden Tag zusammen unterwegs, haben schach gespielt und alles war perfekt). Jetzt beachtete er mich nicht mehr. Ich hatte oft auch Stress mit ihm und hatte Depressionen (ich hatte mir sogar den schnellen tot gegoogelt um Möglichkeiten gesucht). Es mag nicht so ernst klingen aber leider war das echt zu viel. Alles kann man hier nicht beschreiben.

Das war der Grund wieso ich vom Spitzenschüler zum sogar schlechtesten Schüler geworden bin. nun hatte ich die Realschule nicht mehr schaffen können und somit die hauptschule beendet. Danach habe ich gearbeitet trotz viel Stress und Problemen.

Leider hat sich mein Vater dann von meiner Mutter scheiden lassen und hat sich eine neue Familie gesucht. Er schreibt uns dauernd an wie gut es ihm geht in seiner Familie. Meine Mutter hat es sehr schwer und ich leider auch vor allem kann sie kein Deutsch und ich musste überall mit ihr hin und den ganzen Papierkram machen was für mich echt zu viel war da ich dieses Leben noch nie kannte und auf einmal Alles machen musste.

Trotzdem war ich immer da und habe geholfen, wir sind auch umgezogen näher an die verwandte und da kam das Problem das es unerwartet war die ganze Situation. Also sind wir umgezogen und mussten hier alles Regeln mit wohnung und arbeit. So musste ich eine Ausbildung suchen doch alles war schon vergeben. Ich hatte angefangen was ich nicht kann, was ich nicht will und was mir schwer fällt, weil mir gesagt wird das ich wenigstens (irgendeine) Ausbildung brauche. So habr ich sie angefangen im Handwerk und mache das schon 2 Jahre. Doch dauernd haben wir Streit in der Familie und Auseinandersetzungen. Ich komme nicht aus Depression raus, auch körperlich bin ich am ende. Emotional natürlich auch. Jedoch rede ich nicht drüber mit jemandem weil mit allen die ich gesprochen habe sagten: "Tue nicht so, nimm einfach Kraft und mach weiter. Andere schaffen es doch auch, also wirst du es auch."

Deswegen kann ich mit niemandem reden weil auch keiner mich verstehen kann oder will.

Ich stehe jeden Tag zur Ausbildung (arbeit) auf als würde ich das aus aller letzter kraft tun und habe starke Kopfschmerzen immer und Muskelverspannungen. Egal wie viel ich schlafe. Oft habe ich Albträume oder kann gar nicht schlafen. Manchmal muss ich einfach ohne Grund weinen nachts. Ich kann mich nie konzentrieren, wenn ich versuche komme ich durcheinander und habe Kopfschmerzen. Jedes mal wenn jemand redet habe ich den Wunsch das die Person einfach leise ist. Ich will einfach weg. Egal wohin einfach weiter weg von allem. Ich habe keine Kraft mehr. Das mag zwar leicht gesagt klingen, ist jedoch viel komplizierter.

Dazu kommen die Probleme auf der Arbeit, das ich keine Kraft habe, und der Meister (ist kein richtiger Meister, richtiger meister ist nur der chef) macht dauernd Stress und meckert rum das ich was verkehrt mache,(obwohl alles richtig ist) das macht mir jeden tag auch auf der Arbeit schlechte laune. Er erwartet zu viel von azubis. Leider versteht der chef das Problem nicht da es sein vorbildlicher arbeiter ist und lange da ist, und will ihn nicht verlieren.

Manchmal habe ich jedoch glückliche tage mit freunden wo alles gut ist (außer meine körperliche und teils Emotionale Verspannung). Ich kann manchmal mitten in der guten laune einfach so in mich einwirken und zur schlechten laune wechseln ohne das ich es will. Und obwohl alles gut ist will ich einfach wieder weg von allem. Wenn ich mich schlecht fühle und es meiner Mutter erzähle sagt sie: "Nimm eine Tablette und alles wird gut. Andere schaffen es auch". Jedoch halte ich mich nur wegen meiner Mutter. Ich verstehe das sie es nicht leicht hat. Sie muss auch Arbeiten jetzt obwohl sie keine Ausbildung hat und eigentlich immer nur Hausfrau war. Bin aber langsam am ende meiner Nerven.

Aber da ich diese ab und zu guten tage habe weiß ich nicht was ich denken soll. Soll ich was unternehmen? Wenn ja dann was? was ist überhaupt los? Ist das alles echt, oder nur Einbildung das es mir schlecht geht?
lieber würde ich die Ausbildung beenden. Soll ich das tun?

Wenn jemand es komplett gelesen hat bedanke ich mich schon mal dafür.

Wenigstens jemand der mir zuhört.

02.01.2019 07:57 • #1


Ex-Mitglied

Hallo Dima,

ich bin keine Ärztin, möchte Dir aber den Rat / Vorschlag geben, zu Deinem Hausarzt zu gehen.

Die Niedergeschlagenheit, das Aufstehen am Morgen mit letzter Kraft, die Kopf-/Nackenschmerzen, die Stimmungsschwankungen... das alles kann einen ernsteren Hintergrund haben.

Schildere Deinem Hausarzt all das so, wie Du es hier getan hast. Denn auf Dauer ist das so kein Zustand und die Gefahr besteht, daß sich alles verschlimmert.

Alles Gute für Dich!

02.01.2019 10:31 • x 1 #2


Lala1234

Hallo Dima. Erstmals bist du momentan an einem Punkt wo du alles unüberleg aufgeben würdest. Komm nicht auf die Gedanken die Ausbildung abzubrechen, denn das wirst du bereuen das glaub mir mal. Du hast sowieso nicht mehr lange bis die Ausbildung zu Ende ist deswegen zieh das noch durch, auch wenn es einfach gesagt ist.

Denk daran und motivier dich so, dass du deine Mama unterstützen musst und du besser verdienst wenn du die Ausbildung schnell hinter dich bringst..ist die beste Motivation

Ich kenne es von mir, ich hatte auch ne sehr schwierige Zeit und habe meine alte Ausbildung abgebrochen ( hab den Job auch nicht so gemocht ) aber ich habe es trotzdem sehr bereut. .
Deswegen spreche ich aus Erfahrung

Zunächst würde ich dir auch empfehlen auf jeden Fall zu deinem Hausarzt zu gehen. Der wird dir schon weiter helfen da glaube ich dran. Du kannst dich auch erstmal ein paar Tage krank schreiben lassen damit du zur Ruhe kommst, bist nämlich laut meiner Intention hin und her gerissen. Kann dich verstehen, du brauchst Zeit für dich...

Mach dich nicht verrückt das wird alles schon viel Glück auf deinem Weg...

02.01.2019 22:09 • x 1 #3


Dima


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Danke für die schnellen Antworten.
Jedoch frage ich mich was man beim Arzt eigentlich zu sagen hat. Die ganze 2 stunden Geschichte zu erklären wäre glaube ich nicht der beste fall. Was genau muss man ihm erklären?
Es tut mir leid ich kann mich zurzeit echt schlecht konzentrieren, vor allem wenn es dazu kommt irgendwas richtig zu formulieren oder erklären. Das fällt mir echt schwer.

02.01.2019 22:23 • #4


Lala1234

Also ich würde sagen wir haben viele Probleme erlebt in der Familie dass dich das bis heute sehr belastet weil die Probleme ja bis heute noch vorhanden sind und das wie du dich fühlst musst du ihm sagen.. also einmal kurz und knapp die Ursachen Probleme in der Familie, auf der Arbeit und sowas und dann das wie du dich fühlst so lustlos, allein gelassen und das was du da alles uns erzählt hast wie du dich fühlst.

02.01.2019 22:26 • #5


Ex-Mitglied

Hallo Dima,

du könntest dir sonst auch das Posting von dir ausdrucken und ihm zeigen.

02.01.2019 22:35 • x 1 #6




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