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Fatigue - mentale/körperliche Erschöpfung

Dakota

Dakota
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Durch Depression und Dysthymie sowie eine Autoimmunerkrankung habe ich immer wieder mit Fatigue zu kämpfen. Der Alltag ist sehr reduziert, viel schlafen und dennoch nie erholt sein. Wenige Handgriffe und der Tag ist gelaufen. Nun habe ich gelesen, dass manchen dabei Vitamin B1 (Thiamin) hilft. Hat jemand Erfahrung damit?

Und allgemein meine Frage-was hilft Euch bei Fatigue? Damit ist nicht Antriebslosigkeit gemeint (die kann zwar Folge einer Fatigue sein) sondern wirklich die mentale/körperliche Erschöpfung nach geringer Aktivität, sehr viel schlafen etc.

#1


Sifu
Schlafen und danach Red Bull.

#2


A


Hallo Dakota,

Fatigue - mentale/körperliche Erschöpfung

x 3#3


B
Ich kenne diese Form der Erschöpfung leider auch, dieses Gefühl, dass selbst kleine Dinge einen komplett aus der Bahn werfen.Mir hilft vor allem, meine Energie sehr bewusst einzuteilen und Pausen zu machen, sobald ich merke, dass es kippt. Und manchmal tut es einfach nur gut, sich selbst ein bisschen Nachsicht zu schenken, weil man wirklich nichts dafür kann. Was Thiamin angeht, kann ich dir nur sagen, dass ich immer mal wieder darüber gestolpert bin, dass es manchen ein bisschen hilft , bei anderen aber gar nichts macht. Eigene Erfahrungen hab ich damit bisher nicht, deshalb würde ich’s im Zweifel einfach einmal mit der Ärztin oder dem Arzt abklären, bevor man damit startet.

x 2 #3


Lunatica
Hallo Dakota, ich habe eine zeitlang Vitamin B genommen, hatte allerdings nicht das Gefühl dass es mir hilft.
Mir ging es vor der Kur auch gar nicht gut, psychisch so wie körperlich. Hätte auch nur schlafen können.
Was mir sehr gut getan hat, war Bewegung und schwimmen, sowie Ausdauertraining.
Du musst es auch nicht übertreiben und anfangs versuchen mehrmals die Woche nur eine kleine Runde spazieren und mit der Zeit zu steigern. Auch die Ernährung habe ich etwas umgestellt, mehr Gemüse, weniger Kohlenhydrate, kaum Zucker und die letzte Mahlzeit um 17:00

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Dys
Ich persönlich bin der Meinung, bevor mit dem Zugeben von Vitaminen begonnen wird, sollte erstmal festgestellt werden, bei welchen tatsächlich ein Mangel vorliegt und ob der organisch bedingt ist.
Dann wäre zu klären ob nicht mit einer Anpassung der Ernährung dieser Mangel behoben werden könnte.
Leider ist alles auch immer eine Kosten Frage. Die fängt schon bei der Feststellung mittels Bluttest an, wenn kein begründeter Verdacht vorliegt, etwas organisches könnte zu einem Vitaminmangel geführt haben. Wer sich eine ausgewogene Ernährung nicht leisten kann und sich quasi nur von Junkfood ernährt oder hochverarbeiteten Lebensmitteln, bei dem dürfte ein Mangel vielleicht sogar festgestellt werden. Dann würde sich die Frage stellen, ob man viel Geld für Nahrungsergänzungsmittel oder für gescheite Nahrung ausgeben kann und will.
Natürlich darf auch der Placebo Effekt nicht außer Acht gelassen werden, der eventuell aufkommen könnte, wenn man schon zig Euro für Pillen oder Pülverchen ausgegeben hat, dies ja Wirkung zeigen Muss, weil man eben daran glaubt, dass es so ist.

Die Frage ob man erstmal Geld für einen Test ausgeben will, den die Krankenkasse nicht zahlt, weil der Arzt eher der Meinung ist, dass es keinen Verdacht gibt, dass etwas organisches für einen Vitaminmangel sorgt, oder ob man gesündere Lebensmittel kauft, oder ob man Geld für teure Nahrungsergänzungsmittel erübrigt, muss man sich letztendlich selbst beantworten.

Erschöpfung hat meines Erachtens aber nicht ihren Grund nur im Mangel eines bestimmten Vitamins, das man lediglich zuführen müsste. Alter, Körpergewicht, Vorerkrankungen oder akut vorhandene, Schlaf und Bewegung an sich, da würde ich eher mal drüber Nachdenken, ob eine Veränderung der gewohnten Abläufe zweckmäßig sein könnte, besonders wenn eben das Geld nicht so locker sitzt um mal eben durch zu probieren was Influenzer und Pharmaindustrie und auch Homöopathen einem so alles kostenpflichtige empfehlen.

Aber das muss jeder selbst entscheiden und wenn was (gefühlt) hilft, dann hilft es.

x 1 #5


Caro66
Ich weiss nicht, das Thema Fatique ist so komplex und vielschichtig, schwierig, da überhaupt die genaue Ursache zu finden.
Wir haben uns auch lange damit beschäftigt und ich bin da hin- und hergerissen.
Ich schließe mich da auch der Meinung von Dys an.
Es soll damit u.a.viel Geld verdient werden, indem man Nahrungsergänzungsmittel kaufen möge.
Letztendlich investiert man da vllt.viel Geld an der falschen Stelle.
Ernährungsumstellung, das haben wir gemacht und ich denke, das kommt schon ganz gut seither.
Seit C. stelle ich fest, ist bei mir viel Kraft verloren gegangen, als hätte da etwas irgendwo angedockt und bremst mich aus.
Eine sicher niedrige Form von Erschöpfung, eben nicht mehr belastbar in jeglicher Form, schlafen mindestens 8/9 Std.plus 2 Std. Mittags, wobei da nur 25 min.max richtig Tiefschlaf.
Ich brauche das einfach seitdem, um überhaupt zu funktionieren für Haushalt, Einkaufen usw.
Aus meinen eigenen Recherchen heraus, vertraue ich keinem Externen mehr, egal ob Heilpraktiker ,Apotheker, Internet.
Dabei bin ich weder Gegner von Schulmedizin, noch von alternativen Heilmethoden.
Die Pharmaindustrie "verwaltet" und "versorgt" Menschen nur mit Profitziel,
meine Meinung inzwischen.
Wir versuchen gesunde Ernährung, soweit überhaupt noch möglich und versuchen uns gegenseitig zu mobilisieren, aktiver zu sein.Vielleicht bringt das Besserung, zumindest Linderung der Beschwerden.
Ernährung, tgl. Bewegung,soziale Kommunikation....alles moderat und manchmal einfach auch zulassen von Nichtstun, Erholung. Meinung

x 2 #6


Lunatica
Mein Mann hat MS und Fatique, er geht eine Runde mit mir mir spazieren,

#7


Dakota
Das, was ich für das Vitamin bezahlt habe, ist kaum der Rede Wert, von Profitgier eines Unternehmens möchte ich da nicht sprechen. Das reguliert der Markt, es gibt unzählige seriöse Anbieter mit angemessener Preisvorstellung. "Profitgier" halte ich da für völlig antiquiert. Ich werde es testen.

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Caro66
@Dakota, das muss eh jeder Mensch für sich entscheiden, ob und was einem helfen könnte.
Ich nehme z.bsp.auch Magnesium 400 mg/ Vitamin B komplex.

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Dakota
Ich habe nun über Fatigue gelesen, dass Coenzym Q10 und L-Carnitin in einem Kombinationspräparat helfen kann.

#10


Sifu
Schlafen und abhängen hilft gegen Fatique.

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Dakota
Zitat von Sifu:
Schlafen und abhängen hilft gegen Fatique.

Definitiv nicht. Du kannst 100 Jahre schlafen und bist weder erholt noch ausgeschlafen.

x 3 #12


A


Hallo Dakota,

x 4#13


Momo58
Ich war kürzlich bei meiner Hausärztin. Da fiel mir ein Prospekt mit dem Titel "Weil Erschöpfung schnelle Hilfe braucht" in die Hände, der für Infusionen warb, die B6 + B12 + Folsäure enthalten. Diese Infusionen müssen über den Arzt erfolgen und es wurde darauf verwiesen, dass die Bioverfügbarket/Wirksamkeit von Infusionen/Injektionen besser sei als die orale Aufnahme. Das kostet natürlich mehr als Tabletten.

Die mentale/körperliche Erschöpfung kenne ich auch. Bei mir hängt es akut u. a. damit zusammen, dass ich nachts fast alle 2 Stunden aufwache und dann meine Beine nicht ruhig halten kann. Erst wenn ich mich eine halbe Stunde bewegt habe, kann ich mich wieder hinlegen. Meine Hausärztin hat mir nun eine Überweisung für den Neurologen gegeben, um zu klären, ob es sich um das "Restless-Legs-Syndrom" (RLS) handelt.

Was hilft, ist sicherlich, gut mit seiner Energie zu haushalten. Ich mache nur wenig Termine aus und akzeptiere, dass ich auch zuhause nicht viel machen kann. Ich koche weiterhin gerne und der Weg zum Einkaufen ist mein tägliches Bewegungsritual. Diese Alltagsbewegung versuche ich aufrechtzuerhalten.

Eine Frau, die an einer chronischen Krankheit litt, erfand die "Löffeltheorie", um Außenstehenden zu erklären, warum sie weniger Energie als gesunde Menschen hat:

https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefin...ch-kranke/

#13

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