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Erfahrungen mit Qetiapin

Hannes2454
Erstmal guten Morgen an alle.
Ich muss abends Qetiapin 50 mg als Retardtablette und vor dem schlafen 25 mg als Filmtablette nehmen. Wie sind da eure Erfahrungen bei dem Medikament?
Ich fühle mich Tagsüber Mega benommen seit ich das nehmen muss. Kennt ihr das auch und wenn ja, wird es auch mal besser?

10.01.2024 08:18 • #1


Fritz
Hi Hannes2454
Erstmal willkommen!
Ich nehme jeden Tag Qetiapin und es geht mir hervorragend!
Aber jeder Mensch tickt anders.
Was mir hilft, kann für jemand anders nicht so sein.
Ich habe vorher vieles ausprobiert, aber Qetiapin hat mir am Meisten geholfen.
Der Schlaf ist gut, (Ich nehme jeden Abend Qetiapin 150) und ich verspüre am Nächsten Tag keine Nebenwirkungen.
Servus

10.01.2024 09:18 • #2


A


Hallo Hannes2454,

Erfahrungen mit Qetiapin

x 3#3


O
Hallo Hannes!

Ich bekam Quetiapin mal eine Zeit lang abends zum Schlafen und gegen das Gedankenkreisen.

Quetiapin ist ein Antipsychotikum. Wofür bzw wogegen wurde es Dir verschrieben?

Es wundert mich nicht, dass die morgendliche Einnahme Dich benommen macht.

Besprich die Situation unbedingt mit Deinem Psychiater.

Lg

10.01.2024 09:33 • #3


bones
Nun ich Stelle mir die Frage ,warum du abends 50mg retadierte tbl nimmst und direkt vorm schlafen unredartiert nimmst! An Psychose kannst du nicht leiden, da wäre es falsch dosiert und in der Regel auch nicht optimal eingestellt auf den ganz tag. Bleibt nur wegen Schlafstörungen. Aber warum redatiert? Es reicht für schlafen unredartierte. Die Dosis ist ja OK. Wie lange nimmst du das denn schon?

10.01.2024 09:35 • #4


O
Hallo nochmal!

Oh, da habe ich mich verlesen. Die Einnahme erfolgt nicht morgens, sondern abends zwei mal.

Da stelle ich mir die selbe Frage wie @bones .

10.01.2024 09:46 • #5


ZeroOne
Hi @Hannes2454 ,

im Forum gibt es jede Menge Erfahrungen und Meinungen zu Quetiapin. Schau mal hier: klick!

Ich kann deine Erfahrungen bestätigen: morgens Probleme, die Knochen hoch zu bekommen, Bewegungsstörungen, Benommenheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Mundtrockenheit (aber lange nicht so ein Hangover, wie bei konventionellen Schlafmitteln).
Ich nehme Quetiapin gelegentlich Off-label für den Schlaf - ohne Evidenz. Bei längerer Einnahme lassen bei mir zwar die Nebenwirkungen morgens nach, allerdings auch die Wirkung, weshalb ich dann wieder pausiere.

Du hattest nicht erwähnt, wofür es dir vom Arzt verschrieben wurde. Für den hypnotischen Effekt zum Schlafen reicht eine geringe Dosis von 25 mg bis max. 50 mg. Mehr bringt - rein für den Schlaf - nichts, was leider viele Mediziner auch nicht beachten.

10.01.2024 11:51 • #6


Dys
Ich bekam mal Quetiapin retardiert während eines Aufenthalt in der Tagesklinik um Grübel(zwang) zu unterbinden und dadurch besser in den Schlaf zu finden. Was mir dazu gleich gesagt wurde, war, dass ich in jedem Fall darauf achten muss, es entweder (glaube) eine Stunde vor dem Essen einnehmen muss und zwei Stunden nach der Einnahme nichts essen soll (könnte auch umgekehrt sein bei der Zeitangabe). Der Grund ist die Verstoffwechselung im Darm. Gerade bei retardierten Quetiapin kann es nämlich dazu kommen, dass sie dann „alles“ auf einmal abgeben, was zu den genannten Nebenwirkungen führen kann. Ich hatte es auch abends genommen und habe aber keine „eigentliche“ Wirkung feststellen können, also vermindertes Grübeln vor dem einschlafen, allerdings bin ich wohl tatsächlich etwas schneller eingeschlafen, was ja auch nicht schlecht war.

Gedanklich verbessert war da also nix, aber die Zeit dafür war eben kürzer, was aber bei einem Schlafmittel ja auch so wäre. Einen Überhang hatte ich auch anfangs. Letztlich habe ich es in Absprache mit dem Arzt aber wieder abgesetzt, weil mir das auch mit dem achten auf die Einnahme der Malzeiten lästig war. Alternativ wurde mir dann die 25er vor dem schlafengehen empfohlen um eben einfach besser einschlafen zu können, was ich aber ablehnte, da durch die Struktur in der Tagesklinik, also das morgens raus müssen und tagsüber im Tun zu sein, alleine schon abends durch eine Müdigkeit dafür sorgte, besser einschlafen zu können. Mittlerweile nehme ich Melatonin um besser einschlafen zu können und das hilft (zur Zeit) noch recht gut, unterbindet aber Grübeln nicht.

10.01.2024 13:01 • x 1 #7


bones
@Dys

Zitat:
Gerade bei retardierten Quetiapin kann es nämlich dazu kommen, dass sie dann „alles“ auf einmal abgeben, was zu den genannten Nebenwirkungen führen kann.


Nein,dass ist so nicht korrekt. Man kann es unabhängig vom Essen einnehmen. Bei unretadierten allerdings schon. Bei retadierten macht das kein Unterschied weil es verzögert und auf den ganz Tag verteilt freigibt.

10.01.2024 13:51 • #8


Hannes2454
Ich fass das jetzt mal kurz und knapp zusammen.
Ich war in der Tagesklinik und da meinte man dass Qetiapin sich gut mit meinem Antidepressiva, Sertralin, verträgt und dessen Wirkung verstärkt. So richtig erklärt hat man mir das nicht warum man mir ausgerechnet Qetiapin verordnet hat.
Ja, die gedanken rasen nicht mehr so und ich schlafe schnell ein und schlafe auch durch aber die anderen Nebenwirkunhen, wie bereits beschrieben, machen mich echt fertig.

10.01.2024 14:52 • #9


bones
Nun das ist korrekt,dass man das mit Antidepressiva sehr gut kombinieren kann. Zum einem weil Quetiapin auch eine antidepressive Wirkung hat und zudem das verstärken kann. Wenn es darum geht. Aber da reden wir von einer Dosis ab ca 150mg! Drunter wirkt es weniger. Eher schlafanstoßend. Ach da wohl in geringen Mengen. Höhere Dosierungen machen wenig Sinn,weil die Wirkung nicht besser ist.

Ich würde da mal mit dein Arzt sprechen, ob es ungefingt notwendig ist beides zu nehmen. Wenn du da so Probleme hast mit nw.

10.01.2024 15:01 • #10


Dys
Zitat von bones:
@Dys Nein,dass ist so nicht korrekt. Man kann es unabhängig vom Essen einnehmen. Bei unretadierten allerdings schon. Bei retadierten macht das kein Unterschied weil es verzögert und auf den ganz Tag verteilt freigibt.

Leider ist das eben nicht so, wenn es zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen wird, denn wenn nach Nahrungszufuhr gesteigert verdaut wird, wird eben nicht retardiert abgegeben wie es sein soll. Daher wird dies auch so vom Arzt kommuniziert und wenn ich mich nicht irre, steht es auch im Beipackzettel. Hat wohl auch damit zu tun, dass es fettlöslich ist. Jedenfalls hat mein Arzt es mir auch so erklärt und ich gehe davon aus, dass er etwas Ahnung hat.

https://www.ratiopharm.de/assets/produc...zn=9266923

Darin steht das es nicht mit einer Mahlzeit einzunehmen ist. Ich hatte es von einem anderen Hersteller und da stand das mit den 1 / 2 Stunden und war genauer beschrieben.

Aber vielleicht hast du eine andere Quelle, die du ja mal verlinken könntest.

10.01.2024 19:03 • #11


bones
Nun das ist mir schon bekannt. Aber nach meinem Wissen ist diese Art etwas veraltet. Ich mach dir mal etwas klarer,warum das so sein mag. Die 1 Std bzw min 1 Std macht das jetzt nicht so, dass die redaierte tbl komplett sich aufgelöst hat. Der Prozess kann mehrere Std andaueren bis hin zu ein ganzen Tag. Dann dürfte ja gar nix essen. Weil jemand der das morgens nimmt. Dürfte da an seine Grenzen kommen. Ist ach nicht umsetzbar. Auch wäre dann bei mehreren Mahlzeiten die Wirkung beeinträchtigt. Was sie aber nicht ist. Wenn du in Psychiatrien gehst , wirst du dort ebenso nicht so behandelst. In der Regel wird erst gegessen und direkt danach kriegt man seine tbl. Dann wäre die Wirkung nach deinen Arzt ja ebenso beeinträchtigt. Dennoch wird es so gehandhabt. Es wird nähmlich so gesagt, dass es Magen Darm schonener ist. Auch in medizinischen Fachzeitschriften steht nirgends davon. Dann wird noch unterschieden, welch Art von redatierten verfahren man spricht. Gibt glaub ich 3 verianten. Für uns Patienten ist dies unrelevant, für Mediziner eher relevanter.

10.01.2024 23:35 • #12


Dys
@bones nun, Du hast deine Erfahrungen und ich meine. Von meinen weis ich dass sie zutreffend sind. Abgesehen davon, habe ich lediglich meine Erfahrung geschildert, was weder die Erfahrungen Anderer widerlegen soll, noch soll sie belehrend sein sondern nur als Information dienen. Daher verbreitete ich keine pharmazeutischen (pseudo) Kenntnisse oder Behauptungen, sondern äußere mich nur zu Medikamenten, die ich selbst geschluckt habe und darüber wie ich dies erlebt habe, was natürlich auch nicht bedeutet oder bedeuten soll, dass es bei anderen auch so sein muss. Im übrigen finde ich ohnehin, Medikationen besser mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin zu besprechen, am sinnvollsten, was aber jeder selbst entscheiden muss.

11.01.2024 10:35 • x 1 #13


A


Hallo Hannes2454,

x 4#14


bones
@Dys das ist ja auch gut so. Es ist immer besser wenn hier mehrere Personen von Erfahrungen schildern. Nimm sie ja selber. Daher Teil ich auch meine Erfahrung. Nur ich hab die Erfahrung gemacht,dass man nicht immer alles glauben schenken darf was der Arzt so erzählt. Nicht jeder Arzt lässt sich immer bei einigen Medis immer sich weiterbilden, die Studien reinholen etc.

11.01.2024 13:27 • #14

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