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Eheaus nach Klinikaufenthalt

Yoshi86

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Guten Morgen und Hallo, kurz zu mir ich bin 34, Vater einer kleinen Tochter und war/bin seit 7 Jahren in einer Beziehung zu einer Depressiven, bzw vor 5 Jahren ging die Krankheit los.

Ich muss etwas weiter ausholen, meine Frau hat seit 5 Jahren massive Schwierigkeiten in ihrer Psyche. Wir hatten geheiratet, waren glücklich und haben uns auf unser Kind gefreut, nur war die Schwangerschaft schon seltsam ich musste oft auf der Couch schlafen, weil sie keine Nähe ertragen konnte, nach der Geburt ging es ein paar Monate gut, dann folgte der nächste Schub, keine Nähe, Antriebslosigkeit, ich musste sie überreden zum Arzt zu gehen, nur leider haben ihre Eltern permanent gegengesteuert mit Sie brauche keine Hilfe und dann hat sie es wieder gelassen, die Mutter -Kind-bindung ist stark eingeschränkt weil sie irgendwie die kleine nie wirklich akzeptiert hat. Ich habe mich dann letztes Jahr nach dem alles wieder mal nicht gefruchtet hat dazu hinreißen lassen fremdzugehen, ich habe es ihr gestanden und sollte zurückkommen. Dann ging dieses Frühjahr wieder alles los Vorwürfe ihrerseits mir gegenüber, sie wäre ja alleinerziehend und überhaupt mach ich nicht im Haushalt mit, ich habe gearbeitet, essen zubereitet, eingekauft, die kleine morgens in den Kindergarten gebracht und und. .

Jetzt begann es Ende August richtig, ich habe sie überredet das sie mal wieder eine Therapie macht, sie hatte sich für eine stationäre entschieden und sich während der Zeit immer mehr von mir zurückgezogen. Mittlerweile weiß ich das sie sich in einen ihrer Mitpatienten verliebt hat, jetzt frag ich mich hat jemand ähnliche erfahrungen? Kann das gut gehen? Ziehen die sich nicht gegenseitig runter? Sie vergleicht es mit meinem Ausrutscher letztes Jahr, ich bin zurück weil mir was an ihr liegt sie begründet es damit das sie mich nur zurück genommen hat weil es ihr damals sch. ging, ich muss sagen Nähe gab es damals schon nicht viel Gefühle zeigen auch eher nicht ausser Wut und Trauer.


Jetzt meine Fragen?
Ist das normal?
Was kann ich tun um mein Kind zu schützen, ich habe angst das wenn bei Ihr der nächste Rückfall kommt keiner da ist der es sieht und ihr hilft?
Was kann ich für mich tun damit ich wieder besser drauf bin?

Seit ihrem klinikaufenthalt erkenne ich sie nicht mehr, sie lässt auch nicht mit sich reden und fühlt sich immer im Recht

14.12.2020 06:13 • x 2 #1


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buddl1

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... ich bin kein Arzt und auch kein Therapeut,
doch solltest du dir selbige professionelle Hilfe für euch beide holen.
euer gemeinsames Kind leidet schon jetzt unter der fehelenden Gemeinsamkeit.
es so, sicher noch nicht zu sehen ist.
ob die Ehe so noch zu retten ist,
weiß keiner,
zu viel was zu fragen, zu klären wär.
sie zu lieben reicht nicht aus,
sie muss auch dich wieder lieben können...
kann sie das nicht,
wie soll da ein zusammenleben gehen.
das eigene Kind zu schützen,
ja eine sehr große Verantwortung sein wird,
es wird sehen wer sich abwendet, die Liebe nicht mehr geben kann...
du musst umso mehr deiner Tochter zeigen, dass du da bist,
dass du im Zweifel auch den mütterlichen Part geben musst,
dass die Mutter selbst sich nicht erklären kann...
auch das Jugendamt sollte man bitten,
auch wenn es einem schwer fällt,
aber bevor alles auseinander fällt... die es wissen müssen....
vielleicht wäre ein Familienhelfer oder eine andere Maßnahme hilfreich,
erkundige dich, es ist nicht nur dein Recht
sondern auch deine Pflicht,
alles für euer Kind zu tun.
und so wie du es geschrieben hast,
stehst du zu deiner Verantwortung,
die dein Kind auch braucht!
buddl1,

14.12.2020 08:17 • x 3 #2


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Heideblümchen

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Es ist schon erschreckend, dass man immer wieder hört und liest, dass sich Patient*innen in einer Klinik in einen Mitpatienten oder eine Mitpatientin vergucken. Ich persönlich vermute, dass es daran liegt, weil man sich in der Klinik unter Gleichgesinnten befinden, sich verstanden fühlt, dort ein anderes Tempo und eine eigene, oft ruhigere Welt herrscht als "draußen", wo nur wieder Chaos und Probleme auf einen warten. Man ist in dieser Zeit besonders empfindsam und demnach wohl auch empfänglich für jedes Verständnis, jede Nähe, die man bekommt.

Ich bin keine Psychologin, aber ich frage mich auch, wie @Yoshi86 , ob das auf Dauer gut gehen kann, ob man sich (2 ähnlich Erkrankte) nicht eher gegenseitig runter zieht, wenn man sich beinahe kopflos in eine neue Beziehung stützt, der Alltag dann gemeinsam gestemmt wird und jeder doch noch seine eigenen Probleme hat, für die er selber dringend Unterstützung bräuchte...
Dann kommt noch das Fremdgehen dazu, dass zwar aufgrund der Gefühlskälte erklärbar ist, aber die Frau sicher noch tiefer in Schuldgefühle reingezogen hat. Denn sie wird ja wissen, dass sie dich, @Yoshi86 an die andere "verloren" hat, weil sie sich selber so zurück gezogen hat. Gleichzeitig wird sie vermutlich extrem sauer sein, weil sie dir - wenn vielleicht auch nur still für sich - den Vorwurf macht, dass du es nicht oft genug probiert hast, sie und ihre Situation zu verstehen. Es nicht lange genug probiert hast, sie zurück zu erobern. Wie auch immer. Auch sie wird sich Gedanken machen, ob sie richtig gehandelt hat oder ob der Fehler bei dir lag/liegt. Dabei gehören zu euren Problemen offenbar zwei.

Alles in allem denke ich, dass die Frau schnellstens professionelle Hilfe braucht. Und ich würde auch alles daran setzen, mich um das Kind zu kümmern, damit es nicht unter dieser Situation leidet (Mutter krank, emotionslos, neuer Partner).
Du für dich, @yoshi1986 kannst dich nur auf dich und deine Unterstützung für euer Kind konzentrieren. Das Fremdgehen ist jetzt dein Schuldgefühl, mit dem du klarkommen musst.
Ändern kannst du das nicht mehr, aber versuche, es zu verarbeiten als das, was es wohl war: ein Notnagel und die Suche nach dem, was du bei deiner Frau vermisst und dringend gebraucht hast. Du brauchst die Kraft jetzt für dich und euer Kind. Vielleicht auch mit Unterstützung eines Arztes und, im schlimmsten Fall, des Jugendamtes. Die Antwort liegt also in der Zukunft für euch alle. Nicht allein im Blick zurück, was diese Situation ausgelöst hat.

Und dass sich deine Frau permanent im Recht sieht ist vielleicht der Tatsache geschuldet, dass sie nach dem Aufenthalt in der Klinik wieder Kraft geschöpft hat und sich wieder sicherer fühlt als früher. Sie braucht diese Sicherheit, auch die ihrer eigenen Gedanken, Pläne und Hoffnungen. Aber manchmal macht man dann auch Fehler und klammert sich an Entscheidungen, die eher aus Panik entstanden sind. Angst vor dem Alleinsein z.B.

Es ist für mich schwer zu erklären, aber auch mir ging es so, nachdem ich frisch gestärkt aus der Klinik kam. Ich habe mich kräftiger gefühlt. Nicht mehr so mutlos.. Und ich hatte die Energie, einiges in meinem Leben zu ändern, für das ich vorher nicht die Kraft hatte. Dass ich an diese Planungen aber trotzdem völlig irrational und kopflos rangegangen bin, weil ich "irgendwas" machen wollte, um zu zeigen, dass ich wieder "da" war, ohne aber über die Konsequenzen nachzudenken, war beinahe schon fahrlässig. Und ich war froh, dass mich meine Familie immer wieder gebremst hat.

Edit: tu alles, was für euer Kind gut ist. Hol dir Hilfe und wenn deine Frau nicht mehr gesprächsbereit ist, dann versuch es nicht mehr, sondern werde tätig, zum Wohle deiner Tochter und zu deinem eigenen Wohl. Ich wünsche dir viel Glück dazu! Und du bist hier nicht allein mit diesem Problem!

15.12.2020 13:32 • x 1 #3


Yoshi86

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Vielen Dank, das Jugendamt ist bereits informiert. Nach meinem Ausrutscher hat sie es mich immer wieder spüren lassen das ich einen Fehler gemacht habe, ich habe immer wieder gekämpft um Sie und unsere Beziehung,
Ich habe sie auch gefragt warum ich damals zurückkommen sollte: "weil es mir damals sch. ging " wie gesagt bevor mir das passiert ist habe ich immer wieder gedrängt das sie wieder eine Therapie anfängt, sie vergleicht meinen Fehltritt mit dem was sie jetzt macht... ich würde es gerne verzeihen aber nach 5 jahren, auffangen und wieder aufbauen und ein Ar. nach dem anderen zu kassieren fehlt mir die Kraft noch dazu das sie immer wieder in die alten Muster verfällt, mittlerweile habe ich durch den Mist ziemlich heftig Probleme mit mir selbst und auch im beruflichen Bereich da ich Leistungsmäßig im Funktionsmodus bin, glücklich bin ich wenn ich meine Tochter seh könnte aber explodieren wie sie nach einem Wochenende mit ihrem Freund strahlt während unsere Tochter ohne Ende leidet

15.12.2020 13:44 • #4


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Heideblümchen

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Zitat von Yoshi86:
fehlt mir die Kraft noch dazu das sie immer wieder in die alten Muster verfällt, mittlerweile habe ich durch den Mist ziemlich heftig Probleme mit mir selbst und auch im beruflichen Bereich da ich Leistungsmäßig im Funktionsmodus bin

Und genau diese Kraft brauchst du jetzt für deine Tochter und dich. Also denk an dich selber, denn deine Frau ist erwachsen und das Thema eurer Beziehung ist wohl entgültig gegessen. Wenn es dir Kraft gibt, dann mach dir bewusst, dass das Verhalten, dass deine Frau nach außen zeigt, auch nur eine Fassade ist. Du kennst sie besser und weißt, ob es ihr wirklich besser gehen kann oder ob sie nur so tut. Allerdings würde ich in solche Überlegungen nicht viel Energie stecken, weil es müssig und letzlich sowieso egal ist.
Zitat von Yoshi86:
das Jugendamt ist bereits informiert.

Das hast du völlig richtig gemacht! Ein erster, richtiger, wichtiger Schritt! Mit Geduld und Kraft schaffst du es sicher, das Beste für dich und deine Tochter zu erreichen! Alles Gute!

15.12.2020 13:56 • #5


Yoshi86

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Über sie nachzudenken, bringt mir ehrlich gesagt nix mehr. Krankheit hin oder her, die Aussage das ich zurück kommen sollte weil es ihr damals schlecht ging, zeigt mir das ich dafür da war, damit sie nicht untergeht und dieses rücksichtslose Verhalten ihrer Tochter und mir gegenüber lässt mich zweifeln ob sie überhaupt in der Lage ist liebe zu geben, so lange die Krankheit sie beherrscht und das bezweifle ich mittlerweile sehr.

15.12.2020 15:14 • #6


bones

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Nun ich war selber mal schwer depressiv und hab in der Zeit wirklich einiges durchgemacht, was die Krankheit mit sich bringt. Aber eins ist sicher, dass was deine Frau macht hat wenig mit der Erkrankung zu tun. Man kann auch in der dunklen phase nach wie vor denken. Wenn jetzt wie bei deiner Frau der Fall ist, dann seh ich nur eins. Sie hat jemanden kennengelernt, wo sie der Meinung ist, dass es besser ist für sie. Aber kann es nicht. Der schein trügt. Ihr Handlung ist bewusst gewesen. Da kann noch so ne Ausrede kommen. Ist blödsinn. Ist halt meine Meinung. Kümmer dich da besser um deine Tochter. Ihr bist du nach wie vor wichtig und es wird dir Kraft geben.

15.12.2020 16:49 • #7


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Jedi

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Hallo @Yoshi86 !

Zitat von Yoshi86:
nur war die Schwangerschaft schon seltsam ich musste oft auf der Couch schlafen, weil sie keine Nähe ertragen konnte,

Ein solches Verhalten kann durchaus so passieren, was für einen an Depression Erkranken nicht immer
etwas ungewöhnliches sein muss.
Sicherlich ist es anzuraten, dass eine solche Frau, mit einer bekannten Depression,
bestenfalls sich während der Schwangerschaft, sich beraten, bzw. Psychologisch betreuen lässt.
(- wäre ein idealer Zustand) !
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Zitat von Yoshi86:
leider haben ihre Eltern permanent gegengesteuert mit Sie brauche keine Hilfe

Das ist sicherlich keine gute Vorrausetzung, mit der neuen Familiensituation, nun mit Säugling,
damit umgehen zu können.
Auch wird es in einer solchen Phase, einer depressiven Episode, eine gute Mutter- Kind Beziehung,
sicherlich nicht gelingen können. - das ist sehr Schade, dass ihre Eltern so dagegen gesteuert haben.
Zitat von Yoshi86:
sie irgendwie die kleine nie wirklich akzeptiert hat.

So klingt dies, dann für mich auch nicht so überraschend - Leider !
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Zitat von Yoshi86:
Ich habe mich dann letztes Jahr nach dem alles wieder mal nicht gefruchtet hat dazu hinreißen lassen fremdzugehen, ich habe es ihr gestanden und sollte zurückkommen.

Nun, so meine persönliche Meinung, ist ein Fremdgehen nicht unbedingt auch ein Ehe aus !
Dies passiert auch in Ehen, wo nicht einer der Partner an Depression erkrankt ist u. lässt sich durch
Offenheit u. einer ehrlichen Erklärung, sicher auch wieder nötiges Vertrauen aufbauen.
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Zitat von Yoshi86:
sie hatte sich für eine stationäre entschieden und sich während der Zeit immer mehr von mir zurückgezogen. Mittlerweile weiß ich das sie sich in einen ihrer Mitpatienten verliebt hat,


Nun, so wie @Heideblümchen schon geschrieben hat, ist es nicht ganz ungewöhnlich, dass so etwas geschieht.
Die Klinik ist ein geschützter Raum, wie als wäre man unter einer Käseglocke u. da einem, sämtliche Verantwortung
des Alltäglichen Lebens abgenommen wird, ist man nur mit sich selbst u. den Mitpatienten beschäftigt.
Hinzu kommen ein Verstehen des Anderen, was aber oft nur das verstehen dessen ist, was man selbst in seinem Inneren
erlebt u. hat weniger mit den verstehen des Anderen zu tun.
Trotzdem führt das Zueinander, weil man auch sehr viel über den Anderen erfährt u. Trost sucht u. findet
- immer zu betrachten, in dieser geschützten Situation u. Umgebung !
Das sie Ihr fremdgehen nun als Retourkutsche betrachtet, zeigt, dass Dein Fremdgegangen sein, zwischen Euch
nicht wirklich geklärt wurde u. war ! - allerdings von Ihrer Seite her, natürlich kein ungewöhnliches Verhalten,
was aber eher als schädlich Einzustufen wäre, gerade, wegen euerem gemeinsamen Kind.

Zitat von Yoshi86:
Kann das gut gehen? Ziehen die sich nicht gegenseitig runter?

Eine Frage, mit der Du Dich nicht beschäftigen brauchst u. solltest, da es darauf keine eindeutige Antwort geben wird !
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Zitat von Yoshi86:
Was kann ich für mich tun

Du solltest Dir klar werden, was Du möchtest - die Ehe weiter führen od. evtl. Trennung ?
Käme eine Paartherapie in Frage ? - wäre so etwas denkbar ?

Eurem Kind wünschte ich ein so normales Verhältnis u. Umgang, wie es Erwachsene Menschen wohl möglich machen
können !
Was ihr Eheleute nun miteinander zu klären habt, sollte nur zwischen Euch stattfinden !
Alles andere wäre missbrauch an eurem Kind, wenn das Kind zum Spielball der Eltern würde !
Der Schaden für das Kind, wäre auf immer, kaum mehr wieder gut zu machen ! - Bedenkt dies bitte !
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Zitat von Yoshi86:
sie lässt auch nicht mit sich reden und fühlt sich immer im Recht

Eine ganz schwierige Situation !
Aber eine Ebene solltest ihr irgendwie finden, wie jetzt mit dem Kind weiter umgegangen werden kann u. sollte !
Besonders dabei Schaden von dem Kind, so weit es möglich ist abzuwenden !
Eine solche Vereinbahrung wäre wichtig u. sollte von Erwachsenen Menschen auch möglich gemacht werden !

Was ihr dann als Eheleute untereinander zu klären habt, sollten ihr klären, aber bitte außerhalb des Kindeswohl !

15.12.2020 16:56 • #8


Yoshi86

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Das Thema Ehe bzw. Beziehung mit ihr ist für mich durch. Ich habe es oft genug bereut mit meinem fremdgehen, momentan hab ich den Eindruck sie lebt in ihrer eigenen Welt bestes Beispiel gestern, Fragt sie wann ich die Kleine das nächste Mal hole, ich nenne ihr genaue Tage und schlag ihr nächsten Sonntag vor, Aussage von ihr, die Maus hat sich gewünscht bei Oma und Opa zu schlafen... Kam sonst nie von der Kleinen. Ich habe sie gefragt ob sie nur an ihren neuen Freund denkt und ob sie ihre Tochter überhaupt noch will? Ihre Reaktion: "was soll das jetzt?" Warum möchte sie noch wissen wie meine Gefühle zu ihr sind? Warum sieht sie nicht in was für ein Wrack sie mich verwandelt hat? Wenn sie jemand drauf anspricht, ist es nicht ihre Schuld..... Ich kann nicht mehr ich werde es jetzt beim Jugendamt vorantreiben und druck machen ansonsten übersteht meine Tochter den lockdown nicht, kindsmutter kann meinetwegen untergehen

16.12.2020 05:35 • #9


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Driver64

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Wie alt ist die Tochter und was möchte sie ?
Wurde leider noch nicht erwähnt !

Zitat von Yoshi86:
..... nur war die Schwangerschaft schon seltsam ich musste oft auf der Couch schlafen, weil sie keine Nähe ertragen konnte, nach der Geburt ging es ein paar Monate gut, dann folgte der nächste Schub, keine Nähe, Antriebslosigkeit, ich musste sie überreden zum Arzt zu gehen, nur leider haben ihre Eltern permanent gegengesteuert mit Sie brauche keine Hilfe und dann hat sie es wieder gelassen, die Mutter -Kind-bindung ist stark eingeschränkt weil sie irgendwie die kleine nie wirklich akzeptiert hat.

Das klingt stark nach Missbrauch und die Eltern wissen davon und möchten es klein reden oder ungeschehen machen.

Desweiteren schreibst du, das dich dein Beruf sehr einnimmt.
Wie stellst du dir dann das Leben mit deiner Tochter vor?
Zitat:
....... Kindsmutter kann meinetwegen untergehen

Diesen Ausspruch würde ich mir vor dem Jugendamt verkneifen, als Mann hast du eh schon schlechte Chancen.

Wie wäre es wenn du jetzt mal deinen Druck heraus nimmst und einfach etwas Zeit gibst wie sich die Sache entwickelt.

Mir kommt es nämlich ehr so vor, das du deine Tochter dafür benutzen möchtest um sich an deiner Ex zu rächen.
Damit ist und wird keinem geholfen, ehr das Gegenteil

16.12.2020 07:31 • x 1 #10


Yoshi86

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Meine Tochter ist 5 Jahre alt und möchte bei mir leben, ja Rachegelüste spielen auch eine Rolle, nur 5 Jahre immer wieder jemanden auffangen und versuchen zu verhindern das er untergeht, um am Ende quasi rausgeekelt zu werden und einfach ausgetauscht zu werden, ist echt ein beschissene Gefühl..... Ich habe genug Opfer für die Frau gebracht und ich ziehe ein Jobwechsel in Betracht um meiner Tochter gerecht zu werden

16.12.2020 08:38 • #11


Yoshi86

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Die Krankheit hin oder her, ich denke auch das es so geendet hätte wenn ich nicht fremdgegangen wäre, ich fühle mich hintergangen, ausgenutzt und einfach nur wie das Letzte Stück.... Ich habe auch nicht den Eindruck das sie ihrer Tochter oder mir gegenüber ein schlechtes Gewissen hat. Ich denke das sie auf kompletter Linie versagt hat, es genießt das ich leide, zu ihrem kliniksufenthalt habe ich sie gedrängt, damit wir als Familie eine Chance haben, ich habe oft gesagt ich würde mein Job wechseln um mehr für die da zu sein. Ich weiß das in den therapien oft über nähe und S. geredet worden ist und warum sie es nicht zulassen wollte/konnte, aber mal darüber zu reden wie es ist für die Partner oder auch die Kinder wenn Mama oder Ehefrau keine Zuneigung zeigen kann spricht niemand

16.12.2020 09:15 • #12


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Driver64

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Danke das du so ehrlich bist, aber Rache ist immer ein schlechter Ratgeber !
Ich bin dann mit meiner Beratertätigkeit auch raus da ich ja nur deine Seite kennen lerne und um Objektiv zu sein müsste man beide Seiten anhören.
Ich wünsche dir viel Glück auf deinem Weg und hoffe das euer Scheidungsrichter das richtige Urteil finden wird.
Aber egal wie dieses ausfällt, der Verlierer wird immer das Kind sein

16.12.2020 09:42 • x 1 #13


Yoshi86

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Meine Tochter hatte von Anfang an verloren. Jetzt noch viel mehr da ihre hauptbezugsperson weg ist bzw laut der kindsmutter nur darf wenn sie es erlaubt. Ich werde um meine Tochter kämpfen. Mittlerweile weiß ich das ihr mitpatient um einiges jünger ist als sie selbst und mir wohl sehr ähnlich sieht, schwamm drüber ihr Leben ich muss sehen das es für mich und meine kleine Maus ein happy end gibt, sie hat ihren weg gewählt und ich meinen. Ich bedauer das es so enden musste aber auf die Dauer ist die Beziehung mit ihr gift für mich und meine Tochter braucht mich jetzt mehr denn je.

16.12.2020 12:40 • #14

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