Die Angst vor dem Verlust!

Hallo!

Meine größte Angst die ich habe, ist der Verlust meiner Verlobten. Diese Angst führt oft zu konfrontationen mit ihr da ich immerzu nachfrage ob
auch wirklich alles in Ordnung ist und ob sie sauer auf mich ist. Sie nervt das total obwohl sie mit meiner Krankheít sehr gut umgehen kann. Ich würde gerne etwas gegen diese Angst unternehmen da sie mir mehr schadet als hilft. Leider habe ich gerade eine AUsbildung angefangen und bin noch in der Probezeit. Deswegen möchte ich nicht zu meinem Chef gehen und ihm sagen, dass ich einmal die Woche früh weg muss um eine Therapie zu machen. Obwohl ich diese aufgrund meiner Depressionen bitter nötig hätte. Geht es jemandem mit diesen Ängsten genau so? Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll...

lg

24.01.2011 10:23 • #1


achtsamkeit
Hallo Dennis89, du hast schon selber erkannt, dass du deine Verlobte sehr einengst und dass das nicht gut ist. Damit bist du schon auf dem richtigen Weg, weil du an deinem Problem arbeiten willst.
Auch wenn du arbeitest, müsste es doch möglich sein außerhalb der Arbeitszeit eine Therapie zu machen.
Liebe Grüße Pelle

24.01.2011 12:48 • #2


Hallo Dennis,

hast du eine Idee, vorher deine Verlustängste kommen?

Und hast du einen Grund Angst zu haben, dass deine Freundin dich verläßt?

Versetz dich mal in ihre Lage wie es ist, immer und immer mit deiner Verlustangst konfrontiert zu werden.

Serafina

24.01.2011 15:01 • #3


Hey mir geht es ähnlich wie Dennis und auch ich bin für jeden Rat dankbar.
Und dort mir Ratschläge geben. Da ich eig. ungern diesen Tschread für mich missbrauchen möchte, ich aber
Dennis auch zeigen möchte das er mit seiner Angst
nicht allein dasteht.

Gruß Tristan

23.02.2011 22:48 • #4


Hey,

so wie du es beschreibst, kommt die Angst anscheinend aus dir selbst und ist keine konkrete Reaktion auf äußere Ereignisse im Bezug auf deine Freundin. Wenn dem so ist, dann musst du versuchen, herauszufinden, woher deine Verlustangst kommt. Hast du in früheren Beziehungen oder Freundschaften vielleicht negative Erfahrungen gemacht? Wichtig ist, dass du dir immer und immer wieder klarmachst, dass deine Angst mehr mit dir selbst als mit deiner Freundin zu tun hat und dass, egal was sie macht oder sagt, deine Sorgen nicht weggehen werden. Du musst da bei dir selbst ansetzten. Du solltest versuchen, deinen Ängsten nicht zu viel Raum zu geben und dich vielleicht - im positiven Sinne - etwas unabhängiger von deiner Freundin machen. Vertrauen (ihr und auch dir selbst) spielen da eine große Rolle. Unternimmst du Dinge unabhängig von deiner Freundin? Hast du einen Freundeskreis, eigene Hobbies? Was wolltest du schon immer ausprobieren? Was interessiert dich? Wenn die Angst zu stark wird und dich im Griff hat, kann evtl. helfen, dir die Dinge einmal ganz rational vor Augen zu führen. Deine Freundin war am Telefon nicht so gut gestellt - muss das jetzt gleich an dir liegen? Mag sie dich nicht mehr, weil sie etwas, das gar nicht mit dir zu tun hat, stresst? Sie sagt dir nicht jeden Tag, wie sehr sie dich liebt - würde dieser schöne Satz dann nicht auch an Bedeutung verlieren?
Du merkst ja selbst, dass deine Angst dir/euch nicht guttut und dass du das selber erkannt hast, ist doch schonmal ein Schritt in die richtige Richtung. Du reflektierst deine Gedanken und Gefühle - mache das weiterhin! Vielleicht hilft es dir, deiner Freundin von deinen Ängsten zu erzählen (nicht nur von der Angst, sie zu verlieren, sondern eher von deiner Angst vor Verlusten), das musst du aber entscheiden - ich kenne euch beide ja nicht ;)

Hoffe, das hat dir ein bisschen geholfen.
lg

27.03.2012 22:02 • #5


Wie ich bereits schrieb habe ich ähnliches durch und bei mir ging es leider nicht gut aus.
Daher ist mir ne Idee gekommen die ich damals leider nicht mehr umsetzen konnte.
Wie währe es gemeinsam mal zu jemanden zu gehen. Wie Pro Familia, gemeinsam mal mit nem Therapeut drüber reden. Manchmal kann die dritte Person dann euch beiden Tipps geben zum gemeinsamen Verständniss. Denn wie hier einige schon schrieben. Für dich ist es nicht leicht, aber für deine Verlobte ebenfalls nicht.
Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück und Kraft.

Gruß
Tristan

29.03.2012 14:41 • #6


Dieses Problem habe ich anscheinend auch. Es ist so ausgeprägt, dass ich nicht mal Beziehungen eingehen kann. Aus Angst vor Verlust, lieber erst garnichts besitzen. Obwohl ich es mir so sehr wünsche... Therapie geplant.

25.11.2013 19:58 • #7




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