Hallo alle miteinander

. nun - im Moment hat´s mich gerade wieder einwenig aus dem Sattel geworfen, so dass ich mich im Internet mal umgeschaut habe, ob es zum Thema Burnout Selbsthilfegruppen bzw. - wie hier - ein Forum gibt. und da habe ich euch gefunden - worüber ich sehr froh bin, denn - und ich wette ihr kennt das nur zu genüge - es ist wirklich schwer, das Nichtbetroffenden zu vermitteln.
Vielleicht zu mir - bei mir wurde vor einem Jahr ein BO diagnostiziert. ob das mein erster ist, ist leider nicht so ganz klar.
Inzwischen war ich krank geschrieben, habe eine medizinische Reha gemacht, in der auch klar wurde, dass es mein Beruf ist, der das Ganze mit angeschoben hat. Ich hatte Wechselschichten mit Nacht, Wochenden und Feiertag, das Ganze natürlich immer willkürlich. D.h: ich hatte zum Schluß keinen Biorhythmus mehr geschweigedenn ein "normales" soziales Leben - sprich: ich bin alleinstehend und die paar Kontakte die ich hatte wurden auch immer rarer.
Fazit: ein neuer Job mußte her - blöderweise fing da der Mist mit Corona an.
Die Krankenkasse hatte mir im Frühjahr noch schnell den Antrag auf L.T.A durchgedrückt und die Rentenversicherung hatte mir diesem im Juni genehmigt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon eine neue Stelle und war allein wegen Corona froh, dass das noch irgendwie geklappt hatte, neu anzufangen. Dennoch verabredete ich mich mit meinem Rehaberater und er ließ dieses Verfahren noch offen - zum Glück!
Denn nach noch nicht einmal 4 Tagen bekam ich raus in welchem "Laden" ich da gelandet war - vielleicht nur soviel dazu: die haben innerhalb von 1 1/2 Jahren 12 Fachkräfte verheizt - darunter auch derjenige welche, der mich eingestellt hat. ich denke viel muß ich dazu nicht mehr schreiben - was war: Ja, mich hat es um Monate zurückgeworfen.
6 Wochen später - also Anfang Oktober kam ich dann in eine L.T.A-Maßnahme, die jetzt voraussichtlich bis Juli gehen wird.
Im Grunde genommen eine tolle Sache - wenn da nicht . wie soll ich sagen. der ein oder andere "Triggerpunkt" wäre.
Letzte Woche hat es mich da eiskalt erwischt - und jetzt - 5 Tage danach - bin ich völligst im Eimer - Verspannt, Erkältungserscheinung. ich denke ihr kennt das ja.
Und ja, da stellt sich mir schon die Frage: wie geht das weiter? Wie bekomme ich das Ganze so in Griff, dass - auch im Berufsleben - wieder Fuß fasse?
Wie schon erwähnt, ich bin alleinlebend und wenn ich kein Einkommen habe. ?
Da würde ich euch auch gerne Fragen: Wie überwindet ihr "akute" Situationen?
(Ähm dazu noch eine Info meinerseits - einen Therapeuten habe ich - nur dass ich denn dann nicht immer sofort erwische

)
Huch! Jetzt hab ich ja doch ein Menge geschrieben

- wie auch immer - ich würde mich über den einen oder anderen Tipp freuen, aber auch über einen Austausch mit "Erfahrenen"
Liebe Grüße
Mici0815