hallo ihr beiden!
ich hoffe, ihr habt nix dagegen, wenn ich mich jetzt auch mal einklinke.
bin neu hier und stecke auch in einer depression.
aber davon ab, kenne ich DPs und DRs auch SEEEEEEEHR gut!!!!!
mein erster klinikaufenthalt wurde deshalb 2006 dringend nötig...konnte nicht mehr essen,gehen, reden usw.
erst nach einer langen zeit mit einem "notfallkoffer" ging es langsam aufwärts.
allerdings kenn ich das gefühl(wenn man davon sprechen kann) in und auswendig und hab es auch gehasst.
wie ein roboter dinge verrichtet, nichts wirklich wahrgenommen,tot...
erst die therapie und das bewusstsein über diese fähigkeit zu dissoziieren, hat mir endlich geholfen.
google mal "dissoziation."
also, mittlerweile ist klar, das es gegen diese sache kein medikament gibt. durch vieeeeel achtsamkeitsübungen, bewusstem wahrnehmen meiner bedürfnisse und gesunder abgrenzung hab ich geschafft, diese störung in den griff zu bekommen.
jetzt meldet sie sich nur noch als wahrnsignal, wenn ich in eine situation gerate, die mich triggert oder auf eine andere weise belastet.bin auch traumapatientin
und mit der traumatologie der "stiftung tannenhof" mehr als zufrieden.
ich kann dir nur raten, nimm noch einmal hilfe an!
auf speziellen traumastationen kann dir definitiv geholfen werden!!!
sonst musst du noch länger damit rumlaufen,wenn du nicht beigebracht bekommst, wie man damit umgeht und was man tun kann..
es gibt möglichkeiten..aber die musst du gezeigt bekommen.
außerdem brauchst du dringend eine thera die dir die angst nimmt und genau mit dir hinschaut...
ich sag dir: ES GEHT WIEDER WEG!!!!!!
aber nicht unbedingt von alleine...
also,das war mein erfahrungsbericht. ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen.
kann auch die bedenken mit deiner arbeit und deinem kind gut verstehen, aber das wichtigste bist du...auch wenn du dich im moment nicht wahrnehmen kannst.
du bist da und dann auch wieder ganz und gar!!!!
lg,yvonne
