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Depression und arbeit, wie soll ich mich verhalten?

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Hilfe was soll ich tun? Ich mach mich grad auf meiner neuen arbeit lächerlich, rede zu viel, kritisiere, obwohl ich das nicht will, das ist die nervosität.

10.09.2022 02:39 • #1


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Kennt das jemand zufällig? Ich erzähl im moment den letzten blödsinn? Auf der arbeit mein ich, so bin ich gar nicht.wer kann mir helfen, wie ich es abschalten kann?

10.09.2022 16:59 • #2



Hallo Super,

Depression und arbeit, wie soll ich mich verhalten?

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steelrose

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Vielleicht kann ich ein wenig nachempfinden, was Du meinst, mir geht es manchmal ähnlich, v. a. wenn ich innerlich unruhig bin. Wenn ich das selber feststelle, versuche ich bevor ich etwas sage bis drei zu zählen. Das hilft mir, sortierter zu reden. Und ich versuche mein Sprechpensum im Blick zu halten, also eine Aussage in wenigen Sätzen, PAUSE. Und wenn mein Gegenüber dann spricht, ZUHÖREN, nicht über die eigenen Gedanken weiter grübeln.

Das muss ich tatsächlich üben, aber es macht mich ruhiger und bewahrt mich vorm unsinnig plappern.

10.09.2022 23:08 • x 1 #3


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Danke steelrose, ich probiers

11.09.2022 02:40 • #4


Myrra

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Hallo Super,

Ich glaube, es ist völlig normal, dass man viel plappert, wenn man nervös ist!
Versuche, achtsam zu sein(erst denken, dann reden).
Trinkst du Tee?wenn ja, Koch dir eine Kanne Tee, und jedes Mal, wenn du losplappern möchtest, noch mm einen kleinen Schluck Tee.
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg in deinem meinem Job-es wird schon.
VG

Myrra

11.09.2022 06:58 • #5


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Pilsum

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Zitat von Super:
Ich mach mich grad auf meiner neuen arbeit lächerlich

Wer sagt das denn? Du selbst oder Deine Arbeitskollegen?

Zitat von Super:
kritisiere, obwohl ich das nicht will, das ist die nervosität.


Wenn Du es nicht willst, warum kritisierst Du dann den Vieles? Ist es vielleicht eher so, dass Du Dich
selten mit bestehenden Zuständen einverstanden fühlen und Dich auf Situationen anpassen kannst?

11.09.2022 10:40 • x 1 #6


Super

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Eigentlich nicht, es ist fie tonlage, ich möchte immer sagen, vielleicht wäre es besser wenn, sage aber dann ich kann das. überhaupt nicht verstehen das richtig blöd, so klingt das vorwurfsvoll, kritisierend, was ich gar nicht möchte. Blöde Situation, es ist die innere unruhe, die nervositàt und unsicherheit. Ich neige leider dazu hysterisch zu werden.die kollegen sind alle sehr nett. ich hab schon anderes erlebt. Deshalb ist es mir auch um so wichtiger, keinen schlechten eindruck zu machen. Danke myrra, das mit dem tee probier ich mal. Und dann kommt noch die peinlichkeit, wenn ich anfange zu reden höre ich nicht so schnell auf.Es ist einfach nur peinlich, als neue so zu verhalten, ich wirke vorlaut und besserwisserich, glaub ich. Ich meine ich hab grad erst angefangen, ich hab noch gar keinen überblick über die Gesamtsituation.
Na ja, so ist es halt im moment.

14.09.2022 07:35 • #7


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Schlüsselkind

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Nur eine Idee. Wenn ich unsicher bin, notiere ich mir viel vorher. Vielleicht kannst Du – wenn es Dir möglich ist – vor wichtigen Gesprächen ein paar Stichpunkte aufschreiben. Oder allgemein zu bestimmten Bereichen, sobald Dir etwas auffällt direkt Notizen machen, um dann im Ernstfall vorbereitet zu sein. Als eine Art Spickzettel.

Oft hilft mir auch, mal zu überlegen, ob die Konsequenz, wenn xyz einträte, wirklich so schlimm ausfiele wie das Szenario in meinem Kopf mir weismachen will. Das ist oft schwer einfach mal so auszustellen, aber wohl eine Übungssache.

Und sei nicht so streng zu Dir, auch wenn es schwerfällt. Nervös zu sein ist menschlich, privat und auf der Arbeit.

Alles Liebe!

14.09.2022 08:00 • x 2 #8


Samsara

Zitat von Super:
Hilfe was soll ich tun?

@Super geht es Dir inzwischen etwas besser? Vielleicht hat es Dir auch geholfen, hier einige Rückmeldungen zu bekommen und dadurch ein wenig zu entspannen?

Reden ist manchmal auch ein Versuch, Angst und die Unsicherheit zu kompensieren, aber das weiß Du sicherlich bereits... sobald das Gefühl auftaucht, reden zu müssen, bildlich vorstellen wie Du eine Lampe nach innen leuchtest, das mag zwar kindisch klingen, so kannst Du eventuell nach und nach lernen bei Dir Selbst zu bleiben, anstatt nach außen zu gehen?

Ich persönlich, rede wenig, und beobachte gerne, aber das ist nichts besonderes! Ich muss Verhalten anderer Menschen gut scannen, da mein Mitgefühl Scanner und Spiegelneuronen nur sehr schwach funktionieren.

So hat jeder seine Methoden.

Dir ein entspannten Tag!

14.09.2022 09:24 • x 1 #9


Super

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Vielen lieben dank, euch allen, ich probiers mal aus, drückt mir die daumen, das ich das schaffe
Samsara ich normalerweise auch eher ruhig und höre lieber zu aber irgendwie ist das hier wie verhext, die nervosität

15.09.2022 19:12 • x 1 #10


Super

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Hallo meine lieben
Vielen lieben dank für info und tips.
Ich hab bereits einiges ausprobiert, und tatsächlich, wenn ich mich zusammenreisse klappts auch hin und wieder.das freut mich wirklich sehr, ich arbeite an mir.manchmal gibts leider immer noch ein paar peinlichkeiten aber ihr tröstet mich hir so, das ich das immer besser wegstecken kann und nicht verzweifle.
Ich glaub ich setz mich selbst unter druck, hab auch schon kleine panikattacken gehabt, auf der arbeit klein und heimlich, hoffe die kollegen habens nicht gemerkt
Drück euch alle

19.09.2022 08:43 • x 1 #11


Super

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Hallo meine lieben
Ich habs mittlerweile immer mehr unter kontrolle, das dumme plappern.
Ich versuche zu zählen und probiers jetzt mit tee trinken, ich werde immer ruhiger. Manchmal hab ich allerdings noch rückfall naja wird schon. Wie siehts bei euch aus, wie kommt ihr auf eurer arbeit aus mit eurer krankheit?

27.09.2022 07:03 • x 4 #12


Myrra

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@Super Wie schön zu hören, dass es bei dir besser funktioniert!
Und das du den Tipp mit dem Tee beherzigt hast.

Meine Arbeit schaffe ich zur Zeit auch nur schwer mit meiner Krankheit, wenn ich ehrlich bin.
Ich spüre den Leistungsabfall und werde auch Fehleranfällig…
Bin nicht stressresistent und habe auch zuhause viele Baustellen .
LG
Myrra

27.09.2022 17:58 • #13


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Hallo myrra
Das mit den baustellen zu hause kenn ich, ich hab auch einige. Aber meine arbeit macht mich an sich glücklich.
Sie ist wie eine therapie für mich, dafür bin ich sehr dankbar.
LG
Super

30.09.2022 21:49 • x 1 #14


Super

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Hallo
Ihr lieben,
Ich hab angst gekündigt zu werden?
Also,ich weiss nicht.
Da ist eine Kollegin, in einem anderen stockwerk und hat gesagt, sie wolle auf meinem Stockwerk arbeiten und mal sehen vielleicht klappt es ja noch.
Na ja und die einzige Arbeitsstelle, die die haben könnte ist meine, weil ich noch in Probezeit bin. Ich könnte heulen, weil ich meine Arbeit liebe und sie mich glücklich macht. Sie ist mein Rettungsanker in bezug meiner Depression.
Ich hab Angst das man mich rauskündigt und diese kollegin meinen platz bekommt.
Naja, hoffentlich hilft mir gott, das ich bleiben darf.
LG an euch alle

17.10.2022 15:01 • #15


Super

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Hallo meine lieben
Ich wollte mich wieder melden.
Heute hab ich Urlaub. Ich bin zwar noch ein kleines Nervenbündel aber es wird immer besser, meine Angst im Moment ist, das ich gekündigt werde.
Ich liebe meine Arbeit, sie macht mich glücklich und therapiert mich. Die ist mein Anker für meine Depression.
Ich leide eigentlich auch noch an soziale phobien. Gefühlt schon immer aber eigentlich fing das mit 14,jahren an. Mir fällt es schwer an großen Veranstaltungen teilzunehmen. Wie zb. Hochzeiten und so. In grossen Sälen zb... Wenn ich im kino, Theater oder so Informationsveranstaltungen bin nicht. Ganz merkwürdig.Also aufjedenfall war ich vor einiger Zeit auf einer Babyfeier, sie sollte in einem Festsaal statt finden. Naja und dann fing das an was bei mir normalerweise immer passiert. Mein innerer Kampf ging los geh ich, geh ich nicht, ein richtiger inner Kampf. Meist ist es so das ich am ende es nicht schaffe zu gehen, ich entscheide mich dagegen. Wenn die Veranstaltung vorbei ist bereue ich es zutiefst, bin traurig und von mir Enttäuscht. Dieses Mal aber hab ich es geschafft, ich bin gegangen. Dort angekommen hatte ich etwas schwierigkeit in den Saal rein zu gehen, meisst fühl ich mich angestarrt. Diesmal nicht. Ich bin rein und hab mich an einen Tisch gesetzt. Nach einer Weile bin ich tatsächlich aufgestanden und hab getanzt, fast den ganzen Abend. Das ist echt ein Wunder das hab ich zum letzten Mal als kind gemacht. Normal zittern meine Beine, ich schwitze, bin völlig unter Strom. Also das war wirklich eine Freude für mich. Spät Abends bin ich dann nach Hause gekommen. Am nächsten Tag musste ich arbeiten. Und prompt verschlafe ich, ich bin über eine Stunde zu spät gekommen, und das in der Probezeit, wie peinlich.
Schon war der ganze Zauber der Freude wieder weg.
Jetzt hab ich wahnsinnige Angst zu verschlafen.
Auf der Arbeit war es aber wieder sehr schön, ich war da richtig glücklich.
Naja, jetzt hab ich erstmal ein paar Tage Urlaub.
LG ️

01.11.2022 09:34 • x 1 #16


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Marylu

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Liebe super,
ich wünsche dir einen schönen und erholsamen Urlaub. Magst du erzählen, was du arbeitest? Vielleicht schaffst du es, im Urlaub
deine Angst vor Entlassung etwas abzulegen. LG.

01.11.2022 18:43 • #17


Myrra

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Hallo super,
ja mich würde das auch interessieren, was du arbeitest!

Ich wünsche dir ebenfalls einen schönen Urlaub und denk mal nicht an die Arbeit.

01.11.2022 19:24 • #18



Hallo Super,

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Super

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Ja, also darüber will ich nicht so viel erzählen.. Naja, aber mir gefällt sie auf jedenfall.
Es ist auch schon viel besser geworden , mit dem reden.

18.11.2022 05:20 • x 2 #19

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