U
4uhr
Mitglied
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Hallo zusammen, mir geht es gerade nicht sehr gut und ich muss mir ein paar Sachen von der Seele schreiben.
Seit etwa einem Jahr bin ich wieder in einem ziemlichen Tief drinne. Mache jetzt fast 6 Jahre Therapie, nehme auch genauso lange Antidepressiva (mit einer kleinen Unterbrechung). Ich merke, dass manche Dinge in meinem Leben sich bessern (mein Umgang mit Problemen und meiner Erkrankung zum Beispiel) und dafür andere deutlich schlechter werden (Beziehungen, finanzielle Lage unter anderem).
Ich frage mich eigentlich schon mein ganzes Erwachsenenleben, aber besonders die letzten Wochen, wie ich noch weitermachen soll. Für mich kommt S*izid (darf man das hier ausschreiben/ansprechen?) aktuell nicht in Frage, aber ich habe auch keinen Grund am Leben zu bleiben. Das ist eine super frustrierende Situation.
Meine Freunde und Angehörigen sind da keine große Hilfe. Es gibt die, die großes Glück hatten und mir eher aus Hilflosigkeit einreden, dass das Leben für mich irgendwann wahrscheinlich bestimmt hoffentlich leichter wird. Und die, die schon seit mehreren Jahrzehnten mit der gleichen Thematik wie ich jetzt zu tun haben und mir sehr detailliert erzählen können, dass mit der Zeit eher noch mehr Schwierigkeiten dazu kommen.
Zum Glück bin ich nicht 100% meiner Lebenszeit unglücklich. Aber es für die 5%, die gut sind, auszuhalten ist so verdammt schwer. Und ich weiß einfach nicht, wie ich das alles noch länger aushalten soll. Mit meinem Therapeuten bin ich an sich zufrieden, aber als ich das alles angesprochen habe, sagte er, es werde nie leichter, nur anders. Nur ist es letztendlich doch egal, weswegen ich mich genau um 4 Uhr morgens in den Schlaf weine, alles was ich höre ist, dass ich das für den Rest meines Lebens immer wieder durchmachen muss, egal was ich tue. Was mache ich denn jetzt nur?
Seit etwa einem Jahr bin ich wieder in einem ziemlichen Tief drinne. Mache jetzt fast 6 Jahre Therapie, nehme auch genauso lange Antidepressiva (mit einer kleinen Unterbrechung). Ich merke, dass manche Dinge in meinem Leben sich bessern (mein Umgang mit Problemen und meiner Erkrankung zum Beispiel) und dafür andere deutlich schlechter werden (Beziehungen, finanzielle Lage unter anderem).
Ich frage mich eigentlich schon mein ganzes Erwachsenenleben, aber besonders die letzten Wochen, wie ich noch weitermachen soll. Für mich kommt S*izid (darf man das hier ausschreiben/ansprechen?) aktuell nicht in Frage, aber ich habe auch keinen Grund am Leben zu bleiben. Das ist eine super frustrierende Situation.
Meine Freunde und Angehörigen sind da keine große Hilfe. Es gibt die, die großes Glück hatten und mir eher aus Hilflosigkeit einreden, dass das Leben für mich irgendwann wahrscheinlich bestimmt hoffentlich leichter wird. Und die, die schon seit mehreren Jahrzehnten mit der gleichen Thematik wie ich jetzt zu tun haben und mir sehr detailliert erzählen können, dass mit der Zeit eher noch mehr Schwierigkeiten dazu kommen.
Zum Glück bin ich nicht 100% meiner Lebenszeit unglücklich. Aber es für die 5%, die gut sind, auszuhalten ist so verdammt schwer. Und ich weiß einfach nicht, wie ich das alles noch länger aushalten soll. Mit meinem Therapeuten bin ich an sich zufrieden, aber als ich das alles angesprochen habe, sagte er, es werde nie leichter, nur anders. Nur ist es letztendlich doch egal, weswegen ich mich genau um 4 Uhr morgens in den Schlaf weine, alles was ich höre ist, dass ich das für den Rest meines Lebens immer wieder durchmachen muss, egal was ich tue. Was mache ich denn jetzt nur?