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Dauer der Episoden, wie lange hält bei euch die Phase

B

bk82
Mitglied

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Hallo zusammen,

ich bin jetzt bereits 6 Monate mit allen möglichen Symptomen belastet. Teilweise ändern sie sich, aber nicht viel. Muss ich bis zum Ende alles Symptome ertragen? Meine Ungeduld ist groß.

Mich würde interessieren wie lange bei euch diese ungeordnete Phase dauerte und wie welche Symptome sich veränderten usw. und ab welchem Zeitpunkt ihr euch wieder im wahrsten Sinne gefühlt habt? Wann kamen eure Alltagsgedanken zurück?

Liebe Grüße
bk

x 1 #1


bones
Nun ich denke nicht bzw glaube kaum,dass alle Symptome gleichzeitig weg gehen. Eher nach und nach bei mir hat fast 2 Jahre gedauert,bis ich fast "symptomfrei." Bin. Gibt zwar noch paar symptome,die aber kein vergeich zu dem ist,wie es mal war. Kann damit gut leben. Man braucht halt nur geduld und muss an sich arbeiten.

x 2 #2


A


Hallo bk82,

Dauer der Episoden, wie lange hält bei euch die Phase

x 3#3


Alexandra2
Hallo bk,
Ich war und bin auch ungeduldig, wann es mir wieder gut geht.
Meine lange Jahre unerkannte Depression hat viel verschleppt. Und da wir alle verschieden sind, kann alles nur ein Hinweis sein, mehr nicht. Setze Dich nicht unter Druck mit den Fragen wann und wie es besser wird.
Nach 3 Jahren verlor sich die Dunkelheit in mir immer mehr und die wahnsinnige Erschöpfung ließ schrittweise nach. Solange war ich schwer depressiv, danach mittelschwer mit Abstürzen.
Ich konnte mich besser bewegen und hatte eine Ahnung, wieder zu mir zurück zu finden. Nun, nach 5 Jahren bin ich halbwegs stabil, Aufmerksamkeit, Orientierung und Konzentration sind nach wie vor katastrophal. Wenn ich eins gelernt habe, dann, nicht nachdenken und nicht vergleichen, genieße soviel Du kannst jeden Tag.
Liebe Grüße Alexandra

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Hoffnung21
Hallo bk,

Nach 1 Jahr konnte ich wieder arbeiten, nach etwa 2 Jahren mit geänderter Medikation war ich einigermaßen symptomfrei. Die richtig schlimme Phase dauerte etwa 6 Monate.

LG Eis

x 1 #4


B
Meine richtig schlimme Phase dauert nun auch bereits 6 Monate, aber noch keine Besserung in Sicht. Ich hoffe stark, dass ich langsam mal wieder etwas spüre und wieder mehr ich bin. ich fühle mich nicht so, als sei ich lebendig! Leichte Anflüge von Angst beim Einschlafen machen mir das Leben aktuell schwer!

x 1 #5


Hoffnung21
Bei mir hat geholfen:
-Struktur in den Alltag bringen
-Möglichst oft spazierengehen oder Sport treiben
-Entspannungs-app
-Mal eine Woche Buch führen über die Tätigkeiten und dann bewerten wie viel dabei war, das einem gut getan hat und was Pflichterfüllung war
-abends immer 3 positive Erlebnisse des Tages notieren
-Psychotherapie
-Antidepressivum
-Reha

Dann wurde es erst besser.

LG Eis

x 3 #6

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