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Das Gefühl nicht dazuzugehören - wer kennt das?

Sona
Hallo Ihr Lieben,

sagt mal kennt ihr das Gefühl, sich einfach nicht dazugehörig zu fühlen, egal mit wem ihr gerade seid?
Also bei mir ist das so, dass ich, egal bei welcher Gruppe ich gerade bin, mich immer fühle, als passe ich überhaupt nicht dazu. Ich suche und finde immer Gründe und Probleme, warum eine Gruppe bzw manche Leute nicht zu mir passen und es deshalb auch nicht sinnvoll erscheint, mit Ihnen groß zu reden (da kein passendes Gesprächsthema gefunden wird oder mich manche Mentalitäten auch oft nerven).
Deshalb wende ich mich oft von (eigentlich heilsamen) Gruppen wie Meditationsgruppen, Selbsthilfegruppen etc. ab, sobald mir jemand unsympatisch erscheint oder vermeintlich nicht zu mir passt.

Kennt jemand sowas auch? Wenn ja, wie geht ihr damit um bzw was macht ihr, um vielleicht nicht mehr so voreingenommen oder "offener" ggü. "schwierigeren" Menschen (also Menschen, mit denen die Chemie nicht so stimmt) zu sein?

Ich freue mich auf Tipps oder Erkenntnisse.

Liebe Grüße

09.12.2018 14:55 • #1


Ja kenne ich. Leute die mir zu doof sind mir zu doof. Und Gruppen die mehr schaden als zu helfen benötige ich nicht.
Ich mag nur wenige Menschen und noch weniger von denen möchte ich permanent um mich haben. Das heisst aber nicht dass ich eine Fehlhaltung habe. Ich bin durch ein geselliger und kontaktfreudiger Mensch. Viel sagen ich sei komisch. Ich sage: Ich bin anders. (unangepasst, sehe ich positiv)

09.12.2018 15:06 • x 3 #2


Sona
Ohkay, ja anders sein ist ja schön und gut, ist nur blöd wenn man am Ende immer alleine dasteht bzw keine Beziehungen aufrechterhalten kann...
Ich habe aus diesem Grund auch nicht wirklich viele Freunde bzw trenne mich schnell von Ihnen sobald ir etwas nicht passt...da bin ich etwas egozentrisch vllt....hat nicht besonders gute Folgen für mich..aber ja ich denke auch so, dass man sich von Leuten trennen sollte, die einen schwächen...
ABer ich habe eher das Problem, es vielleicht manchmal zu übertreiben, d.h. bei vielen Leuten einfach zu denken, dass sie es nicht wert sind, mit ihnen zu reden, nachdem ich sie kennengelernt habe

09.12.2018 15:14 • x 1 #3


Zitat von Sona:
trenne mich schnell ... sobald mir etwas nicht passt


Das, dieses rumgezicke übertreibe ich in letzter Zeit. Ein eher kindliches Verhalten und beleidigt sein von meiner Seite denke ich.


Zitat von Sona:
es vielleicht manchmal zu übertreiben, d.h. bei vielen Leuten einfach zu denken, dass sie es nicht wert sind, mit ihnen zu reden, nachdem ich sie kennengelernt habe


Die Menge macht das Gift. Warum lernt man Leute kenne? Um abzuschätzen ob sie einem etwas bringen. Wenn nicht distanziert man sich. Passen alle nicht bleibt man allein.
Entscheidend ist aber wie es einem selbst dabei geht. Leidet man selbst darunter muss man Kompromisse eingehen.

09.12.2018 15:35 • x 1 #4


Angel 2
Ich kenne das Gefühl auch.
Ich habe immer gedacht die Leute lachen hinter meinen Rücken ueber mich.

09.12.2018 16:42 • #5


Zitat von ulysses:
Warum lernt man Leute kenne? Um abzuschätzen ob sie einem etwas bringen.


Ist diese Sichtweise nicht zu egoistisch und einseitig? Das klingt, als würde man Leute nur ausnutzen (nutzbar machen) wollen. Das wären doch ziemlich armselige Beziehungen, die man da hätte..
Gruß

09.12.2018 16:51 • #6


Nein, ist diese Sichtweise nicht, finde ich. Was ist denn Liebe? Jemand kann mir etwas geben was ich benötige (gefühlsmäßig). Ist das nicht mehr gegeben ist es mit der Liebe vorbei ... und mit der Beziehung (falls man jetzt nicht mit verliebt sein und Liebe handeln will).

09.12.2018 17:03 • x 1 #7


Äh......okay

09.12.2018 17:16 • #8


Sona
Also ok, ist doch etwas ausgeufert die Diskussion.^^

Also eigentlich meinte ich mit dem Wort "Beziehungen" alle zwischenmenschlichen Beziehungen, also Freundschaften und Bekanntschaften, aber keine Liebesbeziehungen (damit habe ich kein Problem, ich habe seit Langem eine glückliche Liebesbeziehung)

Und mit dem Wort "Trennung" meinte ich eher sich von neuen Freundschaften schnell zu verabschieden bzw von Personen, die einem nicht passen.

Es geht mir hier um den Punkt Freunde und Bekannte, wäre doch ärmlich wenn ich es nich auf die Reihe kriege, Freundschaften zu schließen oder aufrechtzuerhalten, weil ich immer einen schlechten Punkt finde.

Also in Punkto ausprobieren ob Leute zu mir passen bin ich derseben Meinung. Leute, die einen irgendwie runterziehen und mental schwächen, mit denen rede ich sehr schnell nicht mehr. Oder wenn sie halt nicht zu mir passen.

ich bin kein Mensch, der gerne und leicht Kompromisse eingeht (bin etwas egozentrisch eingestellt in der Hinsicht) - was nicht immer vorteilhaft ist, aber naja...

Naja ich suche eher nach Vorschlägen, wie man aus diesem komischen Denkmuster rauskommt und offener anderen Mitmenschen begegnet....um, wie gesagt, doch noch ein paar Freunde finden zu können da draußen

09.12.2018 17:31 • x 1 #9


Bei echten Freunden muss man keine Kompromisse eingehen. Die nehmen dich so, wie du bist. Wie deine Liebesbeziehung, nur ohne Verliebtsein und ohne S. (meistens zumindest)

"Es gehört nicht nur guter Wille zur Freundschaft, auch Talent, Seelenkunde und Erlebnisse ähnlicher Art." - Paul Heyse

09.12.2018 17:49 • x 1 #10


Hey, ich hab S. geschrieben, nicht S.

09.12.2018 17:51 • #11


Ist das etwa ein katholisches Forum?

09.12.2018 17:56 • #12


Ich vermute mal das Wort ist in einer Liste der Wörter die abgeändert werden. Vielleicht ist es ja nur aus versehen drauf.

09.12.2018 18:06 • #13


Sona
Sorry, was meinst du denn mit S.? ^^
Oh okay, habs verstanden...haha

09.12.2018 18:12 • x 1 #15




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