Chiotoffee
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Ich hatte den Beitrag schon in einem anderen Thema gepostet, nur leider keien Antworten bekommen.
Ich hoffe es ist okay, dass ich ein neues Thema eröffne?
Ich bin 28 Jahre alt und nehme seit ca. 7 Jahren citalopram 10 mg, phasenweise 20 mg.
Ich habe mich damals als das Medikament anfing zu wirken endlich wieder "normal" Bzw. Wie ich selbst gefühlt.
Im Laufe der Zeit habe ich immer mal wieder depressive Phasen von Tagen oder auch mal Wochen.
Aber nicht mal ansatzweise so wie es war bevor ich citalopram genommen habe.
Ich habe schon mehrmals versucht es abzusetzen , was jedoch immer nach hinten los ging, und ich mir die Frage stellte ob es nun die Absetzsympthome sind, oder ob die Depression noch da ist. ?!
In letzter Zeit mache ich mir wieder viele Gedanken und bin ziemlich niedergeschlagen, stelle alles in Frage und hab regelrechte "Identitätskriesen".
Kann es sein dass das Medikament nicht mehr richtig wirkt?
Was mach ich da?
Aushalten, mehr nehmen?
Ist es die Krankheit, die für mich alles so schlecht darstellt, oder bin ich so unzufrieden und daraus resultiert diese Stimmung?
Vor der "schlechten" Phase ging es mir eigl gut, und ich hatte schon das Gefühl im groben zufrieden zu sein.
Jetzt graut es mir z.B davor nach dem Lockdown wieder arbeiten zu gehen wir sonst, obwohl mich das nichts tun auxh ankotzt.
Auch das mit dem Denken ist so eine Sache. manchmal frage ich mich ob mich die Medikamente hemmen, bzw ich nicht mehr so "viel" und ausführlich Denken kann. oder ob mir der Zustand mit "Ruhe im Kopf" "dumm" vorkommt, weil ich die depressiven Gedanken als eher normal empfinde?
Schwierig zu beschrieben.
Ich hoffe jemand von euch kann mir von seinen Erfahrungen berichten, im Moment hänge ich ziemlich in der Luft.
Danke schonmal und liebe Grüße