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Chronische Depression durch Kindheitserfahrungen?

Wende2018

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ich würde alles durchprobieren, und niemanden fragen, weil ich es immer so erfahren habe, dass man von anderen eh sich keine Hilfe erwarten kann.
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Hallo Elli, ich bin neu und habe mich gerade erst registriert um eventuell hier Ansprechpartner zu finden

Dein Beitrag hat mich sehr berührt, vor allem weil ich mich darin durchaus wiederfinde.
OHNE DIR ETWAS ZU UNTERSTELLEN
Aus Dir spricht grosse Wut, so zumindest scheint es.
Am meisten berührt hat mich oben rezitierter Satz. Ich sage ganz bewusst WIR, sind mit negativen Mustern vorbelastet. So sind wir nicht in der Lage unvoreingenommen auf Menschen zuzugehen. Immer ist im Hinterkopf die Reaktion des Gegenüber festgelegt, dadurch signalisieren wir leider schon Abwehr.
Woher weißt Du, dass Du von anderen keine Hilfe erwarten kannst? Hier unterstelle ich mal, Du kennst nicht alle 8 Milliarden, oder doch? Genau das meine ich mit, negativem Muster.
Diese Vorbelastung, vor allem wenn sie in der Kindheit ihren Ursprung hat, ist sehr schwer aufzuarbeiten. Ich wünschte ich hätte einen Weg für Dich, dann nämlich, hätte ich auch einen für mich.

19.12.2018 11:32 • x 1 #16


Ylvi13

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Hallo, egal ,wie gross die Wut oder wie schwer die Last ist, die wir mit uns herumtragen, jeder hat Respekt verdient.
Und ich hoffe, man schreibt hier mit um sich mitzuteilen und auszutauschen, Anregungen und Antworten zu finden, vielleicht sogar Hilfestellungen. Jedenfalls war das meine Vorstellung. Und wie sagt man so schön .... der Ton macht die Musik.

19.12.2018 12:14 • x 1 #17


Wende2018

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Hallo Yivi13, ich verstehe diese Antwort leider nicht. Habe ich etwas falsch gemacht? Wenn ja, dann lass es mich bitte wissen?

19.12.2018 12:22 • #18


Ylvi13

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Hallo Wende2018, nein, absolut nicht, ich finde deinen Beitrag super.
Meine Anmerkungen habe ich bewusst allgemein in die Gruppe geschrieben .......
Darum keine Anrede, sorry für die Verwirrung.

19.12.2018 13:28 • x 1 #19


Wende2018

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Danke Yivi13, wohl auch eines dieser "Negativmuster", Kritik per se als Angriff zu bewerten.

19.12.2018 14:22 • x 2 #20


florica

florica

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Zitat von Wende2018:
Danke Yivi13, wohl auch eines dieser "Negativmuster", Kritik per se als Angriff zu bewerten.


Ja damit hast Du recht, ich glaube das geht vielen von uns so.
Auf jeden Fall herzlich Willkommen im Forum.

19.12.2018 15:03 • x 1 #21


Frederick1

Frederick1

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liebe Wende 2018,

von mir auch erstmal ein ganz herzliches Willkommen hier im Forum. Und ich wünsche dir einen guten Umgang hier im Forum, Hilfe für dein Leben....und noch viel viel mehr.

Unsere Depression kann ein großer Stress sein. Du stehst da unter Spannung, unter Druck, unter Ängsten. Unsere Gedanken und Gefühle sind oft unter Holchspannung, Anforderungen durch uns selbst, über unsere Grenzen hinweg. Oder auch Anspannung durch Menschen, die uns in unserer Depression nicht verstehen könne. Hey, lasse dich nicht so hängen usw..............

Unser Innerstes steht unter Anspannung, aber auch unser Körper. Wir kämpfen um unser Überleben, wir kämpfen, oder wir flüchten, ziehen uns zurück in der Depression.

Wir sind nicht mehr belastbar, sind eingescränkt in unserem Denken, Leben, handeln..........

Ich habe nur noch ein Ziel, ich will mich durchsetzen, mein Ziel erreichen, ich will überleben. Um wieder zur Ruhe zu kommen, zu entspannen.

Es fällte mir schwerer, mit Menschen umzugehen, Menschen wertzuschätzen.

Meine Wahrnehmung, mein Denken wird egoistischer, ich möchte nur noch selbst irgendwie überleben. Signale meiner Mitmenschen nehme ich weniger wahr.

Ich habe keine neuen Ideen, mein Denken ist eher gelähmt, ich bin wie vor den Kopf geschlagen, völlig durch den Wind, usw...

Es kostet uns sehr viel Kraft zu leben, zu überleben. Den Druck aushalten, meine Kraftvorräte werden immer weniger, für nichts habe ich mehr Geduld noch Laune, ich werde sogar aggressiver, wenn alles nur noch zu nerven scheint in meiner Depression.

Aber den anderen Menschen zu verstehen, zu empfinden was in ihm vorgeht, zu erspüren was er gerade braucht, das alles kostet Kraft und Energie, und die fehlt mir in der Depression.

Ich kann nicht mehr wertschätzend leben, weder mit mir selbst, noch mit anderen Menschen.

Selbst bin ich aber gerade in meiner Depression auf Wertschätzung angewiesen. Selbst kann ich in der Depression keine Wertschätzung geben, aber von anderen Menschen erwarte ich sie.

Da ist der Streit, Trennung usw. fast schon vorprogrammiert.

Meiner lieben Frau sage ich deshalb schon vorher, wenn wieder eine Depression im Anzug ist, Früher habe ich es auch meinen Kindern gesagt, als sie noch zu Hause wohnen.

Das mein nicht wertschätzendes Verhalten keine Absicht von mir ist, sondern das es an meiner Depression liegt,

Und oft habe ich mich auch hinterher entschuldigt.

Es ist so gut, wenn es ein Mensch in deinem Leben gibt, der dich wertschätzt, auch wenn es scheinbar in deiner Depression nichts an dir zu wertschätzen gibt, Ein Mensch der dich bedingungslos, gerade auch in deiner Depression annimmt. Das ist viel mehr als Gold wert, wenn du Liebe und Annahme, ohne Verdienst, ohne Leistung bekommst, unverdient.

Aber gerade das hilft mir ganz arg in meiner Depression, Liebe ohne Leistung, Wertschätzung und Annahme ohne Verdienst. Das richtet mich wieder auf.

Und das wünsche ich dir auch, uns allen hier.


in guten Gedanken für dich, es ist schön das es dich gibt,


ganz viele liebe Grüße,


Frederick

19.12.2018 17:13 • x 1 #22


Wende2018

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Zitat von Frederick1:
Es fällte mir schwerer, mit Menschen umzugehen, Menschen wertzuschätzen.

Meine Wahrnehmung, mein Denken wird egoistischer, ich möchte nur noch selbst irgendwie überleben. Signale meiner Mitmenschen nehme ich weniger wahr.


Hallo Frederick, leider habe ich Deinen Beitrag erst jetzt richtig gelesen, möchte mich aber dennoch nachträglich bedanken.
Du schreibst immer sehr "ausführlich" und in bestimmten Situationen ist es manchmal schwer, sich lang genug zu konzentrieren.

Also, dass Du egoistisch bist, würde ich auf Grund der bislang gelesenen Beiträge von Dir nicht wirklich unterschreiben.
Deine Art zu schreiben klingt für mich sehr empathisch.
Offenbar ganz anders wie meine Beiträge. Ich bemühe mich, nicht "besserwisserisch" daher zu kommen, doch genau das wird mir permanent vorgeworfen. Was mache ich nur falsch? Ich weiß es einfach nicht.

Liebe Grüße Renate

21.12.2018 17:43 • #23




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