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Bisher alles ohne Befund - bin ich trotzdem krank?

Guten Abend, ich bin der Sven 29 jahre leider seit etwas über einem jahr am gewissen symptomen, die da immer wieder als depressiv und panikattacken abgestempelt werden. es fing schleichend an als ich auf der arbeit war hatte ich das gefühle als ziehe man mir den boden unter den füssen weg. ich steigerte mich so darein das ich zum krankenhaus geschickt wurde die haben dort sämtliche untersuchen gemacht, da ich zudem auch noch hohen blutdruck hatte und puls . aber alles untersuchen waren völlig unauffällig so das das krankenhaus mich wieder nach hause schickte. ein paar tage später saß ich abends alleine auf dem sofa war etwas erkältet hustete dann so heftig das mir die luft weg blieb und ich panisch auf den hof rannte. ende vom lied, ärztliche notdienst war da und gab mir eine beruhigungsspritze. in der folgenden zeit hatte ich termine bei vielen ärzten hno lungenfacharzt kardiologe endokrinologe. hatte eine darmspiegelung sowie magen spiegelung alles unauffällig. ich hatte immer wieder das gefühl gleich ist mein leben zu ende war auch sehr in mich gekehrt. ich lernte irgendwie mit den symptomen um zu gehen es wurde auch etwas besser wie ich finde doch jetzt fängt der wahnsinn wieder an und ich weis langsam einfach nicht mehr weiter. sobald ich jetzt ziehen in der linken brust verspüre, denke ich gleich ich habe was am herzen. hab ich rückenschmerzen ach das kann ja krebs sein hoffe mir kann jemand weiter helfen.

02.12.2018 19:34 • x 1 #1


Frederick1
lieber Steffen,

es gibt Zusammenhänge zwischen deinem Körper und deinem Innersten. Vielleicht bist du im Moment beruflich und privat überfordert, und das kann Stress auslösen.Du empfindest Trauer, Schmerz, Wut, man hat dich verletzt, ausgeschlossen usw.

Du brauchst dafür gerade eine Menge Energie in deinem Leben, du hast Ängste, Sorgen, keinen Mut mehr, keine Kraft, etwas anzupacken.

Du denkst nur noch negativ, kannst nicht mehr entspannen, nicht mehr lös lassen. Du unterdrückst deinen Wut, deinen Ärger,

Du möchtest in Frieden mit dir selbst und anderen Menschen leben, unterdrückst aber deine eigenen Bedürfnisse.

Und das zerstört dein Innerstes und auch deinen Körper.

Es mangelt dir an Liebe zu dir selbst. Doch du darfst mit dir selbst wertschätzend, einfühlsam und fürsorglich mit dir selbst umgehen. Du darfst deine eigenen Bedürfnisse äußern und zu ihnen, zu dir selbst stehen.

Sei mutig, grenze dich von den Dingen ab, die dir nicht gut tun, lerne auch mal NEIN zu sagen, stehe zu deinen eigenen Grenzen.

Eine gute Gesprächstherapie könnte dir da viel helfen.


viele liebe Grüße,

in guten Gedanken für dich,


Frederick

02.12.2018 21:24 • x 1 #2


Pilsum
Hallo Sven,

auch Dir einen schönen Abend und willkommen im Forum.
Zitat:
leide seit etwas über einem jahr am gewissen symptomen die da immer wieder als depressiv und panikattacken abgestempelt werden es fing schleichend an als ich auf der arbeit war hatte ich das gefühl als ziehe man mir den
boden unter den füssen weg


Du beschreibst, wie die anderen es sehen. Wie siehst Du selbst Dein Leben und Deinen Alltag?
Zitat:
ich hatte immer wieder das gefühl gleich ist mein leben zu ende war auch sehr in mich gekehrt


Warum warst Du denn in Dich gekehrt? Welcher Grund ist dafür verantwortlich, dass Du über vieles nicht
offen reden magst?

Viele Grüße

Bernhard

02.12.2018 22:19 • #3


Hallo @Sven29 ,

hast du es schon einmal mit Atemübungen versucht? Wenn ich eine Panikattacke hilft es mir ganz gut.

Ich habe mir einige Übungen von meinem Klinikaufenthalt mitgenommen und auch auf Youtube gibt es gute Sachen.
Ich kann mich damit ganz gut "erden" und ruhiger werden.

Vielleicht ist es ja einen Versuch wert.

lieben Gruß
Flo

02.12.2018 23:14 • x 1 #4


wie sehe ich es selber ich steigere mich oft so rein das ich in der notfall aufnahme bin, ich habe zb ein enge gefühl immer mal wieder kehrend im hals ich steigere mich so sehr da rein das es überhaupt nicht mehr weg geht, habe ich ein stechen in der brust denke ich gleich ich habeeinen herzinfarkt und merke wie der puls nach oben geht und ich messe dasn sehr oft den blutdruck und den puls (arbeite in der Pflege) bin jetzt seit einem jahr krankgeschrieben habe zeit da ist es besser und ich kann mich einiger massen frei bewegen und dan gibt es wieder zeten da verfolgt mich ständig der gedanke gleich ist wieder was gleicht gehts wieder los dieses gefühl ist unerträglich und setzt mich in ständiger angst

03.12.2018 01:01 • x 1 #5


ja ich werde es auf jeden fall mal aus probieren,habejetzt auch mit autogenes training angefangen

03.12.2018 01:03 • #6


Zitat von Sven29:
ja ich werde es auf jeden fall mal aus probieren,habejetzt auch mit autogenes training angefangen


Was Du z.B. auch versuchen kannst - wenn du merkst es geht los z.b. einfach herumsuchen bist Du eine Stimme findest die dir gefällt - ich mag z.B. Geführte Meditationen & Phantasiereisen von Mojo Di sehr gerne hören.
https://www.youtube.com/user/PrivateRed...shelf_id=6

Aber das ist immer Geschmackssache - ich würde einfach mal auf Youtube stöbern und nach dem passenden suchen.

Und da sortiere ich mir je nachdem was ich gerade "brauche" zusammen
und anfangen die auch so zu hören wenn es einem gut geht.
Und einige besondere Stücke für den "Notfall" raussuchen - und dann hören und versuchen runter zukommen.

03.12.2018 02:10 • x 1 #7


Pilsum
Hallo Sven,

danke für Deine Antwort.
Zitat:
wie sehe ich es selber ich steigere mich oft so rein das ich in der notfall aufnahme bin


Ein wenig verstehe ich, dass Du Dich in Deine Angst hineinsteigerst. Schließlich hast
Du ja Angst um Dich und Dein Leben.
Mehrmals hast Du nun die Erfahrung gemacht, dass Du zwar Angst hast, Deine Angst
sich aber nur etwas schnell hochgeschaukelt hat. Es bestand also nicht wirklich eine Gefahr.
Kannst Du Dir vorstellen, dass Du in dem Moment, wo es anfängt schlimm zu werden,
beginnst mit Dir selbst zu reden?
Du kannst z.B. sagen.
Sven, da ist sie wieder, diese verflixte Angst. Und gleich wird sie noch größer.
Aber ich weiß, sie wird eine Zeit bleiben und danach fällt sie wieder ab.
Ich möchte schnell wieder ganz ruhig werden. Mir passiert gar nichts.


Solche Sätze können Dir eventuell helfen zu verhindern, dass Du Dich in Deine Angst hineinsteigerst.
Viele glauben, es ist zu spät solche Sätze zu sagen, wenn es wieder losgeht.
Deshalb solltest Du Dir diese Sätze schon jetzt immer wieder vorsagen und sie
regelrecht auswendig lernen.
Dann hast Du sie dann direkt zur Verfügung, wenn die Angst wieder hochkommt.

Zitat:
habe ich ein stechen in der brust denke ich gleich ich habe einen herzinfarkt und merke wie der puls nach oben
geht und ich messe dann sehr oft den blutdruck und den puls (arbeite in der Pflege)


Wenn Du in der Pflege arbeitest, dann wirst Du wissen, sowohl der Blutdruck, als auch der Puls sind keine Vorzeichen
für einen Herzinfarkt. Sie schwanken oft ganz stark, ohne von außen einen Grund zu erkennen, weil
beide direkt von unseren Nerven (auch den Ängsten) gesteuert werden.

Viele Grüße

Bernhard

03.12.2018 10:53 • x 1 #8


Acon
Hallo Sven,
Hast Du schon mal daran gedacht, dass Deine Symthome psychsomatische Ursprungs sein können? Hast Du den Hals eventuell gestrichen voll? Dann überprüfen was Dir den Hals so zuschnüren kann. Was geht Dir ans Herz, was verursacht Dir die Herzschmerzen?
Welche Last kannst Du nicht mehr tragen? Wenn keine organischen Ursachen gefunden wurden, dann klopfe Deine Seele ab, wo tut es weh, was belastet mich. Bitte hole Dir dabei Hilfe und Rede über Dein inneres Befinden, Deine Gefühle. Was Du beschreibst sind die Symthome und jetzt Suche nach den Auslösern.
Ich wünsche Dir viel Kraft auf Deiner Suche und schicke Dir
Viele liebe Grüße
Andrea

03.12.2018 11:01 • x 2 #9


Guten abend heute wende ich mich mal an euch i h stehe im laden plötzlich wird mur schlecht bekomme ein stechen in der brust ging schnell wieder nach dem ich tief ein atmete mehrfach nu kommt es seit dem öfter mal und mein puls geht jetut erst langsam runter. Ich drehe bald durch . Lg

13.12.2018 20:46 • #10


Hallo Sven,

hast du es denn schon einmal abklären können, ob es von der Psyche kommt?
Es hört sich für mich nach einer Panik-Attacke an. Und da solltest Du dir wirklich ärztliche Hilfe holen, das verschwindet leider nicht von alleine.

13.12.2018 21:03 • x 1 #11


Zitat von florica:
Hallo Sven,

hast du es denn schon einmal abklären können, ob es von der Psyche kommt?
Es hört sich für mich nach einer Panik-Attacke an. Und da solltest Du dir wirklich ärztliche Hilfe holen, das verschwindet leider nicht von alleine.

Danke für deine antwort ja angeblich ist organisch alles okay bin etwas hypochondrisch veranlagt leider arbeite in der altenpflege ja bin beim neurologen und psychologen warte auf die reha eswar jetut über monate nichts jetzt wieder habe zeitweise ein ziehen in der li brust und dn heute wieder das.

13.12.2018 21:11 • #12


Juju
Hallo Sven.
Mir geht es ähnlich. Daher weiß ich genau wovon Du sprichst.
Ich denke, wir wissen auch zu viel durch unseren Beruf. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Ich stelle die Kompetenz der Ärzte auch oft in Frage. Ein Rest-Risiko bleibt ja fast immer.
Ich möchte jetzt meine Geschichte nicht in den Vordergrund stellen. . . ich möchte Dir nur einen kleinen Rat geben, den ich nur selbst leider nicht befolgen kann. Achte nicht auf jedes Zeichen Deines Körpers. Bewerte alles nicht zu dramatisch. Mein Psychologe sagt immer. . DAS LEBEN IST NUNMAL LEBENSGEFÄHRLICH. . . aber wie oft trifft eine Katastrophe denn wirklich ein? Von wie oft verschwenden wir Gedanken an das negative.

Ich drücke Dir die Daumen, dass es Dir besser geht.

16.12.2018 13:35 • #13




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