Bipolare Störung - Weiterbeantragung Erwerbsminderung?

:?: Hallo, besuche dieses Forum erst seit letzter Woche. Die Diagnose "Bipolare Störungen" wurde bei mir Anfang des Jahres gestellt.
Ich beziehe zur Zeit eine bis März nächsten Jahres befristete volle Erwerbsminderungsrente.
Eine berufliche Wiedereingliederung erscheint mir fraglich. Wie sind eure Efahrungen mit der Weiterbeantragung der vollen Erwerbsminderung?

Gruß
Wolfgang

09.07.2007 15:15 • #1


Hallo Wolfgang,

nach Ablauf der Frist wurde ich zB. (auch Rente wegen Erwerbsminderung) von der Rentenversicherung angeschrieben. Dort war drinnen ein - ich glaube - Formular für mich und irgendetwas mußte vom Arzt (den Ärzten) ausgefüllt werden. Das schickte ich dann an die Rentenversicherung, dort wurden die Angaben dann geprüft und - weil keine Veränderung stattgefunden hat - die Rentenzahlungen liefen übergangslos weiter.

Also: Die Rentenversicherung meldete sich kurz vor Ablauf von sich aus bei mir. Würde sagen, so paar Monate (3?) davor.

09.07.2007 15:30 • #2


Hallo Jeln,
vielen Dank für den guten Hinweis; möchte dich jedoch noch etwas fragen.
Ich bin auf Lamotrigin und Valproat medikamentös umgestellt worden. Die Intervalle der Phasen zwischen Depression und Manie sind etwas verkürzt worden. Hat sich bei dir in der Therapie auch etwas gebessert?
Zitat:
Hallo Wolfgang,

nach Ablauf der Frist wurde ich zB. (auch Rente wegen Erwerbsminderung) von der Rentenversicherung angeschrieben. Dort war drinnen ein - ich glaube - Formular für mich und irgendetwas mußte vom Arzt (den Ärzten) ausgefüllt werden. Das schickte ich dann an die Rentenversicherung, dort wurden die Angaben dann geprüft und - weil keine Veränderung stattgefunden hat - die Rentenzahlungen liefen übergangslos weiter.

Also: Die Rentenversicherung meldete sich kurz vor Ablauf von sich aus bei mir. Würde sagen, so paar Monate (3?) davor.

09.07.2007 21:23 • #3


Guten Morgen Wolfgang,

die Therapie erbrachte bei mir keine Veränderung, die ins Leben führte. Veränderungen gab es, negativ, wie positiv. Letzteres muß ich arg suchen, oder sie wirken noch nicht jetzt.

Sehe das so: Man befindet sich in einem (Lebens-)Prozeß. In nachfolgenden Zeiten kann Vergangenheit wichtig/notwendig werden, weil zu einem Prozeß gehörend.

Das kann ich aber auch erst jetzt schreiben, vor vier Wochen war ich noch im tiefsten Loch, momentan - ich würde sagen - ist die Schwere der Depression weg, es fühlt sich leichter an. Traue dem Ganzen natürlich nicht, davor 2 Jahre im Sumpf gewesen. Und davor... ich habe Beschwerden seelisch seit 10-15 Jahren. Nicht ganz durchgängig, es gab Pausen. Die Pausen empfinde ich als "Pause", es ist eben nicht weg, kommt wieder. Vielleicht ist bei mir nicht mehr drinnen.

Die Beendigung der Therapie von mir liegt ca. 1 1/2 Jahre zurück. Ich ging aus ihr fragmentiert, kaputt, resigniert, frustriert heraus. Altes hat sich bestätigt usw..

Medikamente nehme ich derzeit (seit 4 Wochen) nicht mehr, Antidepressiva´s seit 2 (?) Jahren nicht mehr. Habe mehrere AD-Einnahmen versucht. Ansonsten nahm die letzten 2 Jahre ich Beruhigungsmittel zum Ausklinken (Tag möglichst wenig mitbekommen müssen).

10.07.2007 05:31 • #4




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