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Bei Diskussionen ruhig bleiben - Angst vor Ablehnung

Hallo an alle!!!

Also kennt ihr das, ihr mögt eine Person sehr gerne und wenn eine kleine Differenz zwischen einem steht, dann gehts euch sofort sehr schlecht?

Mir gehts immer sehr schlecht und ich mach mir die ganze Zeit ein Kopf darüber. Und mal mir oft das schlechteste daraus. Ich denk gleich die Person mag mich nicht mehr oder hat ein Problem mit mir. Ich habe diese Ängste auch in der Schule. Ich bin oft zu Hause und denke, die in meiner Klasse mögen mich nicht mehr. Nächsten Tag in der Schule ist aber wieder alles beim Alten.

Da merke ich dann, dass es nur eine Einbildung war. Das ist doch nicht normal.....
Dieses Problem belastet mich sehr, und deswegen habe ich damals des öfteren meine Arbeit verloren, wegen diesen Ängsten. Nur ich kann mir schlecht vorstellen, dass mich alle nicht mögen. Ich denke auch oft darüber nach, was ich zu einer Person gesagt habe und denke dann darüber nach wie es bei dieser Person wohl ankam, wie ich es gesagt habe. Und daraus schließe ich dann, dass es im negativen Sinne rüber kam. Ja das ist echt dumm. Ja und ich habe Angst das ich das immer haben werde. Ich meine die Schule ziehe ich trotzdem durch, weil es mir sehr wichtig für meine Zukunft ist, es zu schaffen. Nur ich habe keine Lust mehr mit diesen Ängsten weiter zu leben.

Ich möchte was dagegen tun. Ich habe auch Ängste mich in einem Sportverein an zu melden, aber da ist es die Angst vor Ablehnung. Gut vieleicht könnte ich mich da überwinden, aber ich werde dann bestimmt diese Ängste wie in der Schule kriegen und das möchte ich nicht. Und das ist auch ein Grund warum ich seit einigen Monaten, am liebsten alleine ohne viele Menschen bin. Damals, mit 14-18 Jahren war ich gar nicht so, da war ich ziemlich offen gegenüber allem. Das hat sich bei mir alles von Zeit zu Zeit so entwickelt.
Hmmm ja es belastet mich auf jeden Fall sehr und ich würde mich freuen, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.

Ich danke euch im Voraus für eure Hilfe.

Ganz Liebe Grüße

09.12.2009 22:02 • #1


könnte von mir stammen.

leider ist dein denkverhalten nicht so selten. finde es nur immer wieder schade, dass in der realen welt keiner darüber redet. ein grund, weshalb ich hier bin. da draußen redet keiner drüber. obwohl es nicht selten ist, dass solche gedanken einen menschen belasten.

hast du denn schon einmal mit deinem hausarzt darüber gesprochen? sicher wird er dir nicht einfach eine spritze geben und dann ist alles wieder in ordnung. aber vielleicht hat er eine adresse für dich, von einen therapeuten. es ist nicht gut sich zu isolieren. der mensch ist fürs alleinsein nicht geschaffen.

ich mache mir auch immer zu viele gedanken. ich krieg schon ne macke, wenn ich jemandem ne sms schicke und diese person nicht gleich antwortet. das nehm ich sofort persönlich und denke, diese person mag mich nicht mehr. dann falle ich in ein tieeefes loch und sobald mein handy piepst, habe ich wieder ein strahlendes lächeln im gesicht. ist nur ein ungleichgewicht. die blance lässt sich aber wieder finden. vielleicht versuchst du es ja doch einmal bei deinem hausarzt?

09.12.2009 22:19 • #2


Hallo HSP, hallo Sockenknopf,

beim Lesen eurer Beiträge kam mir gleich der Gedanke: Kein Selbstwertgefühl (Selbstbewußtsein).

Ich kenne das auch von früher. Immer gleich zu denken, der/die mögen mich nicht, ich habe Schuld, wenn meine SMS nicht gleich beantwortet wird, Verlustängste, ich bin immer schuld, an allem.

Mir haben das meine Erzeuger eingeimpft. Ich war immer die Versagerin und konnte es nie recht machen. Wenn ich gesagt bekam, dass ich die Mathearbeit sowieso nicht schaffe, dann war es auch so. Ich bin schon so pessimistisch und ängstlich da ran gegangen, dass es in die Hose ging.

Und, wenn man diese Einstellung zu sich selbst hat, trägt man es auch nach außen. Man nimmt immer die Opferrolle ein, was wiederum die anderen spüren und auch ausnutzen. Das ist ein Kreislauf.

Ich habe dann an meinem Selbstwertgefühl und meinen Minderwertigkeitskomplexen in meiner Therapie gearbeitet. Deshalb ist die Idee nicht schlecht, darüber mal mit dem Arzt zu reden.

Und ganz wichtig ist es - sich selbst zu lieben -. Sobald wir uns selbst lieben und von unserem Tun und Handeln überzeugt sind, ist Vieles einfacher.

LG von Serafina

10.12.2009 09:56 • x 1 #3




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