Angst vor neuen Freundschaften

little-tiger

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Hallo ihr lieben

Ich stehe für mich vor einen Riesenproblem.Ich habe null Probleme mit Fremden Personen ins Gespräch zu kommen und mich gut zu unterhalten.Egal ob Small Talk oder tiefere Gespräche.

Mein Problem ist : Ich lasse NIEMANDEN näher an mich heran.Ich vertiefe KEINE Kontakte um neue Freundschaften zu entwickeln.

Der Grund ist sehr einfach.Seit meiner Jugend beerdige ich jeden den ich besser kenne.Auch jetzt am kommenden Donnerstag beerdige ich wieder jemanden. :g050:

Ich habe Angst das ich jeden Menschen den ich kenne in relativ kurzer Zeit wieder an den Tod verliere.Es ist unglaublich schwer zu akzeptieren das die Menschen um mich herum oft so grausam sterben müßen. :g050:

Ich habe oft das Gefühl das mein Leben im "Schnelldurchlauf" statt findet... ich bin nun Mitte 40 J. ...

Ich weiß das auch ich soziale Kontakte brauche , so wie jeder Mensch auf der Welt.

WIE kann ich lernen entweder zu akzeptieren das die Menschen sterben , OHNE mir die Schuld daran zu geben ? :huh:

Oder wie kann ich die Angst vor Verlust ver- bzw. bearbeiten ? :huh:

little-tiger

14.08.2011 10:28 • #1


morten

morten

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dir, ganz persönlich, ist nix davon passiert.
eigentlich geht es dir, ganz persönlich und völlig neutral betrachtet, noch genauso gut wie von vor ein paar wochen oder monaten oder jahren, oder?

spätestens jetzt höre ich das : ja, ABER...
nix mit ja, aber, ich weiss es fühlt sich anders an,aber diese gefühle haben nichts mit der realität zu tun.
du musst dich nicht schlecht fühlen, wenn menschen aus deiner umgebung sterben.
kein ereigniss, keine situation, kein mensch kann dich dazu zwingen dich schlecht, kraftlos oder was immer zu fühlen, wenn du es nicht willst.
das machst du ganz alleine, durch deine gedanken,deine negativen gedanken, die negative gefühle heranziehen.
ok, wirst du denkst ,wie kann ich positive gedanken denken, wenn jemand der mir sehr nahe steht stirbt, oder lebensbedrohlich erkrankt?
natürlich nicht, wenn jemand stirbt, dann ist es für die die zurückbleiben schlimm, wenn jemand so erkrankt das keine hoffnung besteht, und man nichts tun kann.
doch du, als mensch, hast die fähigkeit gefühle zu erzeugen (positive wie negative) – diese fähigkeit beinhaltet auch die intensität der gefühle zu regulieren und letzten endes sogar sich bewusst zu entscheiden was der mensch, also du, fühlst.
quasi mit was du dich fütterst ist entscheiden, so wie du die welt siehst, so ist sie. siehst du sie schwarz wird sie schwarz erscheinen, siehst du sie bunt, wird sie dir auch so erscheinen. allein durch deine vorstellungskraft kannst du deinen gefühlszustand beeinflussen. also musst du nur deine gefühle lernen zu regulieren. nur wie geht das?

nehme dir mal beim aufwachen etwas zeit, um deinen tag anders zu gestalten.
sage dir selbst,dass du die absicht hast, heute einen wunderbaren tag zu erleben und deine wünsche erfüllt sehen willst. mache dir bewusst, dass es deine schwingungen sind, positiv oder negativ, welche deinen, diesen tag entscheiden.
verweigere dich, automatisch in negative stimmungen zu kommen oder dich von den negativen stimmungen anderer anstecken zu lassen. falls es doch geschieht, schließe die deine augen für einige Sekunden und erzeuge ein bild, das dir gefällt, dass dich glücklich stimmt.
visualisiere mehrmals am tag die dinge, die dir gefallen. sehe sie, fühle sie, lasse sie zu. ein paar minuten reichen dafür aus. sehe das nicht als leere träumerei, denn in deinen träumen – visualisierunge, imagination oder meditation, generierst du alles, was du erfährst.
lach so oft du kannst, denn wenn du lächelst, lächelt dir die welt zurück.

15.08.2011 00:18 • #2


Martina

Martina

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Hallo Morten,
man kann sicher versuchen, Einfluß auf die eigene Stimmung zu nehmen und manchmal hilft das sicher auch. Aber ganz so einfach, wie Du das beschrieben hast, ist das nicht. Schade eigentlich, denn dann bräuchten wir keine Therapeuten mehr smilie_verl_070.gif] .

Ich bin sicher, little-tiger würde gerne mit den Fingern schnippsen - und schwupps - kraft ihrer Gedanken ist sie gut gelaunt und hat einen wundervollen Tag. Sie kann aber im Moment trotz Therapie nicht anders.
Zitat von morten:
verweigere dich, automatisch in negative stimmungen zu kommen oder dich von den negativen stimmungen anderer anstecken zu lassen. falls es doch geschieht, schließe die deine augen für einige Sekunden und erzeuge ein bild, das dir gefällt, dass dich glücklich stimmt.
Das ist eine prima Verdrängungstaktik. Das funktioniert sicher nicht, wenn man trauert oder familiäre, finanzielle oder gesundheitliche Sorgen hat. Verdrängung ist langfristig auch nicht sehr hilfreich.

15.08.2011 12:12 • #3


morten

morten

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was anders wird dir ein therapeut raten? deine grundstimmung ist negativ, so wird sie es auch bleiben, den ansatz selbst etwas zu wollen, kommt eben immer nur von dir selbst. so wie du die welt siehst, so ist sie. es geht um die positive resonanz deiner gedanken, nicht um verdrängen, um das erlernen, solche situationen besser zu meistern.

15.08.2011 13:28 • #4


little-tiger


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hallo ihr beiden

DANKE für eure interessanten Denkansätze.

@.gif Morten
Wie schon geschrieben habe ich große Probleme Menschen näher an mich ran zu lassen.Die Gründe dafür sind mir bekannt.Aber das ist ein Teil meiner Vergangenheit.Der ich mich damals , so gut ich konnte , gestellt habe.

Ich halte N I X davon es irgendwie wegzuschieben.So ein Mensch war/bin ich nicht.

Leider funktioniert es seit geraumer Zeit NICHT mir vorzunehmen das der heutige Tag schön wird.Oder irgendein anderer Tag.
Der Grund ist einfach.Es kommen fast täglich neue schlechte Nachrichten dazu.

Egal ob aus den Bekanntenkreis (was ich inzwischen mit einer Gesunden Distanz sehe und nicht mehr so nah an mich ran lasse);
mein Freundeskreis ist sehr klein ( da kommt es mir schon nah wenn was passiert und ich denke das soll auch so sein , sonst würden einen diese Menschen ja nicht wichtig sein);
und auch aus meiner inzwischen kleinen Familie kommen oft negative Nachrichten (die mich voll treffen da diese wenigen Menschen ein wichtiger Teil meines Lebens sind).

Und auch mir selbst ist schon einiges schlimmes passiert , ich bin nicht ohne Grund Schwerbehindert mit 50%.Aber darüber wollte ich hier nicht reden/schreiben.

@.gif Martina DANKE ! Du hast es voll getroffen !!

Da bin ich wieder bei meinen Fragen :

W I E kann ich lernen Menschen an mich rankommen zulassen O H N E Angst zu haben das sie mir wegsterben ?

Und auch WICHTIG für mich , wenn sie schon sterben müßen , W A R U M immer so grausam ? W A R U M müßen ausgerechnet diese Menschen so leiden ?

Natürlich weiß ich das der Tod zum Leben gehört.Ohne den Tod gibt es kein Leben.

nun mein ABER ich habe einfach keine Kraft und Energie mehr Menschen die mir wichtig sind leiden und sterben zu sehen.

Und dann einfach schlagartig aus ihren Leben wegzubleiben ist NICHT mein Verständnis von Freundschaft oder Familie. Das wäre ein weglaufen vor der Situation UND mir selbst.

Ich weiß das es Nähe braucht um Freundschaften zu schließen.Mit meiner Angst vor Verletzung KANN ich inzwischen umgehen , habe da gelernt auf mein "Bauchgefühl" zu achten.

little-tiger

16.08.2011 11:16 • #5


Martina

Martina

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Hallo little-tiger,

Zitat von little-tiger:
W I E kann ich lernen Menschen an mich rankommen zulassen O H N E Angst zu haben das sie mir wegsterben ?
Ich weiß es leider nicht :g050: . Das Leben ist so, die Menschen sterben irgendwann. Vielleicht kann man lernen, damit einigermaßen umzugehen aber eine gewisse Angst wird immer bleiben. Bei Deiner Vorgeschichte wird die Angst wohl immer stärker sein, als bei vielen anderen. Ist ja kein Wunder :huh: . Wirklich lernen kann man das wohl nicht. Sogar Menschen, die beruflich mit Tod uns Sterben zu tun haben, gewöhnen sich nicht wirklich daran. Aber es gehört zum Leben. Wir müssen es irgendwie aushalten.
Zitat von little-tiger:
nun mein ABER ich habe einfach keine Kraft und Energie mehr Menschen die mir wichtig sind leiden und sterben zu sehen.
Da gibt es wohl nur 2 Möglichkeiten: Du stehst ihnen nach Deinen Möglichkeiten bei (ist ja vielleicht vorerst nicht nötig smilie_tra_149.gif ) oder Du entziehst Dich. Das mußt Du für Dich entscheiden.
Zitat von little-tiger:
Und dann einfach schlagartig aus ihren Leben wegzubleiben ist NICHT mein Verständnis von Freundschaft oder Familie
Genau so sehe ich das auch! Ich muß mal igendwann gehen, da möchte ich auch nicht allein sein. (möglicherweise allein sein, weil die Menschen, die mir wichtig sind, Angst vor der Situation haben)

16.08.2011 12:02 • #6


little-tiger


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hallo Martina

eben weil ich weiß das mir leiden und Tod so nahe geht habe ich KEINEN Beruf ergriffen wo ich damit konfrontiert werde.Daran wäre ich schon lange zerbrochen.

hmm... klingt so als würde mir nix anderes übrig bleiben als mit dieser Angst zu leben.Vielleicht schaffe ich es ja sie wenigstens "im Hintergrund" zu halten. :huh:

Ja , zur Zeit sind ALLE in Behandlung , die Therapien laufen und es wurde getan was getan werden mußte.Ich versuche auf einer "neuen" Art dazusein.Ich bin jederzeit für sie erreichbar im Notfall oder wenn etwas dringen´s erledigt werden muß.Bin aber mehr im Hintergrund , nicht mehr an vorderster Front.Ich schaffe es einfach nicht. :huh:

Da ich NICHT vor den Situationen weglaufe bleibt mir wohl nix anderes übrig als zu lernen es nicht mehr voll an mich rankommen zulassen.Nur das WIE weiß ich noch nicht. :huh:

little-tiger

16.08.2011 12:23 • #7


Martina

Martina

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Zitat von little-tiger:
"im Hintergrund"
Zitat von little-tiger:
nicht mehr an vorderster Front
So würde ich es für mich auch halten - mehr könnte ich auch nicht schaffen (wobei es natürlich immer auf den Einzelfall ankommt).
Zitat von little-tiger:
Nur das WIE weiß ich noch nicht.
Das wird man wohl abwarten müssen. Ich wünsche Dir, dass es noch lange dauert, bis Du Dich damit auseinander setzen mußt.
Zitat von little-tiger:
eben weil ich weiß das mir leiden und Tod so nahe geht habe ich KEINEN Beruf ergriffen wo ich damit konfrontiert werde.Daran wäre ich schon lange zerbrochen.
Ja, so geht es mir auch. Ich bewundere die Menschen unendlich, die das leisten können und trotzdem immer noch bei sich selber bleiben. :g020:

16.08.2011 12:32 • #8


little-tiger


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hallo Martina

Vielen Dank für deine Worte , sie geben mir ein wenig Zuversicht das ich auf den richtigen Weg bin. :a010: :g020:

Es fällt mir nicht leicht nicht mehr an vorderster Front zu stehen.War ich doch immer so voller Power + Energie. Anderseits tut es gut zu spüren das man auch aus der "zweiten" Reihe raus helfen kann.

Ich hoffe auch das die wenigen Menschen um mich herum lange einigermaßen stabil + fit bleiben.Die Beerdigung am Donnerstag werde ich irgendwie überstehen.

Ja ALLEN Menschen in ALLEN Pflegeberufen gebührt Hochachtung. smilie_happy_311.gif

little-tiger

16.08.2011 13:35 • #9


achtsamkeit

achtsamkeit

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Hallo little-tiger.
habe gerade festgestellt, dass mein Beitrag nicht gesendet wurde. Also versuche ich es noch einmal.

Du hast im Vergleich zu vielen anderen die Eigenschaft schnell kontakte zu knüpfen und small talk zu halten. Das ist für jemanden mit einer sozialen Phobie zum Beispiel kaum möglich.
Du beschäftigst dich zu intensiv mit den Gedanken was passieren könnte, was schon passiert ist. Das heißt, dass du permanent anscheinend entweder in der Vergangenheit bist, oder aber in der Zukunft. Du musst aber heute/jetzt leben . Sonst verrinnt deine Zeit, die du jetzt mit deinen wirklichen Freunden verbringen solltest.
Du hast es nicht in der Hand zu beeinflussen wer welches Schicksal erleiden muss. Du musst auch lernen loszulassen, denn der Tod gehört eben mit zum Leben wie du ja selber geschrieben hast.
Zudem solltest du deine Ängste in deiner Therapie thematisieren.

Buddha sagt: Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft.
Die Vergangenheit ist nicht mehr und die Zukunft ist noch nicht gekommen.
Das Leben ist hier und jetzt.

In diesem Sinne LG Pelle

16.08.2011 14:59 • #10


little-tiger


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hallo Pelle

Ja , an guten Tagen schaffe ich es aus der Wohnung zu gehen und mit Menschen in Kontakt zu treten.Allerdings überwiegen (immer noch) die Tage wo ich zu Hause bleibe.Oft lausche ich erst an der Tür bevor ich aus der Wohnung gehe damit ich ja niemanden treffe und reden müßte.

Und es gibt (immer noch) die Tage wo meine Glasglocke aktiv ist.Dann bin ich wie unter einer Käseglocke weggesperrt.Bekomme dann von meiner Umgebung fast nix mehr mit.Bin dann total überfordert.Auch telefonieren geht an solchen Tagen gar nicht.Die Worte kommen nicht bei mir an.

Leider ist es KEINE Vergangenheit das ich Menschen durch Krankheit + Tod verliere.Es passiert J E T Z T + H E U T E.
Ich habe erst JETZT wieder eine Bekannte ( die jünger als ich war ) durch Krebs verloren.

Sie hat 2 Jahre lang gekämpft , wurde mehrmals operiert , hatte mehrere Chemo´s und jede Menge Medikamente.Sie hat den Kampf letzte Woche Dienstag verloren und morgen beerdige ich sie.

Auch sind die meisten Menschen in meiner Umgebung Krank.

Meine Schwiegermama ist mit 89 J. am Montag am Auge operiert worden.Sie hat das prima überstanden.Was NICHT zu erwarten war.Sie ist Diabetikerin und hat Herzprobleme.

DAS ist meine Realität.

Daher habe ich große Schwierigkeiten Menschen näher an mich ran zu lassen.Da ist die Angst das sie mir "wegsterben".

Leider kann ich diese Ängste zur Zeit NICHT in einer Therapie bearbeiten.Ich warte immer noch auf Antwort von meiner Krankenkasse ob sie die Therapie genehmigen.

hmm... los lassen... darüber muß ich erst mal Nachdenken...

little-tiger

17.08.2011 09:41 • #11


Dussel

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Ich kann Deine Angst sehr gut nachvollziehen. Es ist nie schön Menschen sterben zu sehen, oder gar zu begleiten.
Vor ca. 2 Monaten habe ich auf einer Ethik-Ausstellung ein Banner mit Auszügen von Max Frisch gesehen. Da stand als letztes geschrieben

"Wenn Sie jemand lieben; warum möchten Sie nicht überlebende Teil sein, sondern das Leid dem anderen überlassen?"

Das hat in meiner Weltsicht und auch in meinem Beruf einiges für mich verändert und in mir die Erkenntnis reifen lassen; sterben gehört zum Leben dazu und ich nehme diesen Schmerz auf mich um ihn anderen zu nehmen.

Zur Erklärung vielleicht noch. Ich bin Polizist, da gehört der Tod leider zu oft zum Leben dazu. Sei es der Unfalltote an der Unfallstelle oder auch das Überbringen von Todesnachrichten. Auch die Nähe des eigenen Todes ist leider Teil meines Berufes.

17.08.2011 12:21 • #12


achtsamkeit

achtsamkeit

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Liebe little-tiger,

sicher hast du und musst du zurzeit einige Schicksalsschläge verkraften.Das ist für dich eine nachvollziehbare Belastung und macht auch Angst.
Es wird aber sicherlich nicht so sein, dass permanent enge Freunde in deinem Umfeld sterben. Das hört sich fast so an, als wenn du dir die Schuld gibst. Nach dem Motto bloß keinen an mich ran lassen, weil ich der Auslöser bin, dass er dann krank wird.
Solche Kräfte, Energien glaube ich nicht, dass du sie hast. Und wenn du daran glsubst, dann denke sie dir doch mal in eine
positive Richtung: Kommt zu mir, weil ich euch gut tue!!!!
Du kannst nur entweder dich einigeln und allleine leben, oder aber du akzeptierst , dass Menschen sterben, leider auch junge Menschen, und dass das nicht dein Einfluss ist!
Ich hoffe, dass du dich wirlich mit dem Thema loslassen beschäftigst!

LG Pelle

17.08.2011 12:22 • #13


little-tiger


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hallo ihr lieben

@.gif Dussel

"Wenn Sie jemand lieben; warum möchten Sie nicht überlebende Teil sein, sondern das Leid dem anderen überlassen?"

Das ist eine interessante Frage. Meine Gegenfrage dazu ist : WIEVIEL Leid kann man ertragen ?

Inzwischen weiß ich das es viel mehr ist als man Glaubt.

@.gif Pelle

Ja , diesen Eindruck hatte ich über einen sehr langen Zeitraum.Da die Mensche die mit MIR in näheren Kontakt waren oft sehr grausam sterben mußten.

Ich bin nun soweit zu akzeptieren das Menschen sterben müßen.Auch wenn ich damit hadere das es mit so viel Leiden verbunden ist.

Vielleicht wäre es ein Denkansatz mir selbst zu sagen : Wenn sie sterben müßen , tun sie es NICHT alleine.Vielleicht bin ich ihnen dann ja eine Stütze und spende trost.

Vielleicht ist DAS ja meine Aufgabe im Leben , Menschen dann beizustehen.

über die "Sache" mit den loslassen denke ich noch nach , da schwirren mir viele Gedanken im Kopf herum die ich nicht zu fassen bekomme.

little-tiger

17.08.2011 15:40 • #14


Dussel

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Ich glaube wir Menschen können in der Tat sehr viel mehr Leid ertragen, als es uns möglich erscheint. Wenn Du für Dich beschliesst
die Menschen in Deiner Umgebung zu begleiten, weil es Dir richtig erscheint sie nicht "allein" zu lassen wirst Du mit Deinen
Fragen/Problemen auch zurechtkommen.
Vielleicht ist solch eine "Aufgabe" ja auch eine Gabe.
Und wenn Dir diese Aufgabe mal zuviel wird, dann gibt es ja noch die Menschen hier im Forum, die Dich vielleicht ein wenig auffangen können.

18.08.2011 06:15 • #15




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