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Aufforderung zur Reha oder Rente durch Krankenkasse?

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Gut das ich den Widerspruch noch nicht weggeschickt habe war oder bin die ganze Zeit immer noch am überlegen ob ich es machen soll aber du bzw. ihr habt recht das würde kein sinn machen denn die Krankenkasse will wissen wann ich wieder arbeiten kann und das kann ich momentan auch noch nicht sagen.und sie haben vom mdk votliegen erheblich gefährdet und reha sofort fähig und dagen muestte man angehen das würde mich noch mehr krank machen obwohl die Krankenkasse mich mit dem brief und mdk usw schon noch kranker gemacht hat ehrlich.

Vor einer Reha ansich habe ich keine Angst nur zum jetzigen Zeitpunkt wäre es halt schlecht meine Frau ist auch psychich Krank seit 2 Jahre Burnout es läuft momentan ein Rentanantrag wegen erwersbsunfahigkeit sie ist noch viel schlimmer als ich dran sie kann so gut wie garnix mehr alleine machen wie soll ich sie in der zeit alleine lasssen gut irgendwie würde es gehen di familie könnte nach ihr ab und zu schauen. desweiteren stecke ich selbst in therapien die wichtigste sind meine augen der einzige der irgendwas an meinen medikamente macht oder entscheidet wegen OP ist der Professor. Wer soll in einer reha nach meinem Auge schauen ein augenarzt kann das nicht einschätzen da mein fall zu kompliziert ist.und die den verlauf nicht kennen wenn mein auge z. B stabil wäre und ich keine medikamente mehr brauchen wie kortison oder virustatikum dann konnte ich auch beruhigt in eine reha gehen. Über die angebotene Tipps zur reha Klinik in sueddeutschland würde ich mich sehr freuen. für meine Frau.ich selbst habe keine arbeitsplatzkonflikte deshalb muesste ich nach einer anderen schauen wenn es dann bei mir soweit ist.
Ja ich habe derzeit ein gdb 40 und werde in den nachsten Tagen eine verschlimmerungsamzrag einreichen da muss ich auch noch nach tipps und rat schauen. Denn letztes jahr wurde meine verschlimmerung nur von 30 aus 40 hichgestuft trotz widerspruch. Lg und einen schönen Sonntag

28.04.2019 13:28 • #16


Albarracin
Hallo Marco,

kurz und bündig:
Du hilfst Deiner Frau kein bißchen, wenn Du das für Dich selbst Notwendige unterläßt. Und das kann ich Dir wirklich aus eigener schmerzvoller Erfahrung sagen.
Gerade in so einer zusätzlichen familiären Belastungssituation mußt Du wirklich alles (und das auch noch rechtzeitig) tun, um die Belastung tragen zu können.

Wenn es Deiner Frau so schlecht geht, daß sie kaum Alltagsbewältigung schafft, dann solltest Du über die Beantragung eines Pflegegrades nachdenken. Außerdem gibt es auch viel mehr ambulante Hilfe, als Du denkst.
In jedem Stadt- und Landkreis gibt es zB als gesetzliche Einrichtung eines sog. "sozialpsychiatrischen Dienst", der auch "aufsuchend" tätig wird und eine Betreuung während Deiner Reha entweder selbst gewährleisten oder aber zumindest organisieren können.

Und auch Deine Augen sind kein Ausschlußgrund. Solange es einen vollständigen und umfassenden Arztbericht für die Reha-Klinik gibt, wird diese wissen, was im Fall des Falles zu tun ist. Und auch Dein "Professor" wird sicherlich personelle und institutionelle Alternativen benennen können, die zumindest eine Notfallversorgung sicherstellen können. Daß bei entsprechender Diagnose und Befundbericht eine psychosomatische Reha-Klinik oder ein feld-Wald-Wiesen-Augenarzt nicht an Deinen Augen "rumdoktorn" wird, davon kannst du getrost ausgehen. der akute grad Deiner Augenerkrankung ist doch einer der wichtigsten Gesichtspunkte, der bei Deiner Reha-Fähigkeit geprüft wird. Oder glaubst du, daß der medizinische Dienst der DRV oder gar eine Reha-Klinik das Risiko einer deutlichen Verschlechterung Deiner Sehfähigkeit eingehen wollen?

Als besonderes Symptom betrachte ich diese Äußerung von Dir
Zitat:
ich selbst habe keine arbeitsplatzkonflikte

Du bist also lt. Deines UP seit 10 Monaten Arbeitsunfähigkeit, Du bist erschöpft, hast Konzentrationsstörungen, enorme Zukunftsängste, bist insgesamt selbst hochdepressiv und hast eine schwere Augenerkrankung - und das hat alles nichts mit Deinem Arbeitsplatz zu tun? Glaubst du das wirklich?

Marco, die Angewohnheit, alles unter dem Blickwinkel zu betrachten, warum etwas nicht geht,ist teil Deiner Krankheit.
Ich weiß, daß es schwer ist, aber Du mußt immer wieder versuchen, Dinge, die Dir helfen könnten, dahingehend zu betrachten, wie sie auch tatsächlich umgesetzt werden können - auch wenn es nur Schrittchen für Schrittchen ist.

Nein, ich schmeiße ganz bewußt nicht mit "Wattebäuschen". Ich schreibe durchaus aus eigener Betroffenheit bei mir selbst, meinem engsten Umfeld (so habe ich schließlich vor mehr als 10 Jahren zu diesem Forum gefunden) und auch meiner beruflichen Tätigkeit im Umgang mit Dutzenden von psychisch kranken Menschen Jahr für Jahr. Deswegen, um mich zB selbst zu schützen, habe ich vor wenigen Tagen meinen Antrag für eine dritte Reha abgegeben.
Wenn du allerdings keinen Klartext mehr hören möchtest, lasse es mich wissen. Ich ziehe mich dann aus diesem Thread zurück.

28.04.2019 14:05 • x 2 #17


Hallo Wolfgang,

Nein im gegenteil ich bin uber dein Klartext segr dankbar ich denke das brauche ich auch. Auch wenn es hart für mich ist musste erstmal weinen. Es tut mir sehr leid, dass du diese schlinmer erfahrung durchmachen musstestbund auch schin aolange dwrunter leidest und funde es sehr schön dass dubtrotzdem anderen hilfst. Wirst du wieder in rehe gehen wo du schonmal warst? Wäre schön wenn dubmir eine oder andere aus eigener erfahrung empfehlen könntest.
Danke!

28.04.2019 14:27 • #18


Albarracin
Hallo,

ja ich werde zum dritten Mal seit 2007 meine Reha, so sie denn bewilligt wird, in dieser Klinik

http://www.klinik-a-s-moos.de/

machen.
Diese Klinik hat kein Problem mit "mündigen" Patienten, die sich auch mal die Logik von Therapieansätzen erklären lassen und/oder begründet Alternativen vorschlagen.
Fachlich ist sie top bei Arbeitsplatz- und familiären Konflikten, Angststörungen sowie allgemeiner Erschöpfung.
Die Lage ist sehr ruhig am Ortsrand, direkt daneben ist ein schnuckeliges Thermalbad und Bad Saulgau läßt sich recht gut mit dem Zug erreichen.

28.04.2019 14:45 • x 1 #19


Hab mir die Klinik im Netz angeschaut sieht sehr gutvaus und das mit dem Thermalbad gefällt mir auch LOL.darf ich dich noch fragen wie es in der Klinik mit den Medikamente ist habe gehört dass in solchen Kliniken gerne ihre medikamente verabreicht werden bzw. geändert werden da jede Klinik ihre eigene Meinungen und empfehlungen haben.?

28.04.2019 15:40 • #20


Albarracin
hallo,

eine Reha-Klinik geht natürlich genau so sorgsam mit Medikamenten um wie ein Arzt.
Sie bekommen Deine aktuelle Medikamentation und überprüfen sie dann halt anhand des Krankheitsbildes und der Entwicklung in der Reha

28.04.2019 16:05 • x 2 #21


Hallo zusammen,

Ersteinaml endschuldige dass ich immer noch unschlüssig bin was ich tun soll ich habe jetzt beides ausgefüllt einen Rentenantrag und einen Rehaantrag und weiss allerdinga nicht was das richtige ist?

Ich kann nur sagen dass ich leider immer noch krank bin und das immer wieder jedes jahr über länger ausfalle deshalb denke ich velleicht würde mir eine ausszeit also eine Rente auf Zeit doch sehr gut tun.

Wenn ich einen Rentenantrag stelle und genehmigt werden sollte wird dann rückwirkend zum antragstag Rente gezahlt und muss ich dann evtl. Zuviel gezahltes Krankengeld zurückzahlen?
Denn ich habe ja noch offiziell eigentluch recht bis ende des Jahres auf Krankengeld.?
oder wäre es für emich besser eine Reha zu beantragen und diesen evtl. In einen rentenantrag umdeuten zu lassen?
Amliebsten und ich habe noch ein wenig Hoffnung das ich noch vor ende des krankengeldes wieder gesund werde und wieder arbeiten kann deshalb wäre es gut auch noch für meine Regeneartuom Zeit zu gewinnen.

Sollte ich bei meinem Rentenantrag alle medizinischen Unterlagen die ich habe einschliesslich die des MDK der Krankenkasse mit einreichen oder diese vin denen selbst einholen lassen denn es kann ja sein das der mdk noch andere Unterlagen hat, auch stellt sich mir die frage ob ich das attest von meinem behandelten arzt der eine reha derzeit nicht indiziert mit einreichen sollte.

Fragen uber fragen
ich würde mich sehr sehr darüber freuen wenn die eine odet ander Frage beantwortet wird und danke euch sehr im voraus.
Liebe Grüße

03.06.2019 17:03 • #22


Albarracin
Hallo,

wie bereits geschrieben kannst du Dir den Rentenantrag schenken - das Verfahren wird automatisch eingeleitet, wenn die Klinik zu einer entsprechenden Bewertung Deiner Erwerbsfähigkeit kommt.

Und wenn eine Rente bewilligt wird, dann rechnen die Sozialversicherungsträger untereinander auf. Du selbst mußt gar nichts machen und auf keinen Fall etwas zurückzahlen - das ist gesetzlich ausgeschlossen. Du merkst es nur daran, daß Du bei rückwirkender Rente eine Mitteilung der DRV bekommst, daß evtl. Nachzahlungen zurückgehalten werden, bis die Aufrechnungsansprüche der Krankenkasse geprüft wurden. Wenn die Prüfung abgeschlossen ist, dann bekommst Du eine abschließende Berechnung.ö

03.06.2019 17:23 • x 2 #23


ZeroOne
Hi Marco75!

Zitat von Marco75:
Wenn ich einen Rentenantrag stelle und genehmigt werden sollte.


Da müsstest du wirklich sehr viel "Glück" haben, wenn der Rentenantrag durchgehen sollte. Das kann ich aus meinem Umgang mit vielen Betroffenen bestätigen, die es versucht haben.

Wenn ich es richtig verstehe, bist du noch unter Krankengeldbezug. Während dieser Zeit kann deine Krankenkasse verlangen, dass du einen Reha-Antrag stellst (wie schon angesprochen wurde).
Solltest du das Ende des Krankengeldbezugs erreichen (und bis dahin der Reha-Antrag nicht durch sein, o.ä. sich verzögern), erhältst du von deiner Krankenkasse eine Info, dass du dich bei der Agentur für Arbeit melden musst (auch, wenn du noch ein bestehendes Arbeitsverhältnis hast).
Dort wird man dich dann auffordern, einen Rentenantrag zu stellen. Während der Bearbeitungszeit erhältst du dann übergangsweise ALG.

Was eine Reha betrifft: es kann durchaus sein, dass man dich bei deinen gesundheitlichen Umständen als "nicht Reha-fähig" einstuft. Das würde die Bewilligung einer (befristeten) Rente wesentlich erleichtern (was aber noch lange keine Garantie dafür ist, wie schon geschrieben wurde).

Nach wie vor gilt halt der Spruch "Reha vor Rente". D.h. auch die DRV wird alles versuchen, dich schnellstmöglich wieder ins Arbeitsleben zu integrieren, bevor sie Rente bezahlen (müssen).

LG
ZeroOne

08.06.2019 13:05 • x 1 #24


Hallo und einen schönen Guten Tag,

Ich war bei der DRV und hab mich beraten lassen bezüglich Reha und Rente und habe eine Reha beantragt.
HALLELUJA

Muss ich oder sollte ich meine Krankenkasse sofort darüber informieren das ich den Antrag gestellt habe?

Weil ich muss der DRV noch ein befundbericht von meinem Arzt nachreichrn und den Arbeitsunfähigkeit Beleg den ich zur Krankenkasse gesendet habe mit der bitte um Rücksendung und deshalb der antrag ja als solches noch nicht komplett ist.

Jedenfalls habe ich ja noch twa 1 woche Zeit bis die 10 Wochenfrist um ist.

Vom der DRV habe ich für die Krankenkasse eine Bestätigung erhalten dass ich einen Rehaantrag gestellt habe.

Liebe Grüße und schöne Pfingsten allen.

08.06.2019 13:22 • #25


Eis
Hallo Marco

Unabhängig davon ob du musst, oder nicht würde ich bei der Krankenkasse telefonisch vorab Bescheid geben und dann die Bestätigung hinschicken. Ich hab immer gute Erfahrungen gemacht, wenn ich den direkten Kontakt gesucht habe. Lieber einmal zuviel als zu wenig.

LG Eis

08.06.2019 20:14 • #26




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