Arzt rät zum Rentenantrag - hat er Recht?

marlin

5
2
Hallo zusmmen,

ich habe gestern eine Entscheidung getroffen und bin mir sehr unsicher, ob ich einen Fehler mache. (Eigentlich bin ich eh immer sehr unsicher.)

Und zwar hat mein Arzt schon im Sommer zu mir gesagt, dass ich mit der erweiterten Diagnose (8 Wochen Krankenhaus und 6 Wochen Tagesklinik), doch die Rente einreichen solle, da ich nicht in der Lage bin zu arbeiten. Zumindestens solle ich mir darüber mal Gedanken machen. Klar habe ich mir andauernd darüber Gedanken gemacht. Es war ein ewiges hin und her. Doch letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass er Recht hat.( Kleinste Kleinigkeiten werfen mich total aus der Bahn.)

So bin ich also gestern zu ihm hin und habe mit dem Arzt nochmal darüber gesprochen (er kennt meine gesamte Familie und mich seit Jahren). Er sagte mir zuerst einmal, dass meine Entscheidung sehr gut wäre, da ich nicht belastbar wäre. Zudem würden wir es aber so machen, dass ich jetzt ständig von ihm Krankgeschrieben werde, bis sich die Krankenkasse von selbst melden würde. Evtl. müsse ich dann noch mal zu einer Kur bzw. Reha (war erst Nov./Jan. 2007/2008). Dann würde die Kasse selbst nach einer Berentung fragen. Alles andere wäre zu umständlich, sagt er.

Nun zu meiner Frage: Hat er Recht? und wenn ja, wie läuft es dann ab? Gibt es dadurch Nachteile zu befürchten?

Oh Gott mir ist schlecht, wenn ich nur daran denke.

Über Antwort freue ich mich riesig

LG Marlin

18.10.2008 11:46 • #1


Avatar

Albarracin

Experte
1331
24
484
Experte

18.10.2008 12:02 • #2


marlin

5
2
Hallo Albarracin,

zuerst mal herzlichen Dank für deine Auskunft.

Da ich bei der DAK bin und die sich seit Jahren mir gegenüber sehr anständig verhalten haben, könnte ich mir vorstellen, dass die sehr spät mit dem Vorschlag der Rente kommen. Andererseits, haben die mir schon vor ca. 4 Jahren eine "Überlegung" bezüglich Rente, angeraten. Da ich nicht darauf eingegangen bin , habe ich auch nichts mehr gehört. Zudem war ich kurze Zeit später wieder arbeitsfähig.

Mein Arbeitgeben hat sich bezüglich einer Tarifänderung festgelegt, dass ich bis 2012 nicht gekündigt werden kann, dafür bekommt meine Gehaltsklasse aber jährlich 50 Euro Brutto abgezogen (für 4 Jahre). Ob dies auch im Krankheitsfall zutrifft, muss ich wohl erst noch ermitteln.

Eine 30% Behinderung habe ich seit letztem Jahr. Da sich mein Gesundheitszustand, aber sehr verschlechtert hat und mit einer Besserung nicht wirklich zu rechnen ist, habe ich im Krankenhaus einen Verschlechterungsantrag( im Juli )gestellt.

Dazu sollte ich sagen, dass ich mitllerweile seit ca. 10 Jahren in Behandlungen bin, aber die Krankheit mich schon mein Leben lang begleitet hat.

Mir fällt es sehr schwer mich diesem Problem zu stellen, da ich die Tragweite nicht überschauen kann. Ich fühle mich dem ohnmächtig ausgeliefert. Oft ist es dann so, dass ich die "Vogel Strauss Mentalität" an den Tag lege. Was nicht sonderlich hilfreich ist, aber alles andere mich lähmt.

Gibt es den noch Stellen an die ich mich wenden kann? Wo man mit ehrlicher Hilfe rechnen kann? Ich bin leider sehr misstrauisch und brauche lange bis ich jemanden vertrauen kann. Dabei misstraue ich eher mir als den anderen. Ich habe Angst, das Falsche zu sagen, oder mich doof auszudrücken, nicht das Wichtige zu sagen, sondern nur unnützes Geschwätz von mir zu geben. Diese Aufzählung könnte ich sehr lange fortsetzten.

Über Hilfe würde ich ich sehr freuen

LG Marlin

18.10.2008 18:26 • #3


Avatar

Albarracin

Experte
1331
24
484
Experte

18.10.2008 20:55 • #4


marlin

5
2
Hi Wolfgang,

nochmals vielen Danke für deine umfangreiche Antwort. Ich werde mich über den Integrationsfachdienst informieren. Da erhoffe ich mir jetzt weitere Hilfe. Zum Glück habe ich ja noch etwas Zeit, um mich kundig zu machen.

Die besten Grüsse für dich

Marlin

19.10.2008 11:35 • #5

Pfeil rechts




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag