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Angstgefühle mit PTBS

nitox

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hallo ihr lieben, mein name ist Tine und ich habe täglich angstgefühle. es gibt eigentlich nichts wovor ich angst habe! nur wenn das gefühl da ist habe ich angst es könnten schlimmer psyche erkrankungen sein.
ich war 10 wochen in einer Psychosomatischen klinik wo mir PTBS diagnostiziert wurde und depressionen:( aber kennt ihr das dass man sich eigentlich gar nicht depressiv fühlt. Ich fühle mich da wirklich so hielflos das es trotzt Medikamente so ist und trotzt Therapie ! ich weiss das antworten wie Wieso Weshalb Warum ; mich nicht weiter bringen würden, aber ich weiss doch sonst auch nicht was ich tun kann. ES lähmt mich einfach und ich will mix mehr wie ein glückliches leben führen mit meiner familie.

von herzen danke fürs lesen und vielleicht über eure antworten und erfahrungen.

viele liebe grüsse tine

07.12.2020 15:02 • #1


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buddl1

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erwarte nicht zu viel von dem was man dir bisher als Hilfestellung angeboten hat.
die Thera und auch die Medis, eine Kombi die dich begleiten kann,
aber letztlich, muss es ja dein Denken, dein Fühlen verändern,
mit den Ängsten leben lernen zu können.
zu hoffen, dass alles mal ein Ende hat, du ohne diese leben kannst, Tine,
kämpfe erst mal um deinen selbst Erhalt
und vor allen mit deiner Familie.
lass dich von ihr anstecken, was Freude, Lachen
und geliebt zu werden sie zu geben haben.
was bedeutet da schon die Angst, die nicht greifbar, nicht sichtbar,
aber dennoch in dir die Ruhe raubt.

dazu gehört auch das eigene Glück zu sehen,
das der eigene Familie...
sie fehlt so vielen, du hast sie,
lebe, genieße und ja, liebe sie.
buddl1,

07.12.2020 16:03 • x 2 #2


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Jedi

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Hallo @nitox !

Zitat von nitox:
ich habe täglich angstgefühle.
es gibt eigentlich nichts wovor ich angst habe!
Das ist sehr oft so, dass es keine reale Angst gibt !
nur wenn das gefuhl da ist habe ich angst es könnten schlimmer psyche erkrankungen sein.
Da melden sich Deine unreflektierten Gedanken u. hinterlassen in Deinem Verstand
Szenarien, die entweder nicht oder nie eintreten werden oder noch völlig unrealtisch sind.

Das ist das Wesen der Angst !


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Ängste zeigen sich sehr unterschiedlich u. durch die Therapie ist es möglich, den eigentlichen Ursachen dafür
auf den Grund zu gehen.
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Zitat von buddl1:
die Thera und auch die Medis, eine Kombi die dich begleiten kann,

Ein wichtiger Hinweis von @buddl1 !
Medis können gut zu Anfang helfen u. je weiter man sich in der therapeutischen Begleitung stabilisiert,
können sicher dann auch die Medis wieder ausgeschlichen werden.
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Zitat von buddl1:
was bedeutet da schon die Angst, die nicht greifbar, nicht sichtbar,

Stimmt !
Nur wenn diese Angst da ist, dann sollte man sie nicht ignorieren.
Deshalb wäre es sicher hilfreich für Dich, den Ursachen für diese Angst einmal auf den Grund zu gehen !
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Zitat von nitox:
ich weiss das antworten wie Wieso Weshalb Warum ; mich nicht weiter bringen

Stimmt u. "Warum - Wieso u. Weshalb" gehören zu den so berüchtigten Gedankenkreisel !
Darauf wird man ie eine Antwort erhalten.
Besser ist die Angst anzunehmen, denn sie ist nicht unser Feind, sondern sie weist uns auf etwas hin,
wo wir noch hinschauen sollten u. wo noch etwas bei uns nicht in Balance ist !
So ist die Angst unser Freund u. so die Angst anzunehmen, nimmt ihr schon einmal etwas an ihrer Macht !
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Zitat von nitox:
ich will mix mehr wie ein glückliches leben führen mit meiner familie.

Wirst Du können !
Raus aus der Angst ist ein Prozess - kan auch ein längerer Prozess bedeuten, aber es ist machbar - ganz sicher !

07.12.2020 17:59 • x 1 #3


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111Sternchen222

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Hallo Tine, mit @Jedi hast du hier quasi den perfekten Ansprechpartner zum Thema Ängste gefunden. Er hat auch mich in den dunkelsten Stunden über Wasser gehalten, mir geholfen den Kopf nich in den Sand zu stecken , und mich darauf gestoßen wenn ich meinen unreflektiert Gedanken freien Lauf gelassen hab.
Meine Geschichte begann ähnlich wie deine
Zitat von nitox:
und ich habe täglich angstgefühle. es gibt eigentlich nichts wovor ich angst habe! nur wenn das gefuhl da ist habe ich angst es könnten schlimmer psyche erkrankungen sein.

Diese Worte hätten vor gut 14 Monaten genau meine sein können. Heute kann ich sagen ich bin auf einem Guten Weg.Medis und Therapie, den Mut zur Selbstreflexion und ein ständiger Perspektivwechsel haben mir einiges an Luft gebracht, dass ich nicht mehr das Gefühl habe, die Angst zerstört mein Leben. Es gibt Tage da begleitet sie mich , es gibt Tage da vergesse ich sie und an manchen Tagen drängt sie sich auch heute noch auf.Dann hilft es sich auf das erlernte zu besinnen und von @Jedi virtuell die Hand auf der Schulter zu spüren.
Ich wünsche dir für deinen Weg ebenso tolle Begleiter wie ich sie hatte und habe. Wenn du Fragen hast frag gerne. Du kommst da raus und wirst wieder Familienzeit genießen können.
LG Sternchen

07.12.2020 20:27 • #4


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111Sternchen222

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Du kannst das auch!

07.12.2020 20:28 • #5

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