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Angst vor Vermeidungsverhalten

Ich war bis Freitag in einer psychiatrischen Einrichtung wegen einer Angststörung, sozialer Phobie, leichter Anorexie und Depressionen. Ich habe jetzt noch zwei Wochen Ferien, bevor ich wieder in die Schule muss. Ich habe die Agoraphobie und habe Angst, dass ich es nicht schaffe, nach den Ferien in die Schule zu gehen wegen meinen Ängsten. Ich habe Angst, dass die zwei Wochen Ferien reichen, damit ich zurück in mein alt bekanntes Vermeidungsverhalten zu fallen.

Vielleicht hat ja jemand Ideen zu meiner Situation.
Lisa

28.07.2019 16:24 • #1


Resi
Hallo Lisa und herzlich willkommen hier!

Darf ich fragen, wie lange du in der Klinik warst?
Und gab es ein Abschlußgespräch?
Was hat man dir in der Klinik "mitgegeben", wie es für dich weitergeht, nach dem Klinikaufenthalt?

Ganz spontan fällt mir ein:
Versuche, deine Gedanken auf das Jetzt zu fokusieren.
Du hängst für mich viel zu sehr in einer unstabilen Haltung Richtung Zukunft.
Du weißt nicht, was in der Zukunft geschieht, aber du weißt, was jetzt ist.

Versuch dich abzulenken, irgendwie.

28.07.2019 16:43 • #2


Pilsum
Hallo Lisa-2105,

hier im Forum begrüße ich Dich.

Ich verstehe, dass Du unsicher bist, ob Du bald wieder in Dein früheres Vermeidungsverhalten fällst.
Nun, warte es ab. Einige Zeit wird es dauern, bis Du Dich sicherer und
stabiler fühlst.

Worin bestanden denn Deine früheren Schwierigkeiten?

Viele Grüße

Bernhard

28.07.2019 18:07 • #3


Ich war ein bisschen mehr als 4 Monate in der Klinik.
Ja, ich hatte ein Abschlussgespräch, aber man hat mir nur ein Schulbescheinigung mitgegeben, die mich den ersten Monat vor mündlicher Bescheinigung befreit.
Ich mache mir eigentlich immer Sorgen um meine Zukunft, passiert etwas ungeplantes passiert, gerate ich in Panik.

Ich hab Angst vor Menschenmengen, vor allem in engen Räumen. Mir fiel es daher immer schwerer in die Schule zu gehen. Bevor ich in die Klinik kam, war ich 2 Monate nicht mehr in der Schule, davor vielleicht einmal pro Woche. Ich verkrieche mich dann in mein Zimmer und mache nicht produktives mehr.

28.07.2019 18:32 • x 1 #4


Pilsum
Zitat von Lisa-2105:
Ich mache mir eigentlich immer Sorgen um meine Zukunft, passiert etwas ungeplantes passiert, gerate ich in Panik.

Ich hab Angst vor Menschenmengen, vor allem in engen Räumen. Mir fiel es daher immer schwerer in die Schule zu gehen. Bevor ich in die Klinik kam, war ich 2 Monate nicht mehr in der Schule, davor vielleicht einmal pro Woche. Ich verkrieche mich dann in mein Zimmer und mache nicht produktives mehr.


Im Grunde brauchst Du keine Angst vor der Zukunft haben. Wir alle wissen nicht genau, was morgen passiert.
Egal was kommt, eine Antwort auf alles wirst Du bestimmt finden.

Es sollte aber kein Dauerzustand werden, dass Du Angst vor der Nähe anderer Menschen hast.
Deshalb war es gut, das Du bereits etwas dagegen unternommen hast. Wie lange hast Du das schon?

28.07.2019 19:49 • x 2 #5


Depressiv bin ich schon lange, aber die Angststörung und soziale Phobie seid ungefähr 2 Jahren. Es hat erst abends auf Partys angefangen und sich dann immer weiter gesteigert, bis ich das Haus nicht mehr verlassen habe.

Es hilft mir, wenn ich beispielsweise in ein Restaurant gehe, alles vorher zu planen. Ich bin eigentlich immer am Denken und zu planen.

28.07.2019 20:12 • x 3 #6




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