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Angst verlassen und nicht akzeptiert zu werden

CapriKirsche

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Hey, ich bin neu hier und ich hoffe ich mach das Richtig.
Ich fühle mich manchmal so einsam wenn mein Partner keine Zeit hat. Ich bin mehrfach verlassen worden und hab tierische Angst ihm nicht gerecht zu werden. Manchmal steigere ich mich sehr in meine Gedanken rein und bin antriebsarm und weine viel. Ich möchte unbedingt etwas ändern, ich fange damit an hier darüber zu reden. Eigentlich hasse ich es darüber zu reden, ich fühle mich dann wie eine Belastung Hat jemand vielleicht keine Alltagstipps um mich anzutreiben oder meine negativen Gedanken ein bisschen im Zaum zu halten?

03.12.2020 22:55 • #1


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Lost111

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Hallo CapriKirsche,

erstmal willkommen hier. Warum solltest du etwas falsch machen, wenn du dich hier offenbarst?!

Immerhin hast du hierher gefunden und darüber gesprochen.

Ich weiß ja nicht, wie lange ihr schon eine Beziehung habt, aber reden kann eigentlich (fast) immer helfen. Erzähle ihm doch, wie unsicher du dich fühlst, gerade in Bezug darauf, dass du schon öfter verlassen worden bist. Wenn er dafür kein Verständnis zeigt... Auch du hast Wünsche/Vorstellungen von einer Partnerschaft, ganz klar. Und wenn du darüber redest, bist du keine "Belastung", sondern du selbst. Du mit deinen eigenen Gedanken und Gefühlen.
Manchmal muss man sich aber auch selbst "aushalten", wenn der Partner gerade keine Zeit hat. Auch das sollte/muss man lernen. Einfacher gesagt, als getan!

LG Lost111

03.12.2020 23:09 • x 1 #2


CapriKirsche

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Hey Lost111,
Danke für deine Antwort. Ja ich weiss nicht, war mir einfach ein wenig unsicher
Wir sind jetzt genau ein Jahr zusamme. Und ja du hast Recht, danke. Er ist auch der Letzte der kein Verständnis hat. Ich denke ich stehe mir da einfach sehr oft selbst im Weg.
Danke für die aufbauenden Worte, manchmal empfinde ich mich selbst als so grosse Belastung, dass ich denke mein Umfeld tut das auch.
Und ja absolut deiner Meinung. Sich vorzunehmen darüber zu sprechen und es dann wirklich zu tun da liegt ein grosser Schritt zwischen
Ganz liebe Grüße
Capri Kirsche

03.12.2020 23:13 • #3


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Lost111

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Zitat:
Ich denke ich stehe mir da einfach sehr oft selbst im Weg.


Das kenne ich von mir doch auch. Damit tut man sich wirklich keinen Gefallen.

Zitat:
Danke für die aufbauenden Worte, manchmal empfinde ich mich selbst als so grosse Belastung, dass ich denke mein Umfeld tut das auch. Und ja absolut deiner Meinung. Sich vorzunehmen darüber zu sprechen und es dann wirklich zu tun da liegt ein grosser Schritt zwischen


Nicht dafür... Oft denkt man einfach viel zu schlecht von sich selbst (ich melde mich dafür auch...).
Hast du denn Freunde/Bekannte, die dir zur Seite stehen könnten? Oder Familie? Auch das kann helfen/entlasten.

LG Lost111

03.12.2020 23:18 • #4


CapriKirsche

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Das kenne ich von mir doch auch. Damit tut man sich wirklich keinen Gefallen.

Ja absolut. Wie kommst du damit zu Recht?



Nicht dafür... Oft denkt man einfach viel zu schlecht von sich selbst (ich melde mich dafür auch...).
Hast du denn Freunde/Bekannte, die dir zur Seite stehen könnten? Oder Familie? Auch das kann helfen/entlasten.

Doch genau dafür...
Ich trau mich nicht so richtig, meine Eltern meinen nur ich will mich damit wichtig machen und meine Freunde die können das nicht so ganz verstehen. Ich habe überlegt mir professionelle Hilfe zu suchen, trau mich bis jetzt noch nicht

03.12.2020 23:28 • #5


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Lost111

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Ich stehe mir oft selbst im Weg, indem ich einfach zu viel Angst vor den (möglichen) Konsequenzen habe (auch wenn es sich - wie sich später oft genug herausstellt - keine hat/hatte). Ich kann nicht einfach "machen", da ich immer 1000 Gedanken in meinem Kopf habe, was alles schief gehen könnte. Ich denke da automatisch negativ. So nach dem Motto: "das kann doch nicht gutgehen". Aber damit nimmt man sich die Chance auf ein positives Erfolgserlebnis. Und wenn dann mal was gut gelaufen ist, denke ich meistens, dass das nur "Zufall" ist.

Zitat:
Ich trau mich nicht so richtig, meine Eltern meinen nur ich will mich damit wichtig machen und meine Freunde die können das nicht so ganz verstehen. Ich habe überlegt mir professionelle Hilfe zu suchen, trau mich bis jetzt noch nicht


Vllt. solltest du mal ernsthaft mit deinen Eltern reden, schließlich geht es um DICH. Um DICH und deine ganz eigenen Bedürfnisse. Und der Weg, dir professionelle Hilfe zu suchen, ist auch nicht der schlechteste. Vllt. redest du erstmal mit deinem HA darüber?

LG Lost111

03.12.2020 23:37 • x 1 #6


CapriKirsche

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Ja das kenne ich. Aber glaub mir das ist nicht nur Zufall. Ich denke du kannst auch gut Entscheidungen treffen, die dir Erfolg bringen/ dir gut tun.

Und ja ich müsste aber die beiden hören das nicht gern. Ist zu stressig, weil meine Erzeugerin Ihnen oft mit ähnlichen Problemen das Leben schwer gemacht hat. Aber ich kann da ja nichts für...
Lg
Capri Kirsche

03.12.2020 23:55 • #7

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