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Angst den Alltag nicht mehr zu schaffen

danni64

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Hallo an Alle, ich war schon lange nicht mehr hier,aber nicht,weil es mir so gut ging,sondern,weil mir die Kraft und die Zeit fehlte. Ich lebe jetzt seit 3 Jahren mit der Diagnose Depressionen und es geht bei mir einfach nicht vorwärts. Meine Therapeutin und ich sind uns einig,dass es daran liegt,dass ich zu viele Belastungen habe.Alle hier aufzuzählen wäre einfach zu lang und Abendfüllend. Wir haben alle Medikamente durch und nichts hilft mir.Nichts gibt mir Kraft um mal vorwärts zu kommen und ich habe das Gefühl,dass ich immer nur Pech im Leben habe. Was mir jetzt mit meinem Rentenantrag passiert ist,steht im Rentenforum unten. Zudem kommt ein Kampf mit der Arge,der mir sehr zu schaffen macht,denn es macht mir zu schaffen,von denen leben zu müssen. Aber ich schaffe es nicht ,wieder arbeiten zu gehen, ich bin am Ende und merke es jeden Tag,auch als Hausfrau und Mutter. Ich weiss nicht mehr,was ich noch machen soll. Das Schlimme ist,dass mir die Kraft zum kämpfen fehlt und nun muss ich wieder kämpfen. Ja,ich habe richtig Angst,dass ich irgendwann so weit unten bin,dass ich nicht mehr weiss,was ich mache. Habe vor Jahren schon mal so einen Blackout gehabt.

Ich weiss selber nicht so genau,warum ich das hier schreibe,aber irgendwie habe ich das Gefühl,ich muss das mal los werden. In meinem Kopf dreht es sich nur.

LG Danni und danke fürs lesen !!

03.05.2011 21:22 • #1


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Glasscherbe

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Liebe Danni,

mach einen Schritt nach dem anderen. Du bist in Therapie, das ist gut. Auch, wenn du momentan meinst, auf der Stelle zu treten. Du sagst, du hast keine Kraft mehr. Dann versuch nicht, dir mehr als nötig "aufzuhalsen". Schau was wirklich wichtig ist und was vielleicht auch ein wenig weiter nach hinten gestellt werden kann. Stichwort Arge: Ich kann nachvollziehen, dass du es nicht besonders toll findest, von denen leben zu müssen. Aber sieh es einfach als "Momentaufnahme". Es ist eben so - momentan - weil es nicht anders geht. Dafür sind diese Gelder doch auch da! Für Menschen, die beispielsweise in einer Situation stecken, wie du es gerade tust. Du brauchst Zeit, um Kraft zu sammeln, um wieder auf die Beine zu kommen. Das ist legitim. Sich selbst unter Druck zu setzen bringt da eher gegenteilige Effekte, das weißt du sicher auch.

Lass den Haushalt mal liegen, es muss nicht picobello sein jeden Tag. Es ist legitim zu sagen: Heute nicht. Gönn dir das. Funktioniere nicht nur sondern gönn dir Auszeiten, in denen es nur um dich geht.
Wie sehen deine sozialen Kontakte aus, hast du Freunde, eine beste Freundin? Gehst du hin und wieder auch raus, um einfach mal abgelenkt zu sein? Was tust du nur für dich allein, um dir gut zu tun?

Liebe Grüße!

04.05.2011 09:13 • #2



Hallo danni64,

Angst den Alltag nicht mehr zu schaffen

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danni64

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Hallo ,

danke für deine Antwort !! Klar versuche ich auch an mich zu denken und was für mich zu tun,aber das ist nicht einfach. Leider ist hier nicht viel mit sozialen Kontakten ! Bin vor 10 Jahren hier hin gezogen und da es hier,wie auf einem Dorf ist, habe ich nie richtig Kontakt bekommen. Naja, in den letzten zwei Jahren habe ich mich auf Grund der Erkrankung noch mehr zurück gezogen.

Heute war ich bei meinem Arzt,weil es mir auch körperlich sehr schlecht geht. Er hat sofort einen Termin bei meiner Neurologin gemacht.Ich schlafe kaum noch und wenn ich mal einschlafe,dann werde ich immer wieder wach und bin panisch. Zudem bekomme ich langsam Panikattaken mit vielen körperlichen Symtomen. Ich hoffe,dass meine Neurologin morgen noch ein Medikament weiss,womit ich wenigstens schlafen kann.

Das mit der Arge weiss ich auch,dass sie ja dafür da sind,wenn man in Not geraten ist,aber leider sehen es die Sachbearbeiter es da nicht so, sie machen einem noch mehr Druck. Und dieser Druck lässt mich so langsam zusammen klappen.

Nun habe ich mal alle um Hilfe gebeten,wo ich eventuell Hilfe bekommen kann, meinen Arzt,meine Therapeutin und die Neurologin ist auch eine ganz Liebe,die mir versucht zu helfen.

Danke noch mal ,denn manchmal hilft es schon ein wenig, sich mal einiges von der Seele zu schreiben !!

LG Danni !!

04.05.2011 17:32 • #3


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mrsrobot

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Gibt es in Deinem Umfeld Hilfe, die Dir bei Deinem Haushalt z.B. helfen können? Lebst Du in einer Beziehung und wenn ja, teilt Ihr Euch den Haushalt?

15.08.2019 07:28 • #4


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Pessimist

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Nöööö . ich lebe völlig alleine ! Ich genieße das auch ganz ehrlich gesagt ! Habe eine kleine, schlicht eingerichtete Wohnung, stelle keine hohen Ansprüche, fahre auch nie in den Urlaub. Das Einige worauf ich Wert lege sind meine Musikinstrumente und das komplette Equipment mit Verstärkern und so. Aber sonst . da gibt es nichts zu sehen
Auf das Auto würde ich liebend gerne verzichten, bräuchte ich es nicht um zur Arbeit zu kommen.

Dann gibt es bei mir sagen wir mal etwa 3 sehr gute Freunde, ein paar gute Bekannte. Freunde haben aber auch mit sich selber ganz gut zu tun. Einer wohnt auch etwas weiter weg und hat auch kein Auto.

In meinem Haushalt komme ich aber auch sehr gut alleine zurecht. Ist ja nichts besonderes zu erledigen . wenn es mal eng wird klingel ich beim Nachbarn an. Auf unserer Etage läuft das ganz gut.

Ih finde mich selber eh irgendwie komisch, aber um das jetzt noch näher zu erklären . Arbeitsunfähigkeit weija . ha haaaaaa.

15.08.2019 08:32 • x 1 #5


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Pessimist

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Irgendwie habe ich jetzt das Gefühl, dass hier etwas durcheinander geraten ist

15.08.2019 08:47 • x 1 #6

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