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Alternativen zu Schlaftabletten gesucht

Hallo,

ich schlafe schon immer schlecht ein, sei es wegen innerer Unruhe, Rückenschmerzen (ohne orthopäd. Befund ...), unruhige Beine o.a., dann nehme ich 1/2 oder 1 ganze Schlaftablette (Zolpidem). Natürlich hab ich Angst vor Abhängigkeit, gibt es echte wirklich auch helfende Alternativen ? Wäre für Tipps sehr dankbar.

LG aus Sachsen

#1 in Medikamente & Antidepressiva


achtsamkeit
Hallo,
ich kann natürlich nur sagen was mir hilft.
Radio anstellen (Möglichst wo viel geredet wird) und dabei schlafe ich prima ein. viele Radios haben ja auch eine Einschlaftaste, so dass sich das Radio ann selbst ausschaltet.

LG Achtsamkeit

#2


Ich nehme seit Jahren Trimipramin. Das ist ein Antidepressivum und macht nicht abhängig. Es wirkt entspannend und sedierend.

#3


also ich nehme abends zur Beruhigung Promethazin, aber da ich ungern Tabletten nehme, höre ich mir auch oft Einschlaf-Hypnosen oder Hörbücher an.
es hilft auch Baldrian und Bachblüten

x 1 #4


versuchs mal mit pipamperon oder melperon. sind beides niederpotente neuroleptica, die müde und nicht abhängig machen!

#5


robbi
Ich habe auch gute Erfahrungen mit Melatonin. Das ist quasi das Schlafhormon, welches man sich in Tablettenform einverleiben kann. wie hier schon einmal gelesen, finde ich auch hogga night nicht schlecht. Ist zumindest nicht verschreibungspflichtig.

#6


Oleg07
Kava-kava Extrakt( Biovea), Lasea(Apotheke), California Poppy Extract(Biovea), Melatonin( Reformhaus).

LG.

Guten Schlaf!

Oleg.

#7


ich konnte auch eine sehr lange Zeit nur noch 2-3 Stunden schlafen. Habe aber eine Angst- und Panikstörung mit depressiven Anteilen.
Meine Ärztinh hat mir Mirtazapin verschrieben- zum Einschlafen und auch gegen die anderen beiden Probleme.
Seit dem (Juni 2017) schlafe ich recht gut wieder, allerdings gegen die anderen beiden Probleme hilft das Medikament nicht so, wie ich es mir wünschen würde.

Ausprobiert habe ich auch pflanzliche Mittel, die aber überhaupt nicht geholfen haben. Da muss eben jeder selbst entscheiden, welches Mittel er nehmen oder probieren möchte.

LG und hoffentlich findest du das Mittel, welches dir hilft. :)

#8


Bitte Vorsicht mit Melperon, die nächste Stufe dazu wäre Haloperidol. Außerdem entwickelt der Organismus sehr häufig schnell eine Toleranz gegenüber Melperon, was dann zu einer stetigen Dosissteigerung führt.

Alternative zu diesen Einschlafhilfen:
- Lavendelfussbad (es gibt für 49 ct so Badezusatz-Tütchen bei Ros**ann) davon nehme ich jeweils 1/3 je Fussbad
- die Schüssel dann über Nacht im Raum stehen lassen (da setzen sich weiterhin die lavendelöle frei)

Nach dem Fussbad dann einkuscheln und die "Ampel-Übung" machen.
Dabei geht man gedanklich alles durch was einem einfällt, was rot ist (von Tomate bis Feuerwehrauto über Nagellack bis Lolli usw)....Fällt nix rotes mehr ein wechselt man zu gelb/orange und fällt einem da nichts mehr ein wechselt man zu allem, was grün ist.

Schläft man dann noch nicht, fängt man bei rot wieder an.

Ich hatte über viele Jahre sehr massive Schlafstörungen und nach 1 Woche Fussbad + Ampelübung schlief ich immer schon beim ersten Durchgang ein.

Das ist inzwischen über 10 Jahre her und ich wende die Übung immer noch manchmal an. Seit 10 Jahren schlafe ich ohne jegliche Tabletten etc und das sehr gut (seit langem auch ohne Fussbad).

Gutes Gelingen und wenn es Dir auch hilft, dann erzähle es gerne weiter.

LG, Milia

#9


Hallo misscaruzo

Ich habe auch mal Promethazin bekommen und nie genommen, da ich das Medikament nicht kannte. Da ich Mirtazapin nehme, zum einen zum Schlafen und zum anderen wegen Angst- und Panikstörung und Depression. Mir hilft das Medikament zwar, aber ich habe leider seit einem knappen Jahr 2,5 kg zugenommen. Gegen akute Angst, die aber immer wieder mal auftritt, nehme ich o,25 mg Tavor. Von diesem Medikament möchte ich aber weg. Ist mir zu gefährlich wegen der Suchtgefahr.
Hilft das Promethazin auch gegen Angst- und Panikattacken? Hat da jemand Erfahrung?
Außer der Medikamententherapie mache ich seit 2 Jahren eine Verhaltenstherapie, in welcher ich mich aber zurzeit etwas festgefahren fühle.

LG Sanna

#10


Edelle
Hallo zusammen,

dieses Thema greift ganz direkt mein Probem auf: Ich leide aufgrund einer leichteren Form der Depression und Angststörung schon über Jahre unter anhaltender Schlaflosigkeit. Ich schlafe normal kaum eine Nacht länger als 2 Stunden, wenn ich mal großes Glück hatte, konnten es bis zu vier werden. Nächteweise gar nicht zu schlafen kam auch vor, und das empfand ich geradezu als Folter. :cry:

Ich habe, glaube ich, so gut wie alles an sogenannter Schlafhygiene und üblichen Einschlafhilfen wie sämtliche nur möglichen Kräuter, mentale Hilfen, Meditation, entspannende Hörbücher, kurz, jede Menge Arbeit an mir selbst hinter mir, ohne nennenswerten Erfolg. Ich besuche seit geraumer Zeit auch einen Psychologen.

All das hat bisher gegen die anhaltenden Schlafprobleme höchstens mal ganz kurzfristig zu einem leichten und "dünnen" Schlaf von wenigen Stunden "stückweise" verholfen.

Im Grunde konnte mir nur Zolpidem zu ausreichend normal empfundenen Schlaf verhelfen. Das nehme ich nun aber schon viel zu lange ein - mit Pausen über ca. 2 Jahre! - und ich brauche bereits mehr davon, um so schlafen zu können wie anfangs. "Toleranzentwicklung" ist bekanntlich ein Warnzeichen, dass sich bereits die Gehirnchemie verändert hat.

Also möchte ich unbedingt davon runter oder wenigstens längere Zeit damit aussetzen und es später höchstens noch sporadisch einnehmen. Deshalb habe ich erstmalig meinen Hausarzt um Trimipramin gebeten - nachdem ein früherer Versuch mit Atarax leider gar keine Wirkung außer unangenehme Nebenwirkungen hatte. Morgen erhalte ich das Mittel. Eine Nebenwirkung des Medikaments ist leiider "Gewichtszunahme", und die erhoffe ich mir zu ersparen - eben deshab habe ich das sehr beliebte Mirtazapin abgelehnt; hierbei kommt eine Zunahme noch häufiger ins Spiel. Nachdem ich mich erst seit einiger Zeit über eine Abnahme freuen darf, möchte ich diese ungern riskieren. Vielleicht klingt das eitel, aber für ich wiegt es tatsächlich schwer. :oops:

Natürlich kann kein Medikament eine idelale Lösung sein, bloß bin ich ebenso ratlos wie mein Arzt, was anderes infrage kommen könnte.

Grüße, und ich bin dankbar, jetzt in Eurem Forum angekommen zu sein.
Edell

x 1 #11




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