Hallo ihr Lieben,
Ich habe eine berufliche Reha beantragt, und diese wurde dem Grunde nach bewilligt . Nach dem Gespräch mit der Rentenberaterin schaute ich mir 3 Einrichtungen an und kam letzendlich zu dem Schluss, dass dieser Weg das Risiko einer Verschlechterung meines Zustandes trägt.
Die Rentenberaterin meinte auch - sie müssen das nicht machen.
Gestern habe ich Sie angerufen und ihr telefonisch mitgeteilt, dass ich den Fokus auf meine gesundheitliche Stabilisierung und Heilung lege. Sie meinte , Sie muss das schriftlich haben .
Mein Plan ist nun Erwerbsminderung zu beantragen. Mich sorgt das Gefühl, dass ich mich nicht optimal verhalten habe - ist es besser so ein Angebot beruflicher Reha stillschweigend auslaufen zu lassen ?
ALG 1 geht noch bis Juni, die Beantragung von EM wird sicherlich dauern, habe keinen Aussteuerungsbescheid von der Kasse ( zwei Wochen vorher bin ich nicht zum Arzt gegangen für eine Arbeitsunfähigkeit , 3 Stunden Fahrzeit , habe die Tragfähigkeit dieser Formalität unterschätzt) . Meine Psychiaterin ist fit im Hinblick auf Umgang mit Behörden und unterstützt mich da auch vollumfänglich, sowie meine behandelnde Psychotherapeutin.
Die Agentur für Arbeit kam im Juni letzten Jahres zu dem Schluss, dass ich unter 3 Stunden erwerbsfähig bin. Sie forderte mich auf Reha/ Erwerbsminderung zu beantragen und das über sie laufen zu lassen . Ich habe eigenständig die berufliche Reha beantragt weil ich mir nicht die Zügel aus der Hand nehmen lassen wollte und Gefahr zu laufen, in die EM '' gesteckt '' zu werden. Das entscheide ich lieber selbst - und komme nun zu dem Schluss. Hätte mir Arbeit erspart, aber ich traue denen einfach nicht . Entscheidung nach Aktenlage.
Mich fordert der Umgang mit behördlichen Instanzen wircklich. Ich schätze die Möglichkeiten von Hilfseinrichtungen, merke aber auch immer wieder deren Begrenzungen wenn es um Heilung in der Tiefe geht. Dafür ist das System nicht ausgelegt.
Liebe Grüße
10.01.2026 09:26 •
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