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Ab wann unbefristete Schwerbehinderung?

Tabaraja

Tabaraja

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Hallo,

ich habe heute meine Verlängerung der 50 %igen Schwerbehinderung erhalten.
Darin steht, daß nach der durchgeführten Überprüfung gegenüber dem maßgeblichen Vergleichsbescheid vom 04.09.2014 keine wesentliche Änderung eingetreten ist und es deshalb bei der bisherigen Feststellung bleibt.

Meine jetzige Schwerbehinderung würde im März 2021 auslaufen und wird dann verlängert, ABER schon jetzt wurde mir in dem Schreiben mitgeteilt, dass eine weitere Überprüfung für 8/2022 vorgesehen ist. Das wäre dann ja eine erneute Überprüfung nach nur 1 1/2 Jahren

Meine Frage deshalb: Es sind mittlerweile sechs Jahre vergangen und der Bescheid gilt ja immer für 2 Jahre. wie ist es dann mit der unbefristeten Erteilung der Schwerbehinderung? Wie oft darf nachgeprüft und verlängert werden?

Vielleicht kann mich da jemand aufklären, danke
Tabaraja

25.11.2020 22:06 • #1


Ex-Mitglied

Man hat leider kein Anrecht auf einen unbefristeten.

Das VA kann .. wenn sich etwas chronisch manifestiert hat - was vorher noch nicht so diagnostiziert wurde - einen unbefristeten ausstellen. Muss aber nicht. Übrigens kann auch ein unbefristeter nachgeprüft und entzogen oder runtergestuft werden. Da ist das VA relativ frei.

Du kannst das VA natürlich in einem Widerspruch oder bei der nächsten Prüfung darum bitten, insbesondere zu überprüfen, ob nicht in deinem Fall eine Nicht-Befristung gegeben ist.

LG

25.11.2020 22:19 • #2



Hallo Tabaraja,

Ab wann unbefristete Schwerbehinderung?

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Tabaraja

Tabaraja

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Danke für die schnelle Antwort. Bezüglich einer Runterstufung des GdB oder Entzug dessen ist mir das schon klar.
Bei mir ist es so, dass ich außer dem Trauma auch noch COPD habe und beides seit 6 Jahren und beides ist chronisch und wird sich auch leider nicht verbessern oder gar vollständig zurückgehen.
So wurde es von meinem Therapeuten und dem Lungenfacharzt auch im Bericht geschrieben. Ich werde jetzt die nächste Nachprüfung abwarten und dann bei der Verlängerung auf die Prüfung einer Nicht-Befristung bitten.
LG

26.11.2020 11:45 • x 1 #3


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Kate

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Zitat von Tabaraja:
Bei mir ist es so, dass ich außer dem Trauma auch noch COPD habe und beides seit 6 Jahren und beides ist chronisch und wird sich auch leider nicht verbessern oder gar vollständig zurückgehen.

Hi,
bei COPD gebe ich Dir recht, aber bei Trauma habe ich eine andere Meinung. Deshalb geht man doch zur Therapie?
Wenn Dein Therapeut Dir auch noch bestätigt, dass es sich nicht verbessert, ist doch im Grunde die ganze Therapie zwecklos? Zumal sich in einer Traumatherapie immer etwas verbessert, ansonsten ist der Therapeut der Falsche.
LG Kate

26.11.2020 11:50 • x 1 #4

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