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Zu persönliche Fragen am Arbeitsplatz - wie abgrenzen?

mrsrobot
Seit kurzer Zeit habe ich einen neuen Job und teile mir eim Büro mit einer Kollegin. Diese ist nett, fragt ab und an, wie es geht und auch private Sachen. habe ihr auch gesagt, dass ich mit Ängsten zu tun habe. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob mir die Fragerei zu persönlich ist oder es an meinen Mustern liegt, jedenfalls habe ich das letzte Wochende damit verbracht, das mir immer im Kopf herumläuft, wie der Montag wird, wie sie auftritt,. Sie ist davon überzeugt, dass wir uns streiten werden, wo ich mir denke, wenn sie daran glaubt, ok, ich muss das ja nicht. Wie grenzt Ihr Euch ab? Gibt es bestimmte Techniken? Sie ist nicht verkehrt, aber ich würde es nicht auf ein privates Verhältnis auslaufen lassen. Für sie ist die Arbeit auch unwahrscheinlich wichtig, mir eher nicht so.

29.04.2019 17:53 • #1


Ferdi
Gratuliere, dann hast du ja eine nette Kollegin.
Du fragtest nach der Abgrenzung.
Innerhalb der Firma bin ich prinzipiell zu jedem nett, auch zu den Kollegen welche sich für absolut das "höchste" halten. Vermeide Streit wenn mich ebenjene Kollegen von oben herab behandeln.
Beispiel: "Bitteschön du möchtest das ich dies und jenes anders mache: Bitte sage mir jetzt ganz genau wie es deiner Meinung nach sein soll!" Damit rechnet der "höherstehende" Kollege nicht. Gleichzeitig wälze ich ggf. die Verantwortung ab. Und: Wenn ich die Firma nach der Arbeit verlasse sind mir die Kollegen sch.egal.
Lgr.
Ferdi

29.04.2019 18:58 • x 1 #2


mrsrobot
Danke!

Ich nehme den Kram einfach mit nach Hause an manchen Tagen. Das ist leider immer so bei mir, weswegen ich jetzt nochmal mit einer Therapie am Anfang einer STelle versuchen möchte, zu lernen, mich abzugrenzen. Ich steigere mich dann auch in diese Gedanken rein, das ist nicht so einfach, da wieder rauszukommen, wenn es überhaupt möglich ist.

Der ein oder die andere hat ja sicherlich auch eben Erfahrung aus der Praxis, wie man anderen Menschen umgehen kann, die man "jeden" Tag sieht.

30.04.2019 06:40 • #3


Axel61
Falsche Thema . ich komm später wieder

30.04.2019 07:00 • #4


Albarracin
Hallo,

dieses ganze Bussi-Bussi-Gehabe gepaart mit zwanghafter Duzerei kann nun mal ganz schön übergriffig sein und sozialen Zwang ausüben.

Man kann auch "nett" sein, indem man höflich und korrekt seine Grenzen zeigt und vielleicht auch mal konkret sagt: "Darüber möchte ich nicht reden."

02.05.2019 18:11 • x 1 #5


mrsrobot
Das stimmt, wer will schon jeden knutschen oder drücken.

03.05.2019 12:27 • #6


mrsrobot
Ich bin ja froh, dass ich in Therapie bin momentan, bzw. erstmal Probestunden habe. Ich fühle mich einfach angenervt und mir rennt die Arbeit wieder an manchen Tagen nach. Meine Kollegin ist vielleicht auch nur Ausdruck für etwas anderes. Ixh weiß hier auch echt nicht mehr weiter. Ein eigenes Büro oder mit einer ruhigen Person wäre schön, wo man in Ruhe arbeiten kann.

03.09.2019 21:33 • #7


Dakota
Fragt sie Dich denn immer noch aus oder will über Privates reden?

04.09.2019 10:40 • x 1 #8


mrsrobot
Sie redet fast nur über sich, wenn ich was erzähle, ist sie schnell wieder bei ihrem arbeitskram.

04.09.2019 23:00 • #9


Dakota
Hm, eine Frage:Das, was sie alles über sich redet, möchtest Du das denn hören?

Gestern 06:35 • #10


Resi
Du, ich hatte auch mal so eine Kollegin, wir hatten damals zusammen angefangen und bekamen ein gemeinsames Büro.
Sie war von Anfang an grenzenlos, hat Geschenke verteilt, auch an mich.
Sie hat immer gelächelt, war sehr mitteilsam, hat gleich von Problemen in ihrer Ehe gesprochen, mir war das sehr lästig, zudem hatte ich genug mit mir zu tun

Mir hat das sehr zu schaffen gemacht am Anfang.

Dann habe ich erkannt, daß sie eine ganz bedürftige Person ist, sehr verunsichert.
Eigentlich wie ein Kind, um das sich alles dreht, denn wenn wir eine gemeinsame Besprechung mit dem Chef hatten, hat sie nur von sich gesprochen, nicht von uns, vom Team.
Zitat von mrsrobot:
Sie redet fast nur über sich, wenn ich was erzähle, ist sie schnell wieder bei ihrem arbeitskram.


Siehst du, das paßt genau dazu:
Sie dreht sich um sich, die anderen sollen das auch, anderes interessiert nicht.

Kannst du ihr das sagen?
Daß du deine Ruhe brauchst um zu arbeiten?
Es wir immer solche plappernden Kollegen geben, und entweder sie merken von selbst, daß wir nicht plaudern wollen oder man muß es ihnen sagen.



Ich bin meistens nicht mehr groß auf meine Kollegin eingegangen, hab auf die Pause verwiesen.

Sie sagte dann irgendwann zu mir, mit mir könne man nicht reden, ich sei immer so beschäftigt .
Ja, hab ich ihr gesagt, ich bin auch hier um zu arbeiten.

Gestern 07:02 • x 3 #11


mrsrobot
Danke für Deine Antwort. Ich bin auch genau auf dem Weg gerade. Mit dem Therapeuten arbeite ich daran, warum es mir so schwer fällt, ihr das zu sagen und wie ich merke, dass ich bestimmte Charaktere abgrenze. Bei manchen geht's, bei ihr und anderen nicht bis schwer.

Vor 1 Stunde • #12


mrsrobot
Zitat von Dakota:
Hm, eine Frage:Das, was sie alles über sich redet, möchtest Du das denn hören?

Neeeee

Vor 1 Stunde • #13




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