9

Will am liebsten nichts mehr sehen

Petr

16
1
2
Die sache ist die. Wenn ich sie mir beantworte, hab ich wieder Ruhe.

06.11.2018 17:51 • #16


Petr


16
1
2
Und noch was anderes. Sind es Zwangsgedanken, wenn ich eine Frage beantworte und sie mir dann ruhe gibt und ich meine ruhe dann hab.

06.11.2018 19:09 • #17


Pilsum

Pilsum

43
1
25
Hallo Petr,
Zitat:
Heute war ich bei einem Psychologen. Eins haben sie alle Gemeinsam. Nicht auf deine Fragen zu Antworten. Alles was sie können, ist zu sagen, beschäftige dich damit nicht. Schön und plausibel hört sich es an. Wenn man sich damit nicht beschäftigt, jagt es einen und wenn man sich damit beschäftigt, findet man vielleicht eine Antwort und Ruhe.


Es kommt wohl oft auf die Situation drauf an.
Teilweise hast Du meiner Meinung nach Recht, teilweise aber auch die Psychologen.

Zitat:
Vor fast 20 Jahren, fand ich ein Mädchen. Wir waren zusammen. Hab mich in sie Verliebt und dann verlies sie mich.
Fast ein Jahr lebte ich im Schmerz.


Es tut mir Leid, weil Du die Trennung von Deiner damaligen Freundin scheinbar nie so richtig
überwunden hast.

Ist das einer der Gründe, warum Du heute noch an Dir zweifelst?

Täglich lernen sich Menschen kennen und finden sich als Partner. Und genauso stellen Partner täglich fest, dass
sie nicht mehr zusammenbleiben wollen oder können.
Fast immer ist eine Trennung für einen Partner schwerer, als für den anderen.
Jedoch zur Freiheit eines Menschen gehört auch, dass er sich aus einer Verbindung heraus wieder
für eine Trennung entscheiden darf.

In Deinem Fall warst Du derjenige, der die Partnerschaft gern aufrecht gehalten hätte.
Zitat:
Eine Woche schlief ich nicht. Fing an Gott zu Glauben, so Verzweifelt war ich. Der Gott hilft dir aber nicht.


Der Glaube an Gott, also an das übersinnliche Gute, in unserem Leben kann Dir schon sehr helfen. Allerdings
ist "Gott" kein Wünsche-Erfüller, wie das Christkind. Die Hilfe aus einer Religion funktioniert anders.
Zitat:
Also lies ich denn Glauben fallen. Aber an was soll ich jetzt Glauben.


Unter anderem solltest Du an Dich und Deine eigene Kraft glauben. In jedem Mensch steckt so viel Kraft.
Die können wir hervorzaubern.
Zitat:
Ich hatte meine Ziele, die, ich auch früher hatte.


Ich hoffe, Du hast auch jetzt noch einige schöne Ziele.
Zitat:
Ich hatte meine Ziele, die, ich auch früher hatte. Alles war gut Jahre lang, bis ich immer wieder Philosophische
Bücher Lass Um mich zu verstehen- das Ziel aller leben ist der Tod, denn wir alle sterben und es gibt nichts, was man dagegen machen kann, so sollte man sich auf den Tod auch vorbereiten.


Meiner Meinung nach, hast Du da möglicherweise etwas falsch aufgefasst.
Das Ziel eines Lebens ist nie und nimmer der Tod. Jedes Leben endet zwar mit dem Tod.

Das Ziel des Lebens ist aber etwas völlig anderes. Ich versuche es mal in wenige Worte zu
bringen. Das Ziel des Lebens ist, für sich selbst eine schöne Zeit zu haben und ein wenig
Zufriedenheit in diese Welt zu bringen.
Und vor allem ist ein wichtiges Ziel, hier auf dieser Welt eine Aufgabe zu erledigen.
Gerade unter den Pflanzen und Tieren kannst Du erkennen, wie eng alles miteinander verzahnt ist. Somit ist ein
Ziel des Lebens, dieses System Leben als Ganzes zu erhalten, an der Erhaltung mitzuarbeiten und das Leben
immer wieder zu erneuern.
Zitat:
weiter mit Epikur. Mann sollte sich von Leidenschaften befreien. Ich verstand es, aber falsch. Ich fing an, meine Musik aufzugeben, habe mein Ziel aufgegeben und als es an Freunde ging, habe ich Angst bekommen und bin in eine Panik gefallen. Ich dachte, die ganze Weltansicht ist Falsch. Und fiel in Depression. Ich hielt trotzdem an der Meinung fest, sich von allem zu befreien. 3 Jahre fast grübelte ich. Ich hatte ein Weg aber kein Ziel. Ich grübelte, was ich falsch mache, warum ist alles so deprimierend. Und grübelte ins Detail. Was ist ein Weg ohne Ziel. Nicht betretbar.


Auch wenn Du Dich selbst mit Deiner Sichtweise sehr in Bedrängnis gebracht hast, finde ich es toll, wie sehr klar
Du Deine Denkweise erklären kannst.
Bestimmt kann dies auch anderen helfen, ihre Depressionen teilweise zu verstehen.
In Deiner Situation bin ich davon überzeugt, dass Du mit neuen, Dich zufriedenstellenden Zielen sehr schnell wieder
eine gute Zufriedenheit erreichen kannst.

Zitat:
Ich fing an, wieder manches neu zu bewerten und fand zu meinen alten Zielen zurück. Ich sehe alles gleich wie
früher, ausser die Leidenschaft anders.


Da bin ich Deiner Meinung. Die "Leidenschaft" solltest Du völlig anders bewerten.
Und Deinen Leidenschaften solltest Du einen ganz anderen Raum überlassen.

Zitat:
Aber das Detail Grübeln ist geblieben. Und die Angst vor Entscheidungen, weil ich Angst habe, wieder
falsche Entscheidung zu Treffen.


Hier verstehe ich Dich. Ein kleines Stück Denkarbeit scheint noch vor Dir zu liegen.
Danach wirst Du Dich freier fühlen.

Zitat:
Ich hab mein Weg und Ziel, aber schwer gehe ich ihn. Fragen wie, Konzentriere ich mich auf den weg, od auf das Ziel.
Oder was ist wichtiger usw. es dreht sich alles im Kreis.


Das wird sich nicht mehr lange im Kreis drehen.
Erzähle doch mal etwas über Deine Ziele und den Weg, den Du heute gehst?

Einen schönen Abend an Dich

Viele Grüße

Bernhard

06.11.2018 22:30 • #18


Petr


16
1
2
Die Trennung hab ich wohl und gut überwunden, nach dem ich Montaigne gelesen habe.
Da hast du mich falsch verstanden. Und mit den Glauben und Ziel auch.
Ich versuche es so.
Im Grunde ist der Tod unser einziger schmerz, unser Feind aber auch ein Freund. Wenn wir den Tod nicht fürchten, fürchten wir auch den Verlust nicht. Mann muss sich an den Tod gewöhnen, dann tut dir auch eine Trennung nichts. Und da ich mich mit dem Tod abgefunden habe, habe ich mich auch mit der Trennung abgefunden. Ist Vergangenheit.

Ich meinte nicht, dass das Ziel der Tod ist. Ich meinte das Ziel aller leben ist der Tod. Alles andere ist ungewiss, nur der Tod ist Gewiss, den da endet alles.

Und da Ich lebe und sterbe, Glaube ich nur an Mich.
Ich glaube an mich, so wie du an dich.

Was den Gott angeht. Ich weis wohl, dass der Gott dir nicht hilft. Ich glaube auch nicht an Gott, zumindest nicht so wie die Menschen.
Der Mensch erfand den Gott und göttlich ist auch mancher Mensch. Im Wahrheit ist jede Mensch ein Gott.
Was verbinden die Menschen mit Gott. Wohl nicht das schlechte. Es ist das Gute
Und das Gute tragen sie in ihrem Herzen
Ihre Zufersicht.
Also hilf dir selber, dann hilft dir Gott.

Ich schrieb, das Ziel aller Leben ist der Tod und da ich weis, dass ich sterben werde, ist mein Ziel, die Lust. Ruhiges Kraftvolles Freies zufriedenes Leben. Wer will schon im Unglück leben?
Wie soll man aber ein Ruhiges Leben führen, wenn wir ständig angst vor dem Tod haben. Also ist der Weg, Sinnen nach dem Tod.
Jeder Tag ist für mich der Lezte Tag. Und sehe mich an, ich Grüble über Wahn.

Das Leben an sich besitzt kein Sinn, aber Hier gibst du dir im Tode ein Sinn. Wenn wir sterben, was will man. Glückselig sein.
Ist der Tod nicht aller Freund und aller schmerz.

Ja und das nächste Ziel ist, einmal am Rock am Ring zu spielen:)
Hab eine Band. Mache Musik.
Aus diesem Ziel wird nichts, aber macht nichts.

Und da sich die Welt im Kreise dreht
Werde ich mich wahrscheinlich mit ihr drehen, auch wenn ich weis, es ist vielleicht ein Letzte dreh. Was erkennt man da raus. Aufs Wissen ist Geschissen.
Verdammt jemand sollte die Welt zum stehen bringen

07.11.2018 01:34 • #19


freeza

1
2
Petr ich glaube du solltest lernen auch mal "Ist mir egal" sagen zu können. Wiederhole es einfach ein paar mal in deinem Kopf, dass dir die Fragen einfach egal sind.

Das Problem mit dem menschlichen Verstand ist, dass man sich selbst beibringen muss "richtig" mit ihm umzugehen.
Du bist nicht deine Gedanken, du bist derjenige der diese Gedanken wahrnimmt (ansonsten könntest du sie ja garnicht als Gedanken identifizieren, oder?). Wenn sich jetzt eine Frage in deinem Kopf regt, dann versuche etwas distanzierter darauf zu schauen. Stelle dir einfach mal vor, dass die Frage die dich beschäftigt von jemand anderem gestellt worden wäre. Und du bist jetzt quasi derjenige der sie entweder beantworten kann oder halt sagt "keine Ahnung sorry, weiß ich leider nicht".

Manchmal gibt es keine Antwort auf eine Frage, versuche das mal zu akzeptieren. Um das Ganez mal mit etwas Humor zu veranschaulichen:


Ich weiß manchmal ist es schwer einzusehen dass es keine Lösung für ein Problem gibt. Aber noch viel schwieriger ist es, einzusehen dass es garkein Problem gibt! Versuche deine Gedanken nicht zu Ernst zu nehmen, der Kopf labert manchmal auch einfach zu viel sch. und schafft Probleme, wo keine sind.

07.11.2018 01:48 • x 2 #20


Petr


16
1
2
Danke Freeza. Guter Tipp.

07.11.2018 14:31 • #21


Pilsum

Pilsum

43
1
25
Hallo Petr,
Zitat:
Ich meinte nicht, dass das Ziel der Tod ist. Ich meinte das Ziel aller leben ist der Tod.


Nun wird es schwierig für mich. Ich weiß wirklich nicht, was Du damit ausdrücken willst?

Für mich sieht das eher so aus, es wenn Du mit der Aussage, "Das Ziel aller leben ist der Tod", ausdrückst.
Genaugenommen macht alles Leben wenig Sinn. Weil es geht leider immer vorbei und dummerweise kann es
auch schon morgen zu Ende sein.
Wenn Du aber fast alles als sinnlos ansiehst, dann kannst Du keine Feude am Leben empfinden.
Eine solche Sichtweise kann Dich leicht in eine dauerhafte Depression hineinziehen.
Zitat:
Und da Ich lebe und sterbe, Glaube ich nur an Mich.
Ich glaube an mich, so wie du an dich.


Bitte sei mir nicht böse. Hier habe ich Zweifel. Wenn Du mehr an Dich glauben würdest,
wärst Du nicht depressiv.

Zitat:
Wie soll man aber ein Ruhiges Leben führen, wenn wir ständig angst vor dem Tod haben. Also ist der Weg,
Sinnen nach dem Tod.


Warum macht Dir der Tod denn Angst? Noch verstehe ich das nicht.


Zitat:
Das Leben an sich besitzt kein Sinn, aber Hier gibst du dir im Tode ein Sinn.


Jeder Mensch sollte seinem Leben selbst ein wenig Sinn geben. Wenn Du sagst,
"das Leben hat für Dich keinen Sinn", dann wundert es mich nicht, dass es Dir schlecht geht.

Zitat:
Ja und das nächste Ziel ist, einmal am Rock am Ring zu spielen


Wie schön. Ist das ein realistisches Ziel, ein erreichbares Zielvon Dir?
Spielt ihr schon mal vor Publikum?
Zitat:
Hab eine Band. Mache Musik.


Was für Musik macht ihr? Ich mag gern melodischen harten Rock.
Welches Instrument spielst Du?

Zitat:
Und da sich die Welt im Kreise dreht
Werde ich mich wahrscheinlich mit ihr drehen, auch wenn ich weis, es ist vielleicht ein Letzte dreh.


Wieder weiß ich nicht, warum sich die Welt im Kreise dreht.
Zitat:
Verdammt jemand sollte die Welt zum stehen bringen


Und dann, was passiert dann, oder was machst Du dann?

Viele Grüße

Bernhard

07.11.2018 17:54 • #22


Petr


16
1
2
Der Mensch macht sich ein Sinn in diesem Leben.
Die Welt dreht sich im Kreis, um ihre Achse um die Sonne. Das Leben ist auch ein kreis. Menschen werden geboren, Menschen sterben. Wir stehen auf leben den Tag, Arbeiten trinken feiern und gehen schlafen. Das Leben ist ein kreis.

Und wurde ich nicht an mich Glauben,
Musste ich mich aus dem Fenster werfen.
Obwohl ich manchmal den Glauben an mich verliere und mich nach dem Tod manchmal sehne, damit der Schmerz vorbei ist.

Jou, wir spielen vor Publikum. Feste Bars überall wo es geht.
Spielen Psychodelik blues. Erinnert bischen an Doors und jetzt Noise Rock.
Ich Singe, spiel Gitarre, schreibe die Songs und Melodien.

07.11.2018 20:19 • #23


Pilsum

Pilsum

43
1
25
Hallo Petr,

das ist ja stark, wenn ihr vor Publikum spielt.

Psychodelik Blues hört sich gut an.
Doors sagt mir viel, weil ich schon ein alter Sack bin .Aber was ist Noise Rock?
Wie viele Leute seid ihr in der Band?
Menschen die Songs schreiben habe ich oft ein wenig bewundert. Das ist eine schöne Gabe.
Spielt ihr auch Cover oder nur eigene Songs?
Gibt es etwas im Internet von euch?
Zitat:
Obwohl ich manchmal den Glauben an mich verliere und mich nach dem Tod manchmal sehne


Du bist ein sehr sensibler, ein gefühlsbetonter Mensch, kann das sein?
Mit Deinem Kreislauf, das, was Du immer erwähnst, hast Du Dir vermutlich selbst eine
Denkschleife gebaut, aus der Du versuchen solltest auszubrechen.
Noch kann ich nicht erkennen, was Du in Deinen Gedanken gemacht hast.
Ich habe den Eindruck, ich lese es, kann es aber noch nicht ganz greifen.

07.11.2018 20:38 • #24


Petr


16
1
2
Worin mein Ganze Unglück besteht, ist das Ziel. Als ich mein Ziel verworfen habe, hat das Ganze Unglücke begonnen. Ich hab gegrübelt und Gegrübelt. Und als ich das Ziel wieder gefunden habe, wusste ich nicht mehr, welches Ziel ich folgen soll. Ich weis nicht ob von euch jemand Montaigne gelesen hat. er schreibt über Lust.
Über die Freiheit, Kraft, Klarheit. Das ist die Lust. Aber das wiederum kann mann erreichen, wenn mann die Angst vor dem Tod verliert. Und diese Lust, war immer mein Ziel. Er nennt es das Letzte Ziel.
Als ich ein Kind war, war ich ängstlich und schüchtern und manchmal hab ich diese Angst verloren. Ich sah die Welt klar. Es kam und ging wieder und ich wusste nicht warum. Aber es war schön. Als ich älter war und die Krise hatte nachdem mich das Mädchen verlassen hatte und dann Angst bekam vor dem Schlaf, weil ich dachte ich sterbe, wenn ich einschlafe, lass ich Montaigne. Er schreibt über die Lust, die gleich Lust die ich immer wieder erlebt habe und durch seinem Weg auch erlebt hatte. Nur durch meine Faulheit, den Weg auch konstant zu gehen, verlor ich es immer wieder. Aber das machte mir nichts aus, da ich ein Weg und ein Ziel. Ich war zufrieden. Nur dachte ich, durch meinen Blödsinn, sch. auf die Wollust, erfordert viel Anstrengung, denn Weg zu gehen. Und so verlor ich mein Glück. Und als ich es drei Jahre später erkannte, durch die Ganze grüblerei, dass mein Glück darin war, ein Ziel und Weg zu haben wusste ich nichtmehr, wie ich es sah, das Ziel. Da das letzte Ziel die Lust ist, aber das wiederum erlangt man, wenn mann die Angst vor dem Tod verliert. Und ich kann schwer zwei Zielen folgen, es verwirrt mich und finde keine Ruhe.
Das ist die Ursache für mein Grübeln über misst. Denn ich mache mir Probleme, damit ich sie Lösen kann, anstatt etwas sinnvolles zu folgen. Aber leider finde ich im Ziel keine ruhe.

Ihr habt recht wenn ihr sagt, auf deine Fragen gibt es keine Antwort, lass es, sage dir egal, interessiert dich nicht. Ich weis selber dass es Schwachsinn ist. Ich weis auch warum mir dieser misst in den Kopf kommt. Weil ich meinem Ziel nicht folgen kann. Da ich nicht weis, ob es keine Angst vor dem Tod ist oder Lust und ich werd aus der sch. nicht schlau. Und das macht mich dann so kaputt, dass mir anderer dreck in mein Kopf kommt.

Was die Musik angeht
Wir spielen nur Eigenes. Es gibt auch im Internet was von uns. Tut mir aber leid, ich kann es dir hier nicht sagen wie wir heißen. Nicht in dem Forum

08.11.2018 22:58 • x 1 #25


Pilsum

Pilsum

43
1
25
Hallo Petr,
Zitat:
Worin mein Ganze Unglück besteht, ist das Ziel.


Das scheint mir von Anfang an bewusst zu sein.
Zitat:
Als ich mein Ziel verworfen habe, hat das Ganze Unglücke begonnen.


Welches Ziel genau hast Du denn Deiner Meinung nach verworfen?


Zitat:
Und diese Lust, war immer mein Ziel.
Nur dachte ich, durch meinen Blödsinn, sch. auf die Wollust, erfordert viel Anstrengung, denn Weg zu gehen.
Und so verlor ich mein Glück.


Wovon sprichst Du eigentlich? Meinst Du die se.uelle Lust? Die kann wohl kaum ein ausreichendes
dauerhaft zufriedenstellendes Lebensziel darstellen.
Oder was verstehe ich ständig falsch?
Zitat:
Da das letzte Ziel die Lust ist, aber das wiederum erlangt man, wenn man die Angst vor dem Tod verliert.


Was meinst Du damit? Kannst Du das beschreiben?
Zitat:
Und ich kann schwer zwei Zielen folgen, es verwirrt mich und finde keine Ruhe.


Warum? Du kannst doch mehreren Zielen folgen.
Du kannst Dich mit Deiner Musik verwirklichen.
Du kannst dem Ziel folgen nette Menschen um Dich zu haben,
Du kannst anstreben, eine passende Lebenspartnerin an Deine Seite zu holen
und, und, und.

Was passt da nicht zusammen?

Ich lese ständig etwas von Dir, ein paar Verbindungsstücke zwischen einigen Gedanken
fehlen mir jedoch noch.
Ich würde mich freuen, wenn Du einen etwas größeren Teil Deiner Gedanken so erklären kannst,
dass auch ich verstehe, was Du ungefähr meinst.

Viele Grüße

Bernhard

10.11.2018 01:35 • #26


Petr


16
1
2
Um mich zu verstehen, musst du
Michel de Montaigne lesen.

Es ist schwirig es verständlich zu machen

Gestern 10:47 • #27


Pilsum

Pilsum

43
1
25
Lieber Petre,

Zitat:
Um mich zu verstehen, musst du
Michel de Montaigne lesen.


Das kann so nicht gehen, wie Du es beschreibst.
Wenn ich Michel de Montaigne lese, verstehe ich möglicherweise etwas völlig anderes als Du.
Du solltest also schon sagen, was Du aus seinen Texten herausgelesen hast und
zu welchen Überzeugungen Du dabei gekommen bist.

Zitat:
Es ist schwierig es verständlich zu machen


Das mag ja sein. Dann gib Dir Mühe, es mir verständlich zu machen.

Viele Grüße

Bernhard

Gestern 21:42 • #28