Shana1967
Gast
Habe heute etwas sehr berührendes und für mich "treffendes"im I-Net gefunden:
" Depressionen zu haben bedeutet, dass ich meine Gefühle und Gedanken nicht steuern kann.
Es bedeutet dass meine Gefühle und Gedanken mich steuern.
Und zwar genau dahin, wo niemand freiwillig sein will"
Und so geht es mir im Moment in vielen menschlichen Beziehungen. Ich habe überall Konflikte und fühle mich schnell verletzt- gleichzeitig habe ich nicht die Kraft diese "auszutragen", mich zu äussern
und koche dann innerlich. Ich trage sie nicht aus und schlucke sie. Da mir das meine letzte Kraft rauben würde. Und dann raubt es mir zu Hause den Schlaf, ich fühle mich verletzt- bin sowieso extrem verletzlich im Moment und meine Symptome nehmen wieder so zu.
Nach aussen wirke ich "normal"- ich strenge mich dementsprechend an, aber auch Menschen- die Bescheid wissen, nehmen da wenig Rücksicht. Ich könnte mich natürlich völlig Isolieren und wieder in den Krankenstand gehen ( besonders am Arbeitsplatz ist es so schwierig!) - aber diese Isolation ist auch sehr kräfteraubend.
Wie geht ihr damit um? Wie schützt ihr euch ? Und wie "rüstet" ihr euch im Alltag?
Manchmal habe ich das Gefühl, die Menschen spüren diese Angreifbarkeit in der Depression