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Wie gehe ich mit jemanden um der Depression hat

Denny31

Denny31

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@Träumer59

Das hatte ja nicht damit zu tun das die Schule mir wichtiger war als seine Genesung, aber wenn er den totalen Anschluss an die Schule verliert wo auch das ein Fokus seiner selbst ist " das versagen, nichts können oder gar aufgrund dessen nichts wer zu sein" denn solche Gefühle und Gedanken sind geäußert worden., dies habe ich als nicht förderlich empfunden für sein Selbstbild. Aber das kann man ja auch nicht wissen wenn man sich nicht kennt oder gar die situation in unserem Hause.... und ja auch dort hatte er Ausraster, immer wenn er das Gefühl hatte das er nicht weiter weiß oder wie er sich verhalten soll/muss oder was auch immer der Grund oder trigger seiner negativen Gedanken sein mag.
Niemand sagt das man nicht zuletzt sich selbst auch ändern muss, damit eine Besserung eintreffen kann . Ich weiß das selbst, denn ich habe schon sehr viel getan und das auch bei mir selbst.

Ich Zweifel die Medikamente nicht an . . Das eine hat mit dem andren nichts zu tun. Wenn man mir erklärt das sich erst eine gewisse Menge an "Stoffen " ansammeln muss um zu wirken, steht es nicht außer Frage das dies auch die Kraft der Gedanken sein kann.
Denn Gedanken habe eine große Macht über einen selbst, negative Gedanken die dich Tag täglich beeinflussen manifestieren sich ab einem gewissen Grad. Die Kraft des menschlichen Verstandes, also der Vorstellungskraft ist unermesslich.
Sie kann dich hoch fliegen lassen, aber auch tief fallen....

Und das es natürlich eine ursprung haben muss dieses Problem, dessen bin ich mir bewusst, aber da du uns nicht kennst kannst du das nicht wissen . Selbstverständlich ist gute zusammen arbeiten mit der Therapeutin erforderlich, deshalb bin ich auch froh das das so gut klappt bei uns.

Und ich finde es eine Frechheit das du mir sagt ich würde es geradezu erwarten das er ausrastet, denn du kennst mich nicht und uns nicht,du kennst unsere situation nicht wirklich die wir schon seit jahren durchmachen., du weißt nicht was ich schon alles für meine familie getan habe damit sie nicht bricht, du weißt garnicht über uns,also kannst du dir auch nicht anmaßen soetwas zu äußern.
Ich weiß jeder kann gerne seine Meinung äußern, steht außer Frage, aber den fand ich einfach drüber.
Aber danke

Ich hasse niemanden für seine eigene Meinung.

19.05.2021 09:37 • #31


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buddl1

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erwarte nicht von anderen, dass sie gleich aus dem gelesenen erkennen,
was dich letztlich hier her führte.
es ist nur eine Meinung, wie die meinige, Unwissend um das was du gelebt, erlebt und noch leben wirst.

ich habe auch die Erfahrung machen müssen, das man darüber befindet, obwohl man so eine Situation weder selbst noch je bei anderen so gesehen, geschweige erlebt hat.
vieles ist nur schwer vorstellbar, kaum erlebbar und doch es sind eben Meinungen und Gedanken die geäußert werden, manchmal auch von Entscheidungsträgern... du glaubst nicht was ich mir hab anhören müssen,
von Ämtern, Kollegen und sogenannten Freunden.
und doch teilt man weil man nicht anders kann.
ich finde du kannst hier durchaus viel lesen, was andere erlebt und erfahren haben
und auch, dass du dich hier fallen lassen kannst mit all deinen Gedanken.
es ist Platz für jeden und für alles, was einfach mal raus muss.
es muss nicht jeden passen, mancher stellt Fragen,
nicht was muss, nur was kann.
allein du entscheidest!
jeder lebt sein Leben nur einmal, versucht es, so gut er kann, für sich und die die er liebt.
ich hab auch vieles falsch gemacht, noch mehr in den Augen der anderen.
aber ich lebe und die deren Werte ich versuchte zu schützen,
erkennen es langsam auch an.
du wirst noch viel Mut und Kraft brauchen,
und Hoffnung die du hier auch finden kannst.
weil wir es unseren Kindern schuldig sind,
so oder so.
buddl1,

19.05.2021 18:48 • x 1 #32



Hallo Denny31,

Wie gehe ich mit jemanden um der Depression hat

x 3#3


Denny31

Denny31

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@buddl1

Ja das kenne ich auch nur zu gut , jeder der meinen Sohn kennt ist total überrascht von seinem Verhalten und wie die Dinge sich leider entwickelt haben und kann es sich manchmal garnicht vorstellen , weil er ja das genaue Gegenteil in seinen Kindertagen war. Aber ich bin der Meinung jeder der nicht in sowas drin steckt kann immer sein "nur gut gemeintes" ablassen, nur gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

Ich bin auch todes unglücklich das er sowas durchleben muss und noch mehr von Tag zu Tag hasse ich die einzige Person die ich überhaupt in meinem Leben je gelernt habe zu hassen, für das was er durchmachen muss. Nur habe ich auch mit der Zeit gelernt wie ich mit diesem "besonderen" Gefühl diesem "etwas" gegenüber umgehen kann.

Denn es macht die Situation nicht besser und verändert nur meine Sicht auf die menschen...

Ich bin schon sehr froh das ich nach langem, wirklich langem suchen hier so einen Ort gefunden habe , wo ich auch einfach mal ein Ohr bekomme zum gehört werden , oder ein nettes Wort hört, wo man selbst auch merkt das man garnicht so allein ist mit seinen Gefühlen und Gedanken wie man immer gedacht hatte.

Ich versuche ihn nur zu schützen , nicht zuletzt auch vor sich selbst. Das er einfach unbeschwert sein Leben genießen kann, das Leben das ihm zu steht . Auch gleich obwohl er anders denkt , ich so stolz auf ihn bin für jedes kleine bisschen Leben was er sich zurück erkämpft. Das sage ich ihm jeden Tag ,bis ans Ende meiner Tage.

21.05.2021 09:00 • x 1 #33


Denny31

Denny31

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Hallo meine lieben,
Ich habe ja schon eine Weile von mir nichts mehr hören lassen weil ich einfach auch selbst mit der Situation zuhause einfach total beschäftigt bin. Jeden Tag aufs Neue kommen wieder die gleichen oder auch neue Herausforderungen auf uns als Familie zu. Einige sind hart andere sind mega hart und dann gibt es noch die kleinen Erfolge die natürlich alles überwiegen sollen/sollten wie auch immer....
Aber naja das dazu und dann noch einen kleinen Schwank aus meinem Alltag.
Seit dem mein die Tabletten nimmt geht es wirklich gut, also keine Ausraster mehr oder so aber um so mehr fallen mir andere Probleme um so deutlicher auf. Das er viel lügt und oft auch überwiegend für Kleinigkeiten habe ich ja bereits erwähnt, aber in letzter Zeit kommt es immer häufiger vor und schon mit krasseren Sachen. Also ich habe das Buch gelesen was mir seine Therapeutin empfohlen hat , das passt wirklich sehr gut auf ihn und unsere Situation und ich gebe mir wirklich allergrößte Mühe allem Stress und Konflikte soweit es geht aus dem Wege zu gehen und ihm mehr vertrauen zu schenken mit kleinen Absprachen oder auch Gesten, auch wenn es schwer fällt. Aber dennoch hält er sich an nichts, lügt weiterhin und zieht so sein Ding durch.
Und ich habe das Gefühl er nutzt das aus und ihn ist es gleichgültig welche Konsequenzen daraus resultieren. Und dennoch versuche ich alles um ihn irgendwie zu unterstützen, aber so langsam habe ich auch dafür die Kraft verloren. Erst am Montag hatten wir über das Fußball Training gesprochen und er sagte ja cool ich geh da hin. Zu meinem Unverständnis habe ich dann beim Spaziergang mit meinem Mann erwischt das er mit Freunden draußen ist, okay wir haben gesprochen nach dem Streiten, ist eine Sache. War nicht in Ordnung aber gut andere Geschichte. Und heute früh nach einer kleinen leichten Auseinandersetzung vor der Arbeit, ist er nicht in die Schule gegangen. Es ist eine längere Geschichte wieso weshalb warum.. und das sind nur die großen Dinger, es gibt noch viele kleine Tag für Tag und ich habe das Gefühl das er sich einfach auf nichts einlässt egal was oder wie ich es versuche. Aber Punkt ist , ich weiß das alles nicht sofort wie durch Zauberei "normal" wird , aber ich komme an ihn nicht ran und solche sachen gehen einfach nicht. Und ich hatte schon mit meinem mann darüber nachgedacht ob wir uns nicht einen Hund zulegen sollten , einfach weil es für ihn vielleicht eine enorme Unterstützung sein kann im Kampf mit seinen Depressionen, ich habe viel darüber gelesen und selbst auch mit betroffenen gesprochen um mir einen Eindruck zu verschaffen besser mit ihm umgehen zu können aber ich glaube ich komme da echt nicht mehr weiter langsam. Ich denke auch schon wirklich über eine Tages Klinik nach oder so eine wohngruppe... ich weiß kein Rat mehr langsam

Wie komme an ihn ran ?
Wie kann ich ihn am besten unterstützen?Was mache ich falsch, oder auch nicht?Diese und noch mehr Fragen stelle ich mir Tag zu Tag und weiß noch immer keine Antwort darauf....
Danke fürs zuhören

02.06.2021 09:48 • #34


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buddl1

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Hey, bevor es zu laut wird, bevor du zerbricht, biete ihm die Möglichkeit über einen sozialen Träger, im Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, eine wohngruppe an.
Er ist weder der erste noch wird er der letzte sein, der seine Freiheit finden muss.
Er darf euch nicht entzweien, er muss erkennen, was zu verlieren möglich ist, wenn man es nicht mehr hat. Das ist schwer zu erklären, noch schwerer zu machen, aber basiert auf deiner Liebe zu ihm, egal aus welchen Gründen er seine Handlungen führt.
Letztlich richten sie sich gegen dich und da musst du raus.
Erst aus einem Abstand heraus, lassen sich neue Gemeinsamkeiten, vielleicht auch wahre Gründe finden, allein, er will nicht, dass du das schaffst.
Es ist kein aufgeben, keine schuldzuweisung, nur ein weiterer Weg, den er zunächst alleine gehen will.
Buddl1,

06.06.2021 14:11 • x 1 #35


Denny31

Denny31

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@buddl1
Ja ich weiß, es ist nur so unfassbar schwer auch nur daran zu denken, aber ich sehe auch kein lichtblick im Moment. Ich habe die woche ein Gespräch mit seiner Therapeutin mal sehen was sie uns so rät.

06.06.2021 14:48 • x 1 #36

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