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Hi @Tyrion,
- wie weitermachen? Zu Deiner Frage könnte ich Dir Möglichkeiten nennen, aber ich hätte da zuerst ein paar Fragen. Du hast von der Betriebspsychologin gesprochen und das in drei Wochen die erste Sitzung einer Therapie stattfinden soll. Wäre das dann bei dieser Psychologin, oder hast Du eine ambulante Therapie bei jemand anderem?
Auch was Limerenz, also eine emotionale Abhängigkeit, angeht, wäre meine Frage, ob das die Betriebspsychologin so sieht, oder eine unabhängige Therapeutin, also falls Du da dann eine Therapie machen würdest?
Das Angebot einer Hypnotherapie finde ich spannend, wenn es die einzige Art der therapeutischen Behandlung sein sollte, weil sie eigentlich von einer gesetzlichen Krankenkasse vermutlich nicht übernommen werden dürfte. Bei Burnout wäre allerdings eine Verhaltenstherapie eventuell sinnvoll und die würde auch bezahlt.
Ich hatte schon hypnotherapeutische Sitzungen im Rahmen eines stationären Aufenthalts in einer Klinik (nicht Reha) und denke, dass diese zwar im Bezug auf eventuelle Symptome durchaus hilfreich sein kann, aber falls wirklich Limerenz ein Problem wäre, das alleine nicht ausreichend sein dürfte. Denn woher die rühren mag, könnte gänzlich andere und tiefliegendere Ursachen haben. Aber gut, falls Du an Hypnotherapie interessiert bist, empfehle ich Dir mal die Seite der Milton Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose
https://www.meg-hypnose.de/ anzusehen. Dort kannst Du einiges über diese Art der Therapie erfahren. Bei den dortigen FAQ ist auch zu lesen, wobei Hypnotherapie helfen kann und auch wobei sie nicht hilft.
Mir persönlich und einigen meiner Bekannten, die auch Burnout diagnostiziert bekamen, half eine psychosomatische Reha, fernab dessen was einen gestresst hat (Beruf, Familie ect.)
Die allerdings zu bekommen bedarf einer Beantragung, typischerweise bei der Rentenversicherung und sollte natürlich vom behandelnden Arzt auch befürwortet werden.
Sollte aber statt Burnout eine majore Depression akut sein, wäre ein Aufenthalt in einer Klinik oder Tagesklinik (psychiatrisch oder psychosomatisch) ratsam, was auch eine Möglichkeit wäre, wie weitermachen aussehen könnte. Aber Möglichkeiten gibt es eben so einige.
Um meine eingangs gestellten Fragen nochmals aufzugreifen, musst Du Dich aber nicht gezwungen fühlen, sie zu beantworten, erst recht nicht, wenn sie Dir zu persönlich sind und im Bezug auf Limerenz schon garnicht.
Ach eine Frage hätte ich doch noch. Die Betriebspsychologin, ist Sie nur Psychologin (was Sie nach einem Abschluss des Studium Psychologie wäre) oder ist sie auch psychologische Psychotherapeutin (was einen entsprechenden zusätzlichen Abschluss braucht) der für eine Therapie aber nicht unerheblich wäre.