ZeroOne
Mitglied
- 2464
- 6
- 5483
Hi @Tyrion ,
Das kommt mir alles sehr bekannt vor.
Ich habe jahrelang mit einem Burn-Out, bzw. seinen gesundheitlichen und sozialen Folgen kämpfen müssen, weil ich nicht rechtzeitig den Stecker gezogen und ca. 2 Jahre lang die Vorboten zwar gesehen, aber ignoriert hatte.
Du scheinst bei dir deutlich erkannt zu haben, was Sache ist.
Prinzipiell versuche ich, nie Ratschläge zu geben. Daher möchte ich nur den Denkanstoß in den Raum stellen, dass eine Erholung von einem Burnout wahrscheinlich in den meisten Fällen überproportional länger dauert und mehr Kraft kostet, je später man die Bremse zieht und sich ggf. professionelle Hilfe sucht. Wenn keine Therapieplätze kurzfristig verfügbar sind (wie meistens), helfen oft Online-Angebote und lokale Selbsthilfegruppen weiter.
Das kann ich gut verstehen. Aber letztlich muss jeder für sich selbst den passenden Weg aus der Krankheit finden und das tun, was sich dabei am besten anfühlt.
Letztlich kann man nicht mehr machen, als die Hand auszustrecken (wenn es der eigene Gesundheitszustand zulässt). Wenn sich das Gegenüber dennoch lieber zurückzieht, ist das eine Entscheidung, auf die man keinen Einfluss hat und auch keine Schuld daran trägt.
Das sind lediglich meine Gedanken dazu.
Zitat von Tyrion:Schlafprobleme, ständiges Grübeln, innere Unruhe, nächtliche Angstattacken und das Gefühl, jederzeit umzukippen - all das ist inzwischen Alltag.
Das kommt mir alles sehr bekannt vor.
Ich habe jahrelang mit einem Burn-Out, bzw. seinen gesundheitlichen und sozialen Folgen kämpfen müssen, weil ich nicht rechtzeitig den Stecker gezogen und ca. 2 Jahre lang die Vorboten zwar gesehen, aber ignoriert hatte.
Du scheinst bei dir deutlich erkannt zu haben, was Sache ist.
Prinzipiell versuche ich, nie Ratschläge zu geben. Daher möchte ich nur den Denkanstoß in den Raum stellen, dass eine Erholung von einem Burnout wahrscheinlich in den meisten Fällen überproportional länger dauert und mehr Kraft kostet, je später man die Bremse zieht und sich ggf. professionelle Hilfe sucht. Wenn keine Therapieplätze kurzfristig verfügbar sind (wie meistens), helfen oft Online-Angebote und lokale Selbsthilfegruppen weiter.
Zitat von Tyrion:Eine Kollegin, mit der ich lange gut zusammengearbeitet habe, ist selbst im Burnout und hat sich komplett zurückgezogen. Rational verstehe ich das, aber emotional komme ich damit kaum klar.
Das kann ich gut verstehen. Aber letztlich muss jeder für sich selbst den passenden Weg aus der Krankheit finden und das tun, was sich dabei am besten anfühlt.
Letztlich kann man nicht mehr machen, als die Hand auszustrecken (wenn es der eigene Gesundheitszustand zulässt). Wenn sich das Gegenüber dennoch lieber zurückzieht, ist das eine Entscheidung, auf die man keinen Einfluss hat und auch keine Schuld daran trägt.
Das sind lediglich meine Gedanken dazu.