Tinnitus die Ursache für Depressionen

Kirakitty79

Kirakitty79

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Hallo,

mein Name ist Kira, bin 32 Jahre jung und komme aus Süd-Hessen.
Im Grunde meines Herzens bin ich ein sehr positiver und auch lustiger Mensch, ich liebe das Leben, mit all ihren kleinen und großen Wundern darin.
Habe vieles bis heute erreicht und kann stolz auf meinen Lebensweg sein.

Aber seit Anfang April bin ich in ein tiefes Loch gefallen. Ich fühle mich leer, alleine...
Warum das so ist fragt Ihr Euch sicher!?!

Mein Verlobter ist seit dem 04. April in stationärer Behandlung, wegen Depressionen, Schlafstörungen, Angstzuständen. Der eigendliche Grund ist der Tinnitus den er schon seit 6 Jahren hat.
Er hat den Tinnitus erfolgreich über die Jahre verdrängen können aber seit ca. Ende Februar hat sich alles geändert :(

Als Partnerin fühle ich mich sehr hilflos und machtlos.
Hoffe hier ein Paar nette Menschen zu finden die sich in der selben Situation befinden. Angehörige, Partner und Freunde die einander etwas Kraft, Hoffnung und Glaube geben können.
Die Situation ist nicht einfach, zumal ich in einer damaligen ersten Beziehung mit einem anderen Mann, fast die selbe Situation durchlebt habe.
Meine jetzige Bezihung mit meinem Verlobten hat Oktober 2008 angefangen. Wir wollen dieses Jahr heiraten im August und jetzt diese Situation. Ich habe Angst, aber ich liebe ihn über alles und wünsche mir sehr eine schöne gemeinsame Zukunft mit ihm verbringen zu dürfen.

Lieben Dank schon mal fürs zuhören.
Habt einen schönen Tag.
LG Kira

28.04.2011 13:03 • #1


Serafina

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Hallo Kira,

Ich selbst leide schon seit Jahren unter Tinnitus. Das kann wirklich mürbe machen.

Festgestellt oder vielmehr ausgebrochen ist er bei mir durch ein Burn Out.

Serafina

29.04.2011 18:24 • #2


Kirakitty79

Kirakitty79

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Hallo,

bin völlig fertig mit der Welt.

Habe die ganze Nacht geweint und bin sehr spät erst eingeschlafen, die Situation macht mich fertig.
Meine Gefühle sind total durcheinander, ich empfinde tiefe Trauer, unendliche Angst, Wut nichts tun zu können und alleine zu sein und evt. zu bleiben, Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit.

Mein Schatz und ich wollten im August heiraten!
Ich liebe meinen Verlobten sehr, aber ich weiß nicht ob es besser wäre die Hochzeit im August zu verschieben.

Mich belastet das ganze im Moment auch und ich kann mich überhaupt nicht so richtig freuen.
Ich habe Angst das alles für ihn und auch für mich zu viel wird.

Was soll ich nur machen? Ich bin so verzweifelt, habe Angst ihn zu verlieren. Habe so viele Beiträge schon gelesen wo Beziehungen durch diese Krankheit zerbrochen sind. Das macht mich so ohnmächtig, warum?

Ich habe so eine ähnliche Situation schon mal mitgemacht, mit meinem Ex. Warum muss ich so etwas schon wieder erleben, warum darf mein Partner und ich nicht glücklich sein? Wieso straft mich Gott so? Was habe ich in meinem Leben falsch gemacht, das ich immer wieder solch eine Last (er-)tragen muss? Ich liebe meinen Verlobten so sehr. Wo bekomme "Iích" hilfe? Wer kann "mir" helfen?

Bitte helft mir!

29.04.2011 20:33 • #3


salamander

Hola,

Da es schon so spät ist bringe ich es gleich auf den Punkt:
Warum willst du Dinge kontrollieren, die du sowieso nicht in der Lage bist zu kontrollieren?

Wenn du davon ablässt, wirst du dich freier fühlen als zuvor.

Zitat:
Warum muss ich so etwas schon wieder erleben, warum darf mein Partner und ich nicht glücklich sein? Wieso straft mich Gott so? Was habe ich in meinem Leben falsch gemacht, das ich immer wieder solch eine Last (er-)tragen muss?


Wenn Du das gleiche schonmal ähnlich durchlebt hast, warum hast du es dann jetzt nicht kommen gesehen und entsprechend gehandelt?

Vergiss das niemals: Deine Wunden sind deine Stärken. Nutze sie.

29.04.2011 21:59 • #4


Sonnenblume20

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Hallo Kira,

Du kannst im Moment leider gar nicht viel machen, außer viel Geduld aufzubringen.
Dein Verlobter ist in stationärer Behandlung und damit auch hoffentlich in guten Händen.

Hast Du keine Freunde oder Familie, mit deren Gesellschaft Du Dich vielleicht ein bisschen ablenken kannst?
Als Angehöriger hat man es weiß Gott auch nicht leicht, aber es bleibt Dir im Moment nicht viel anderes, als für ihn da zu sein, soweit es Deine Möglichkeiten erlauben.

Wie ist denn Eurer Beziehung im Moment? Seid ihr in regelmäßigem Kontakt?

Das evt. Verschieben Eurer Hochzeit kannst Du ja mal in Ruhe mit Deinem Verlobten besprechen.
Es ist zwar noch Zeit bis dahin, aber vielleicht würde es Euch beiden ja den Druck nehmen, dass Dein Verlobter bis zu diesem Zeitpunkt ja wieder "fit sein muss".

Wie geht es ihm denn im Moment? Hat er schon Fortschritte machen können?

29.04.2011 22:38 • #5


Martina

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Hallo Kirakitty,

mir ging es da wie Serafina. Der Tinnitus kam nach der Depression, aber nur zeitweise.

Wenn Dein Verlobter jetzt in der Klinik ist, ist er erstmal gut aufgehoben. Dass Dich das alles fertig macht kann ich gut verstehen, vor allem bei der Vorgeschichte. Ihr solltet wirklich, wie von Sonnenblume vorgeschlagen, über eine Verschiebung der Hochzeit nachdenken. Zumindest solange, bis es ihm besser geht und er stabiler ist.
Zitat von Kirakitty79:
Mich belastet das ganze im Moment auch und ich kann mich überhaupt nicht so richtig freuen.
Ich habe Angst das alles für ihn und auch für mich zu viel wird.
Das sind keine besonders guten Voraussetzungen für eine schöne Hochzeit. Die Vorbereitungen und der Trubel, der meist damit zusammenhängt, könnten Euch wirklich etwas viel werden.

30.04.2011 15:32 • #6

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